Ok, also die Weltuntergangsparty am Freitag war super. Anfangs waren es nur wir Deutschen, aber so gegen halb zehn, zehn wurde es voll und verdammt lustig. Was auch an Johanns toller Frisur, einem schicken schwarzen Afro, lag! Conrad kam, das war schön, weil wir uns quasi ewig nicht gesehen hatten (seit Halloween)... Ne, war gut.:D Gerne wieder. Vielleicht aber lieber ohne drohende Apokalypse dann.
Andrea mit dem Riesenkohl
Preparation (rechts: Johans Fro)
Nabe
Gammeln im Washitsu
Samstag eine gaaanz ruhige Kugel geschoben (was soll das eigentlich bedeuten?). Kurz Brot und Wasser gekauft (klingt, als hielte ich strenge Knast-Diät. Ich brauchte aber einfach nur sonst nix), dann ins Bett gelegt, How I met Your Mother und Northern Exposure geschaut und dann... Paaartay!
Weihnachtsparty vom Wohnheim. War sehr nett. Alle drehen total am Rad bei diesen Parties. Geht von 19.30h bis 23h und in der Zeit wird gesoffen und getanzt und was nicht noch alles... Verrückt! Und nein, nicht nur die Japaner, auch die Austauschstudenten drehen durch!
Gut ist immer: man trifft eine Haufen netter neuer Leute. Doof: Man trifft einen Haufen neuer Leute! Ich bin da ja etwas gespalten was das angeht...
Gut ist immer: man trifft eine Haufen netter neuer Leute. Doof: Man trifft einen Haufen neuer Leute! Ich bin da ja etwas gespalten was das angeht...
Statt Bilder von der Party: Bilder aus meinem amüsanten Fahrstuhl: Wenns brennt: Feuer schreien.
Die Schlangeeee!
Mochi schlagen (wenn ich in Korea bin)
Emargency Call!
Um Mitternacht haben May, Fai und ich versucht, Im Automaten bei Lawson Karten für das Mucc Konzert im Februar zu bekommen die an dem Tag in den Vorverkauf gehen sollten. Vergeblich. Waruuuuum? ;_; Kann doch nicht immer alles ausverkauft sein!
Frustriert und genervt ins Bett gegangen. Da hilft auch nicht, dass ich den halben Abend viel zu junge, viel zu betrunkene, aber ganz attraktive Japaner gekuschelt habe.
Sonntag: Eigentlich wollte ich abends mit TJ lecker Ente essen gehen. Das hätte sicher auch meiner Weihnachststimmung geholfen (die nämlich nicht vorhanden ist). Aber: Kein Geld. Und ich meine kein Geld. Ich könnte nicht mal die Fahrt nach Roppongi bezahlen gerade.
Also: den Tag im Bett verbracht, viel geschlafen, Northern Exposure geschaut, gelesen... Nicht sehr weihnachtlich. Das passiert, wenn man sich nicht mit ordentlichem Geschenkeshoppen, Spekulatius und Vorfreude auf Mutters Truthahn mit Karamellkartoffeln und Klößen einstimmt. Kein Schokoladenlebkuchen, keine geschmückten Tannenzweige im Wohnzimmer, kein Weihnachtsmarkt, gebratene Maronen, Weihnachtswurst mit Ann... Ich weiß grad auch nicht, wie mich das alles normalerweise weihnachtlich stimmt, aber es funktioniert.
Irgendwie seltsam. Aber nicht schlimm seltsam. Es ist einfach so, als würde ich Weihnachten dieses Jahr vergessen haben und irgendwann Anfang Januar denke ich: "Huch, war nicht Weihnachten? Verdammt, ich habs verpasst!" Tja. Geschenke gibts dieses Jahr für mich auch nicht. Offenbar. Findet zumindest die Post. Ach ja, doch! Dana, die Gute, war so clever und hat rechtzeitig ein Päckchen geschickt. Das werde ich morgen feierlich auspacken. Danke, Dana.:D
Aber, möchte ich hinzufügen für die, die mich jetzt irgendwie bemitleiden, ich bin so glücklich wie nie zuvor. Könnte nicht besser sein hier. Ich liebe diese absolut sichere, problemfreie, bequeme und aufregende Austauschstudenten-Blase. So angenehm und stressfrei war mein Leben zuletzt im Kindergarten. Oder davor.:D
Weihnachten gibts auch nächstes Jahr.
