Tuesday, October 9, 2012

Endlich Uni (dass ich das mal sagen würde...)

Das Wochenende brachte... lustiges.
Samstag war hier im Wohnheim wieder eine Party. Zu der ich trotz Kopfschmerzen, vollgestopft mit teuren Kopfschmerzmitteln, hingegangen bin. Viel essen, viel trinken, viel Bingo mit fantastizillionischen Preisen (Fahrrad, Fernseher, PS3...), viel Spaß.
Sonntag mittag habe ich mich dann mit Yuriya und drei ihrer Kumpels getroffen. Zum Angeln. Hehe. Genauso bizarr wie es klingt. Das war in einem Schwimmbad. Und ich meine nicht ein Wald-Schwimmbad, sondern eins mit blau gekachelten Becken, Wellenbad und "Nicht vom Rand springen"- Schildern. Im Sommer planschen da Kinder, im Winter versuchen Leute wie wir Forellen zu fangen.
 Tosimaen fishing area Plakat.
 Yuriya photobombing! Eigentlich wollte ich den Eingang vom nebenan gelegenen Vergnügungspark fotografieren. Yuriya ist besser.^^
 Beim Angeln mieten. Yamaguchi und Yuriya. Und der nette Herr vom Angelshop.
 Ich und meine Angel!
 Hier haben wir geübt die Angel zu werfen. Ich glaube, da waren die richtig dicken Hoshis drin...Im Surf Pool!
 Mein einziger Fang: Blätter!
 Unser Pool Becken
 Yuriya und ihr Fisch! ^^
Ich hatte viel Spaß am Angeln. Ist echt meditativ. Reinwerfen, aufrollen, reinwerfen... Ich hab aber (als einzige) nichts gefangen. Ein paar Mal hat ein Fisch gebissen und dann nicht... geschluckt? Festgehalten? Egal. War super! Besonderer Dank an Yamaguchi san der geduldig alles erklärt und gezeigt hat. Und: Danke Yuriya. Ich freu mich aufs BBQ.:D
Danach gab es hier im Wohnheim ein Floor Meeting. Alle Bewohner des Stockwerks sollten sich in der Küche treffen um zu besprechen... Probleme, schätze ich. Nun, wir waren zu acht oder so, zwei Japaner, ein Laote, ich und Chinesen. Ich die einzige nicht-Asiatin und die einzige Neue. Probleme gabs nicht, stattdessen aber Erklärungen für mich (wo ist der Staubsauger, wie entfussele ich die Waschmaschine, welche Töpfe etc kann ich in der Küche verwenden?), Pizza und Alkohol. Sehr gutes Floor Meeting. Und eine Yakiniku-Party für nächsten Monat wurde auch schon mal angesetzt.
Montag war Feiertag, da sind May und ich zu Donki gelatscht und haben Wasserkocher gekauft. Und Cupnoodeln dazu. Und ich hab endlich ein Epiliergerät gefunden. Schluß mit dem ätzenden rasieren!
Lustigerweise gabs da eine ganze Ansammlung an Geschäften, so dass ich auch Hustensaft für meinen ekligen, schmerzhaften, stimme-zerstörenden Husten kaufen konnte. Wo mag diese üble Erkältung herkommen? May hat auch eine, ohne den eligen Husten zum Glück. Was soll das? Oh, und in einem Herrenausstatter habe ich für ca 4 eur eine bequeme Gammelhose gefunden. yay!


Gestern dann die "Orientation" an der Uni. Da es das erste mal für uns war, dass wir die Uni gesehen haben: ziemlich cool. May war morgens noch mit einer Chinesin aus dem Wohnheim verabredet, also hab ich mich zum Frühstücken dran gehängt und zusammen sind wir dann von Kokubunji aus gelaufen. Nicht grad nah, aber auch nicht schlimm weit.
 Frühstück. Shrimp tarte und Apfel-Fluffy-Ding. Viel zu cremig für mich morgens. Aber lecker.
 Kleiner Donut den ich später versehentlich liegen ließ. Der arme...
 Eingang zur Uni von Kokubunji aus.
 Hübscher Gullydeckel. Kodaira Sakura.
 Eingangstraße (?) zur Uni. Alles Kirschbäume. Im Frühling ist es da bestimmt toll!
 Unitor. Vorne rechts: May
 Uni. Links außen: Wei Ting
 Klassenzimmer.
 Mmmh, schön! Beton! Sehr einladend. Nicht.
 Einladender: vor der Mensa.
 Der Vogel darf nicht rauchen. Armer Vogel! (May! Ich hab überall Deine Füße drauf. Du hast da ein Talent, mach was draus.:D)
 Eulen vor dem Uni internen Kindergarten.
 Fußbodenmaleri vorm Kindergarten

 Das Unigelände ist recht... waldig. Sehr cool!
 Turm mit Uhr.
 Schlafende Ente im Teich.
 Das Angebot in der Mensa. Ich liebe diese Plastikmodelle. So kann ich mich deutlich besser entscheiden, als wenn ich das Essen zunächst meiner Fantasie überlassen muss...
Mensa. Vorne mitte: Wei Ting.

Die Orientation selber war... sinnlos. Zuerst wurde uns quasi das Handbuch noch mal vorgelesen, dann wurden wir mit stundenlangen Vorträgen über Fahrradsicherheit und Gesundheitsscheiß gequält... Alles, was ich wissen wollte war, wie ich Kurse wähle und wann und wieviele ich brauche... Das haben wir dann abends anders herausgefunden. Cool war aber der kleine Bazar von der Internationalen Studentenvereinigung. Es gab dort allerhand Dinge des täglichen Gebrauchs, Teller, Tassen, Küchengeräte, für klitzekleines Geld. Ich habe all das gekauft, jeweils 10 Yen (ca 10cent):
Teller, Kochlöffel, Becher, Schälchen (weils so hübsch war), Sieb und Pinguglas.

Heute dann der Placement Test um zu entscheiden, in welche Sprachkurse man kommt. Theoretisch muss ich aber gar nicht wirklich Sprachkurse machen, ich muss nur 10 Semesterwochenstunden füllen, egal mit was. Nice! Leider bin ich zum Japanisch lernen hier, also werden es vier oder fünf Japo Kurse und zwei oder drei andere. Grob angepeilt habe ich in Japanisch: Conversation, Grammar, Reading Comprehension, Conprehensive Japanese (was auch immer das sein mag), Kanji, und wenn ich ins Level zwei (das zweithöchste) komme, dann auch einen Manga Kurs. Und sonst: Kalligraphie, Koto, vielleicht "Japan Cool" Abroad: Analysis and Fandom und Geography of downtown Tokyo (ein rumlauf-Kurs...). Mal schauen, was gut ist. Entscheiden kann ich erst, wenn ich weiß, welchen Sprachkurs ich mache.
Gefällt mir auch an der Uni bisher gut.
Der Placement-Test war... solala. Da waren ein paar echte Klopper bei mit denen ich gar nichts anfangen konnte, aber so soll es vermutlich auch sein. Bin gespannt, was dabei rausgekommen ist. Erfahren wir am Freitag.
Morgen ist Health Check. Also, in nen Becher pinkeln und sich röntgen lassen. Ich hoffe, die werten meinen Husten nicht als Tuberkulose.

Traurig: Hier kann man Haustiere im Supermarkt (oder halt im Haustierladen) kaufen. Da sitzen süße Hunde- und Katzenbabies in kleinen Boxen herum und warten darauf, dass jemand sie adoptiert. Ich hätte vorhin im Supermarkt heulen können!
Was mit denen passiert, wenn die nicht adoptiert wurden solange sie so klein und süß sind, will ich gar nicht wissen...


So, ich schlaf jetzt die Erkältung weg.

Saturday, October 6, 2012

Check!

Die Formulare der Orientation haben wir Donnerstag zum Rathaus getragen und uns dort angemeldet. Und krankenversichert (das ist dann jetzt meine dritte Krankenversicherung. Ich fühl mich... überversichert!). Und dann wurden wir alle durch die pralle Mittagshitze zur Bank in Musashi-Koganei (zwei Stationen mit der Bahn) geschickt wo uns gesagt wurde, mehr als 5 Menschen in zwei Stunden schaffen die da nicht. Also, was tun? Warten?
May und ich haben uns entschlossen das stattdessen heute zu erledigen und sind mit Josh und Johan (neue Kommilitonen) heim gefahren.
Abends habe ich mich mit Yuriya und Janine (alte Kommilitonin) getroffen und einem Freund von Yuriya der jetzt nach Deutschland zum studieren geht. Sehr netter Abend am Bahnhof Tokyo. Klingt nicht aufregend? Ha! Der Bahnhof ist gigantisch und man kann Tage darin verbringen. Blöd ist allerdings allgemein, dass mich so eine Fahrt ins Zentrum etwa 7,50Eur kostet. Und das gleiche dann zurück...Meh!
Bank haben May und ich dann Freitag erledigt. Hat ne Stunde und viel rumgerenne des Bankmenschen erfordert der mir insgesamt eher leid tat, aber ich habe jetzt ein japanisches Konto. Mit kleinem grünen Passbook zum einzahlen und einer Bankkarte die mir noch zugeschickt wird.
 Woohoo! Arschcool fühle ich mich!
Anschließend haben wir uns noch in Musashi-Koganei umgesehen weil es die nähste Station an der Uni zu sein scheint. Stinklangweilig. Ich würde sagen, da ist selbst Kokubunji noch aufregender... Da gibts wenigstens eine Videothek und ein Loft.
Außerdem habe ich eine klitzekleine Klobürste gekauft und ein Etui für meine Pasmo (Fahrkarte).