Heiligabend, na gut Heiligvormittag, schön brav zum Kanjiunterricht gelaufen und mir meinen nicht soo tollen Kanjitest abgeholt. Das passiert, wenn man krank Klausuren schreibt. Und irgendwie hat mich die Lehrerin heute extra genervt. Danach in der Mensa gegessen mit den anderen und dann mit Tini nach Kokubunji gefahren um erst Geschenke fürs Wichteln zu kaufen und dann Zutaten für unser weihnachtliches Chilli con Carne. Yay, kochen. Auch wenn es nur Chilli ist!
Auf dem Rückweg schöne Karten mit kleinen Geschenken im Briefkasten gefunden. Danas Geschenk ausgepackt. Glücklich.
Zu dem Konzert auf das ich eigentlich wollte, habe ich es nicht geschafft. Die magische Macht des Kotatsus. Verdammt!
1. Weihnachtsfeiertag: Weil ich bis vier wach war, hab ich schön Grammatik geschwänzt, bin um halb elf aufgestanden, hab was gegessen und hab dann bis halb vier weitergeschlafen. Wow. Wie lange hab ich das nicht mehr geschafft? Ich war kurz Neujahrskarten einwerfen, einkaufen (wobei ich einen Burschen aus meinem Grammatikkurs getroffen habe der mir versicherte, außer Süßigkeiten hätte ich nichts verpasst) und hab mich dann im Bett eingerollt und gelesen. Perfekter Feiertag. Was gefehlt hat, waren die Reste vom Weihnachtsessen und das Bestaunen der Geschenke vom Vortag am Morgen.
2. Weihnachtsfeiertag: Uni, einkaufen mit Johan, dann in Shibuya mit Agi und Daniela getroffen die aus Kyoto angereist sind. Leider nur bis morgen. Lecker Tee getrunken in einem sehr schönen Café/Restaurant, wunderbar geschnattert, dann nach Suidôbashi gefahren, Till verpasst, Yuriya getroffen und lecker gegessen. Lang lebe "Tabehôdai" (All you can eat)! Yutaka ist noch mit einer Freundin vorbeigekommen.... Ein seeehr schöner Abend.
Donnerstag: Dick ausgeschlafen. Bis halb 12. Wow! Sehr nett. Um 4 mit Laura in Harajuku getroffen und über den vielen Reden kaum zum Schauen gekommen. Das war super.:D Um halb acht sind wir nach Ueno gefahren um Yuriya zu treffen. Da gibt es einen Haufen kleiner Gässchen voller kleiner Geschäfte und das Ganze war wohl nach dem Krieg der Schwarzmarkt der Stadt. Wir haben uns in ein Izakaya (so eine Art Kneipe) gesetzt wo wir innerhalb kürzester Zeit von den Herren am Nebentisch angeschwatzt wurden. Die waren noch nicht sooo betrunken, also war es sehr nett. Wir haben leckere Sachen gegessen und sind dann weiter. Einer der Herren ist dann aber, mutig mutig wie ich finde, hinter uns her und hat gesagt, er würde gern Englisch lernen, ob wir nicht später noch mit ihm etwas trinken wollten. Yuriya hat ihn aalglatt abgebügelt.:D So etwas passiert, wenn man mit Yuriya unterwegs ist.
Sehr gern würde ich irgendwo so eine Tüte kaufen, aber ich hab nicht die Nerven gegen klitzekleine japanische Omas und wildgewordene junge Frauen im Kaufrausch zu kämpfen. Irgendwas tolles will ich aber trotzdem im Sale kaufen. Drückt mir die Daumen.
Fakten zum japanischen Neujahr:
- Anstelle von Weihnachtskarten werden hier Neujahrskarten verschickt, Nengajô
- die Geldautomaten meiner Bank spucken ab morgen bis zum 4.01. kein Geld mehr aus. Wtf?
- Alles wird hübsch dekoriert mit Gestecken aus Bambus und Pinie oder Gehängel aus Stroh (Shimekazari)
- zu Neujahr wird Großreinegemacht. Putzen, putzen, putzen
- zu Silvester gibt es Toshikoshisoba, Nudeln, die ein langes Leben und langanhaltendes Glück symbolisieren sollen
- im TV gibt es (anstelle des "Dinner for one") den Kohaku Uta Gassen
- Um Mitternacht gehen viele zu Tempeln und hören sich die Glocken an die sagenhafte (und etwas einschläfernde) 108 Mal läuten
- am Neujahrsmorgen schaut man sich mit Leuten die einem wichtig sind, den ersten Sonnenaufgang des Jahres an, den Hatsuhinode
- zu essen gibt es Neujahr Osechi und eine Suppe mit Mochi namens Ozôni
- der Tag soll froh und ohne Stress und Ärger sein, außerdem muss alles sauber und keine Arbeit darf liegengeblieben sein
- Viele (soooo viele!) nutzen den Tag zum ersten Besuch eines Tempels oder Schreins, dem Hatsumôde
Sonntag: Eigentlich wollte ich abends mit TJ lecker Ente essen gehen. Das hätte sicher auch meiner Weihnachststimmung geholfen (die nämlich nicht vorhanden ist). Aber: Kein Geld. Und ich meine kein Geld. Ich könnte nicht mal die Fahrt nach Roppongi bezahlen gerade.
Also: den Tag im Bett verbracht, viel geschlafen, Northern Exposure geschaut, gelesen... Nicht sehr weihnachtlich. Das passiert, wenn man sich nicht mit ordentlichem Geschenkeshoppen, Spekulatius und Vorfreude auf Mutters Truthahn mit Karamellkartoffeln und Klößen einstimmt. Kein Schokoladenlebkuchen, keine geschmückten Tannenzweige im Wohnzimmer, kein Weihnachtsmarkt, gebratene Maronen, Weihnachtswurst mit Ann... Ich weiß grad auch nicht, wie mich das alles normalerweise weihnachtlich stimmt, aber es funktioniert.
Irgendwie seltsam. Aber nicht schlimm seltsam. Es ist einfach so, als würde ich Weihnachten dieses Jahr vergessen haben und irgendwann Anfang Januar denke ich: "Huch, war nicht Weihnachten? Verdammt, ich habs verpasst!" Tja. Geschenke gibts dieses Jahr für mich auch nicht. Offenbar. Findet zumindest die Post. Ach ja, doch! Dana, die Gute, war so clever und hat rechtzeitig ein Päckchen geschickt. Das werde ich morgen feierlich auspacken. Danke, Dana.:D
Aber, möchte ich hinzufügen für die, die mich jetzt irgendwie bemitleiden, ich bin so glücklich wie nie zuvor. Könnte nicht besser sein hier. Ich liebe diese absolut sichere, problemfreie, bequeme und aufregende Austauschstudenten-Blase. So angenehm und stressfrei war mein Leben zuletzt im Kindergarten. Oder davor.:D
Weihnachten gibts auch nächstes Jahr.
Heiligabend, na gut Heiligvormittag, schön brav zum Kanjiunterricht gelaufen und mir meinen nicht soo tollen Kanjitest abgeholt. Das passiert, wenn man krank Klausuren schreibt. Und irgendwie hat mich die Lehrerin heute extra genervt. Danach in der Mensa gegessen mit den anderen und dann mit Tini nach Kokubunji gefahren um erst Geschenke fürs Wichteln zu kaufen und dann Zutaten für unser weihnachtliches Chilli con Carne. Yay, kochen. Auch wenn es nur Chilli ist!
Auf dem Rückweg schöne Karten mit kleinen Geschenken im Briefkasten gefunden. Danas Geschenk ausgepackt. Glücklich.
Von Antje: Reh Anhänger
Von Gesa: Wooey!
Hing morgens an der Tür von Meriko und Kiki: Kekse und Süßes
Von Dana: Eulenmütze!