Jetzt spielt hier gerade lustig eine Punkband irgendwo oder jemand in einem anderen Gebäude hört unverschämt laut Musik... Ganz cool auf jeden Fall. Mal nicht mit Blah-Pop zugedröhnt zu werden.

Samstag
Heute morgen: Aufgewacht mit grober Migräne. Super. Und dann haben, während ich versuchte die zu verdrängen, draußen Leute irgendwelche Schreiübungen geacht. Cheerleader? Egal, zu laut! Und dann gabs die Feuerübung. Nicht ohne, für mich vollkommen unverständliche, Ansage über den ganzen Campus zuvor. Mein Schädel! Und ich schwöre, egal welche Sprache die gesprochen haben (mir wurde gesagt, es wäre Japanisch, Englisch, Chinesisch und Koreanisch gewesen), ich habe NIX verstanden!
Trotzdem habe ich mich mit den anderen im Hof versammelt, brav in Reihe aufgestellt und durfte dann Gummipuppen reanimieren, Feuerlöscher ausprobieren (yay!), durch ein rauchiges Zelt krabbeln und.... den ERDBEBENSIMULATOR ausprobieren! Wie cool ist das? Ein Truck in den die ein Zimmer gebaut haben in dem man ahnungslos sitzt und dann wird alles kräftig geschüttelt. Wow. So ähnlich wie dieser .
Jetzt versuche ich noch ein Stündchen zu schlafen bevor ich mich zur nächsten Wohnheim-Party schleppe und hoffe, dass ich dort mit dem riesen Schädel durch die Tür komme.

Zum Schluß zu jedermanns Amusement: Ich habe Shampoo und Conditioner gekauft und zwar weil es billiger war die Nachfüllpacks. Und dazu eine Honig- und eine Soßenflasche um das Zeug ins Bad zu tragen.
Soße (Conditioner) links, Honig (Shampoo) rechts.
Andere lustige Fakten:
- Ich habe gerade für 12 (200mg Ibuprofren) Kopfschmerztabletten 13 Eur bezahlt.
- Ich habe heute Post bekommen (yay!), hatte keine Ahnung, ob und wenn wie ich den Postmann über das Haustelefon hereinlassen kann und musste runter gehen um irgendetwas in Empfang zu nehmen von dem ich nur annehmen kann, dass es mit meiner neuen Krankenversicherung zu tun hat. Ich vermute es ist die Versicherungskarte. Anschließend spielte das Telefon eine Stunde lang ganz leise "Für Elise" bis ich herausgefunden habe, wie das ausgeht. Mein Kopf dankt.

Nächste Abenteuer: Wäsche waschen und Angeln.
Stay tuned for more exciting stuff!

Wednesday, October 3, 2012

Online ist Gott

Was haben wir eigentlich am letzten Tag in Fukuoka gemacht? Wir haben ausgeschlafen so dass denn möglich war (der blöde Mann nebenan hat mich nachts mehrfach wachgeschnarcht!grrr...), haben zusammengepackt, ausgecheckt, die Koffer stehen gelassen und sind zu Tempeln gewandert.
Ja, das ist halt das historisch-kulturell interessanteste in Japan. Und die sind alle so schön. 



Nach den Tempeln haben wir noch mehr Kaufhäuser, Einkaufsstraßen und so besucht (weils Spaß macht, auch wenn man nix kauft), wir haben endlich klassischen Hakataramen gegessen (lecker):

Und abends haben wir uns wieder in den Bus nach Osaka gesetzt. Zum Glück dieses Mal zusammen. Ich gebe zu, ich wurde etwas wehmütig weil das unser letzter Tag zusammen war.
Schön wars, Bieberle! Besten Dank.<3
Morgens in Osaka den kompliziertesten Weg zum Umeda Sky Building gefunden, dann was zum frühstücken gesucht und dann bin ich auch schon auf dem Weg nach Tokyo gewesen. Ohne den Bieber. Komisches Gefühl. Auch komisch: Wir sehen uns jetzt ne Weile nicht, einen Monat mindestens. Und wer jetzt schreit „Aber wir sehen uns nur alle XY Monate...“: Sarah und ich hängen seit drei Jahren fast täglich an der Uni (und außerhalb) herum. Das prägt schon irgendwie. Und jetzt ein halbes Jahr ohne Bieber-Sichtkontakt... Uiuiui.
Die Fahrt war solala. Ich konnte Filme und Fernsehen schauen und Fahrstuhlmusik hören, das war nett. Leider war mein Mp3-Player leer, so etwas versaut mir schon mal den ganzen Tag! Ich habe also einen japanischen Film namens Sidecar ni Inu geschaut, ganz gut verstanden, dann Transformers 3 auf Japanisch (ging gar nicht. Scheiß-Film, nix verstanden), dann E.T. mit japanischen Untertiteln. Ist einfach ein guter Film.
Am bemerkenswertesten an der Reise war aber der Taifun. 10 Stunden Hardcore-Regen und Sturm! Ein bißchen gruselig. In Tokyo wars dann aber nur noch stürmisch und ich konnte trocken und nur teilweise weggeweht zu Vivian ins Wohnheim finden. Auch weil Vivi und Sonja mich an Bahnhof abgeholt haben. War ein schöner Abend, Mädels.:D
Sehr gut bei Vivian auf der Luftmatratze geschlafen (besten Dank nochmal dafür! Das war SUPER!), morgens mit dem kleinen Koffer und Rucksack ins Wohnheim, Decke und Laken (ein Frottee-Laken! Yay!) etc gekauft, Putzzeug und Klopapier(!!) (auch wenn ich offenbar noch Glück hatte mit meinem sauberen Bad, Mays war wohl nicht so schön... ) und Kleiderbügel (zu wenige), dann wieder zu Vivian mit ihrer Hilfe und Tasche meinen Horror-Koffer (die Rollen sind im Arsch, das ist in etwa so, als würde man eine Leiche in einem Plastiksack hinter sich herschleifen. Laut und schwer) nach Kodaira geschleppt und von dort aus das Taxi zurück ins Wohnheim genommen. Das waren mir die 7 Eur wert. 
Erste Impressionen: 
 ZImmer von der Tür aus, noch kahl.
 Der Eingangsbereich in dem ich mir im Winter die Füße abfrieren werde weil roher Beton.
 Bad
 Bett. Schon mit Decke und bezogen.
 Balkon zum Wäscheaufhängen.
 Aussicht.
 Vom Balkon aus.
Koffer weggestellt, zur Willkommensparty. Sehr nette Leute kennengelernt. Jetzt sitz ich in meinem Zimmer, hab die Koffer ausgepackt, es fast wohnlich gemacht und bin gespannt auf die erste Nacht.
Es fühlt sich sehr seltsam an hier. Es riecht nicht wie ein Zuhause, es ist etwas... altbacken. Etwas abgenutzt. Aber wie gesagt, das Klo ist sauber, ich hab ein Bett, mein Bett... Leider gibt’s keine dunklen Vorhänge. Hab etwas Angst vor dem Morgengrauen.