Rüber ins A Nord Gebäude, in Merikos Küche breitgemacht, schön Musik gehört und allein vor mich hingeköchelt bevor Seulgi aus Korea kam und mich bespaßte und dann Olli, dann Meriko, und dann noch ein paar andere, die drei aus Trier, Iyou, Yudai, May... Wir haben mein Chilli verspeist, dann den Kuchen, gewichtelt (was wir Julklapp nennen) und dann stundenlang unterm Kotatsu gehockt und uns amüsiert. War ein schöner Abend. Nachts beim heimkommen noch mit der Familie daheim geskypt, alles gut.
Dosenöffnen ohne Dosenöffner Level: Boss! Zum Glück ist mein Messer aus dem 100yen Store und ich hänge nicht sehr daran...
Weihnachtschilli!
Weihnachtskuchen
Mein Wichtelgeschenk
Hübsche Tasse mit Deckel, mini Chicken-Ramen und Süßigkeiten!
Kotatsu chillen (zu sehen: Seulgi und Yudai)
Und trotzdem haben wir alle kollektiv beschlossen, wenns machbar geht in Zukunft Weihnachten Zuhause zu verbringen.:D
Nicht zu vergessen: Andrea hatte noch extra Geschenke für alle! Für mich: Kumamon und eine mini.Nähmaschine.<3
Zu dem Konzert auf das ich eigentlich wollte, habe ich es nicht geschafft. Die magische Macht des Kotatsus. Verdammt!
1. Weihnachtsfeiertag: Weil ich bis vier wach war, hab ich schön Grammatik geschwänzt, bin um halb elf aufgestanden, hab was gegessen und hab dann bis halb vier weitergeschlafen. Wow. Wie lange hab ich das nicht mehr geschafft? Ich war kurz Neujahrskarten einwerfen, einkaufen (wobei ich einen Burschen aus meinem Grammatikkurs getroffen habe der mir versicherte, außer Süßigkeiten hätte ich nichts verpasst) und hab mich dann im Bett eingerollt und gelesen. Perfekter Feiertag. Was gefehlt hat, waren die Reste vom Weihnachtsessen und das Bestaunen der Geschenke vom Vortag am Morgen.
2. Weihnachtsfeiertag: Uni, einkaufen mit Johan, dann in Shibuya mit Agi und Daniela getroffen die aus Kyoto angereist sind. Leider nur bis morgen. Lecker Tee getrunken in einem sehr schönen Café/Restaurant, wunderbar geschnattert, dann nach Suidôbashi gefahren, Till verpasst, Yuriya getroffen und lecker gegessen. Lang lebe "Tabehôdai" (All you can eat)! Yutaka ist noch mit einer Freundin vorbeigekommen.... Ein seeehr schöner Abend.
Ingwertee in Shibuya
Weihnachtsbeleuchtung am Tokyo Dome
All you can eat. Sieht das gesund aus!
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Krankenwagen rufen müssen weil ein Herr auf dem doch sehr kalten Boden schlief und wir uns etwas sorgten... Er sah nicht aus, als wäre es ihm unbequem, aber er war schon etwas blass. Donnerstag: Dick ausgeschlafen. Bis halb 12. Wow! Sehr nett. Um 4 mit Laura in Harajuku getroffen und über den vielen Reden kaum zum Schauen gekommen. Das war super.:D Um halb acht sind wir nach Ueno gefahren um Yuriya zu treffen. Da gibt es einen Haufen kleiner Gässchen voller kleiner Geschäfte und das Ganze war wohl nach dem Krieg der Schwarzmarkt der Stadt. Wir haben uns in ein Izakaya (so eine Art Kneipe) gesetzt wo wir innerhalb kürzester Zeit von den Herren am Nebentisch angeschwatzt wurden. Die waren noch nicht sooo betrunken, also war es sehr nett. Wir haben leckere Sachen gegessen und sind dann weiter. Einer der Herren ist dann aber, mutig mutig wie ich finde, hinter uns her und hat gesagt, er würde gern Englisch lernen, ob wir nicht später noch mit ihm etwas trinken wollten. Yuriya hat ihn aalglatt abgebügelt.:D So etwas passiert, wenn man mit Yuriya unterwegs ist.