  1. Tag im Wohnheim
Nacht war Ok. Dank Schlafmaske gings dann auch nachdem die Sonne aufgegangen war.
Hab mich hier bis mittags gelümmelt, mit iTunes gestritten, und bin dann nach Shinjuku gefahren wo ich versucht habe ein Loft zu finden, leider vergebens. Das hat sich gut versteckt, Nicht gut versteckt hat sich der Second Hand-Buchladen „Book Off“ bei dem ich einen kleinen Stapel Comics für je 1 Eur kaufen musste. Ja, musste! Und ich hab mich zurückgehalten...
Dann bin ich zu einem 100 Yen Store gefahren und habe Zeug gekauft:
Mülleimer fürs Bad, Handtuch zum Händetrocknen, Stäbchen, Besteck, einen Teller und einen Becher, Handfeger, Wäschesammel-Ding, ein Block, Sticky-Dinger damit ich Sachen an die Wand hängen kann... Wichtiges Zeug. Anschließend hab ich hier im Supermarkt Brot, Wurst und Käse gekauft und freue mich nun auf mein erstes Frühstück morgen. Und auf die Orientierungs-Kiste die morgen nachmittag stattfindet. Vielleicht finde ich da raus, wie ich den Briefkasten aufbekomme... Und wie ich Internet bekomme. Kein Internet haben saugt. Ich fühl mich steinzeitlich.
Hab ich erwähnt, dass in Heiwadai wo Vivian und Sonja wohnen einen Mandarinenbaum gesehen hab? Mit Mandarinen! Und hier auf dem Wohnheim-Campus wächst ein Kakibaum:
Das freut mich.
Gute Idee für heute Nacht: Bei offenem Fenster schlafen. Trotz der Grillen die vor dem Fenster schreien als ginge es um ihr Leben. Und ja, Grillen. Zikaden schreien anders. Und tags.
Hab ich erwähnt, dass die Balkontür eh nicht abschließbar ist? Aber wer soll schon in den 6 Stock hochklettern?
Und das auch noch hier... Ernsthaft, man fühlt sich hier generell sicher. Die Geldbörse oder das Handy in die vorderste Tasche vom Rucksack stecken? Würd ich daheim NIE machen. Hier: Kein Ding. Nicht anschließbare Balkontür, Koffer im Hostel stehen lassen, mit der Tasche einen Platz reservieren während man selbst außer Sichtweite für Kaffee ansteht? Geht hier... Ziemlich cool! 

3. Tag im Wohnheim
(Keine Angst, das geht nicht so weiter...) 
Die Orientation brachte viele geklärte Fragen (Wie ist die Zahlenkombination von meinem Briefkasten? Was, wenn ich ein Paket bekomme und bin nicht daheim? Gibts Staubsauger?) und seeeehr viel Papierkram! Schon bißken blöd wenn man die Formulare nicht richtig lesen kann die man da ausfüllen soll... 
Vorhin habe ich aber ein bisserl die Gegend hier und am nächsten größeren Bahnhof Kokubunji erkundet (wer Kokubunji oder auch hier, Hitotsubashigakuen mal google street viewen will, wird feststellen, hier gibts nicht sooo viel). Außerdem habe ich meine erste Konzertkarte gekauft. Am Automaten im Conbini. Ich war durchgeschwitzt als ich fertig war (mit Hilfe der freundlichen Dame...). Aber nun habe ich ein Date mit den Bands Candle, Usagi, Pandemic und mit Satô Yûta (also quasi mit allen, die mal La vie en rose waren... Ich bin so aufgeregt!!! Und ja, mir ist klar, dass hier max drei Leute wissen wovon ich spreche. Aber: LA VIE EN ROSE!!!! *faint*
Egal. Hier mehr Impressionen vom Wohnheimcampus (nicht zu verwechseln mit dem Uni-Campus. Der ist 40 min mit der Bahn entfernt...):
 Eingangsbereich meines Hauses. Nur durch den Blitz so hell...
 Von vor meiner Tür aus...
 Obligatorische Getränkeautomaten auf dem Campus.
 Seitenausgang. Viel praktischer als das große Haupttor...
 Der vom Seitenausgang zum Bahnhof. 10 min geradeaus.
 Einkaufsstraße am Bahnhof.
 Der Bahnhof (duh!)
 Hübsch und rausgeputzt wie das große Tokyo, bekannt aus Film und Fernsehen ist es hier wahrlich nicht...
 Wohnheim entrance. Oder so.
 Meine Tür. Kann man sehen, dass es keine Türklinke gibt? Rein komme ich mit Transponderschlüßel. Was ist bei stromausfall, frage ich mich...?
 Wenn ich aus der Tür trete, wähne ich mich zuerst in einem von Jens` schrecklichen Frauenknast-Filmen...
 Aber dann sehe ich den Fahrstuhl und sechs recycle Mülleimer die ich nicht verstehe und weiß, ich bin im Wohnheim.
Weils lustig ist: TIERwelt Es ist ein wundervoller Freund immer in der Nähe, wer ist. 
Ooookayyy... 

Jetzt, wo ich wieder Internet habe, fühle ich mich auch komplett hier und freue mich nun auf den Besuch im Rathaus zum anmelden morgen. Yay, mehr Papierkram!