Laden in Ueno
Fischies und Sashimi (technisch auch: Fischie)
Fleischspieße und Makrele
Die Herren vom Nachbartisch
Wir sind dann nach Akihabara gelaufen (ja, gelaufen. Hier kann man ziemlich viel laufen wenn man weiß wie), haben Porno-Mangas angeschaut und die anwesenden Herren nervös gemacht, dann noch Katsudon gegessen und dann wars auch schon wieder Zeit für die Heimfahrt. Ein sehr schöner Tag.
Ein Haufen Purikura Automaten
Puri-Etikette. Es gab auch Automaten nur für Frauen... o_O
Bilder dekorieren
Mmmh, Katsudon!
Laura und Yuriya <3
Freitag war auch gut. Wie immer. Weil die Anwesenheit nicht zählte, bin ich nicht zum Leseunterricht gegangen und hab stattdessen (schon wieder) lange geschlafen. Dann mit Erisa an der Uni getroffen und zusammen zu einem nahegelegenen Ramenladen gelaufen wo wir Kazu trafen. Lecker Ramen in großartiger Gesellschaft, was will ich mehr?
Klitzekleiner Ramenladen
Sehr lecker Tonkotsu Ramen
Rätsel: Warum heißt das Tennisteam der Uni "Elf"?
Im Schönschreibunterricht hat der Lehrer uns erklärt, was es mit einigen Neujahrstraditionen hier auf sich hat. Man beachte dabei, dass hier Neujahr das ist, was Weihnachten für uns ist: Familienzeit, sutsche lecker essen, nichts tun, alle Geschäfte geschlossen. Danach bricht aber offenbar die Hölle aus weil: SALEEEE!!! Und ich meine bis zu 80% Rabatt und so... Und: Fukubukuro! Das sind eine Art Wundertüten die fast jedes Geschäft zu Neujahr verkauft und je nach Geschäft kann man schon mal ein paar Stunden vor Ladenöffnung anstehen. Dafür bekommt man dann aber auch (wenn man Glück hat) Waren im dreifachen Wert von dem was man zahlt. Offenbar gibts dann auch rege Tauschgeschäfte im Internet etc. hinterher. Braucht ja alles keiner. Man stelle sich vor, der Applestore macht mit und die Schlange ist, kein Scheiß, einen Kilometer lang. Sehr gern würde ich irgendwo so eine Tüte kaufen, aber ich hab nicht die Nerven gegen klitzekleine japanische Omas und wildgewordene junge Frauen im Kaufrausch zu kämpfen. Irgendwas tolles will ich aber trotzdem im Sale kaufen. Drückt mir die Daumen.
Random Info: Im Schönschreibunterricht müssen wir alle die Schuhe ausziehen.
Fakten zum japanischen Neujahr:
- Anstelle von Weihnachtskarten werden hier Neujahrskarten verschickt, Nengajô
- die Geldautomaten meiner Bank spucken ab morgen bis zum 4.01. kein Geld mehr aus. Wtf?
- Alles wird hübsch dekoriert mit Gestecken aus Bambus und Pinie oder Gehängel aus Stroh (Shimekazari)
- zu Neujahr wird Großreinegemacht. Putzen, putzen, putzen
- zu Silvester gibt es Toshikoshisoba, Nudeln, die ein langes Leben und langanhaltendes Glück symbolisieren sollen
- im TV gibt es (anstelle des "Dinner for one") den Kohaku Uta Gassen
- Um Mitternacht gehen viele zu Tempeln und hören sich die Glocken an die sagenhafte (und etwas einschläfernde) 108 Mal läuten
- am Neujahrsmorgen schaut man sich mit Leuten die einem wichtig sind, den ersten Sonnenaufgang des Jahres an, den Hatsuhinode
- zu essen gibt es Neujahr Osechi und eine Suppe mit Mochi namens Ozôni
- der Tag soll froh und ohne Stress und Ärger sein, außerdem muss alles sauber und keine Arbeit darf liegengeblieben sein
- Viele (soooo viele!) nutzen den Tag zum ersten Besuch eines Tempels oder Schreins, dem Hatsumôde






















































