Sunday, February 23, 2014

Mmmh, lecker, Bleiche!

Sonntag:
Aufgewacht ohne die Fähigkeit, mich ordentlich zu bewegen. Keine Ahnung, ob ich SEHR seltsam geschlafen habe, oder ob's das Arbeiten im tiefgekühlten ERIC war. Schreckliche Schmerzen bei jeder Bewegung, egal ob sitzend, liegend, stehend, gehend, im Rücken, Nacken, den Schultern... Den halben Tag an die Heizung gelehnt verbracht.
Versucht, Grammatik zu lernen. Ich bin sehr hinterher... 
Super freier Tag. :/
Montag
Schmerzen noch da. Brauche eine Massage. Eine richtige. 
Weil ich ja Samstag nur die halbe Arbeit machen konnte, heißt es aber zuerst mal: ab an die Uni, untertiteln und doofe Artikel lesen. Super.
An der Uni drei Stunden brav gearbeitet. Untertiteln ist nett, aber möchte ich das zu meinem Beruf machen? ich bezweifele es. Was möchte ich denn zu meinem Beruf machen? Mmmh...
Schmerzen abends deutlich besser und den Kopf kann ich auch schon fast wieder drehen. Woohoo. Trotzdem: Massage suchen!
Ein zuckriges Stück Heimat für je 69p.
Gut: Samstag ist Glenn verschwunden und seitdem nicht wieder aufgetaucht. Schön ist das. Es könnte hier vollkommen ok sein mit nur Ross und mir (und Renee) im Haus...
Wurde gefragt, ob wenigstens das Wetter hier jetzt besser sei. Hahahaha!! Ich hab mal die Locals gefragt. Angeblich regnet es im Sommer nicht ganz so viel.
Dienstag:
Sonnenschein. What?
Sehr suspekt. So suspekt, dass Leute darüber Facebook Statusse machen.
Gutes Wetter in Hyde Park!
Ich gehe zur Uni und frag mich, wie lange das hält.
Bis genau 15h. Da hatte ich Schluß, komm raus und es fängt an zu nieseln. Natürlich. Wer denkt, ich übertreibe wenn ich sage, es regnet hier JEDEN Tag... Nope, reine Wahrheit. Everyday is a bad hair day in Leeds.
Glenn ist immer noch nicht zurück, ich genieße jede Minute.
Mittwoch:
Vom Regen auf dem Dachfenster geweckt worden.  Hörte zum Glück gegen Mittag auf so dass ich trockenen Fußes zur Uni konnte. In frühlingshaften Temperaturen. Was geht, Winter?
 Schlecht zu erkennen: Gänseblümchen.
Krokusse im Park!
Erst CAT, dann Subtitling. Selten so schlechtgelaunt und quakig im Unterricht gesessen. Zuhause steht Robs Auto vor der Tür und Glenn ist wieder da. Als wollte der Tag mir gern in die Eier treten. Ich mag nimmer.
Muss dringend meinen Heimflug buchen für April.
Donnerstag:
Regen weckte mich, verschwand dann wieder, kam gegen Mittag wieder.
Musste mit Bleiche Schimmel vom (stoffbezogenen) Bett schrubben. Da ist so eine Holzabdeckung über einem Abzug direkt neben dem Bett und die ist nicht einfach schlecht gestrichen und deswegen zweifarbig, die schimmelt. Ach, ist das schön hier. Ich wundere mich ein bißchen, dass ich überhaupt atmen kann.
Alles riecht nach Chlor.
Übersetzt, zur Uni gegangen. Meh.
Auf halbem Wege fing es an zu regnen. Doll. Dann schien die Sonne in mein Gesicht. Gleichzeitig. Ich war SO angepisst! Hätte mich jemand angesprochen, hätt's aufs Maul gegeben.
Mein Writing Kurs hat zwei Lehrer, John und Anne. Anne ist super, John ist suuuperlangweilig. Ich überlebe den Kurs derzeit nur, weil die fabelhafte Natasha mit mir darin sitzt die ich gerne mit nach Hause nehmen möchte.
Eine der Sachen, die mich hier echt fuchst, ist die Tatsache, dass ich niemanden... spezielles habe mit dem ich beste Freunde sein kann. Jemand, mit dem's einfach stimmt, mit dem man reden und machen kann. Eine Ann, Antje, ein Jens, ein Bieberle. So jemanden braucht man aber. Mmmh...
Nach dem ich im Übersetzungskurs der Aufgabe entgangen bin, zu nächste Woche einreichen zu müssen (ich hab grad SO viel auf dem Zettel, das fehlt mir nicht), sind wir im Anschluß noch in das Restaurant der Union, "The Terrace" gegangen. Ok Burger, viel Spaß mit Mariko, Natalie, Sam, Kathy, Aidan und Sayaka.
 Burger in Tortilla und Wedges.
v.l.n.r: Mariko, Sayaka, Kathy. Der Rest: nicht zu erkennen.
Um nicht an den Bleiche Gerüchen hier und meinen Depressionen drauf zu gehen, muss ich so etwas öfter machen. Hilft wenigstens ein bißchen.
Freitag:
Um 7 von der Nachbarin geweckt worden. Wenn die ihr Zimmer ab- oder aufschließt klingt das so, als machte sie sich an meiner Tür zu schaffen. Herzinfarkt!
Wieder eingeschlafen.
Um halb zehn von Ross geweckt worden. Der brauchte Glenns Bankdaten. Hab ihn bei dieser Gelegenheit das erste Mal "richtig" angezogen gesehen, Jeans und alles. Normalerweise läuft der in Jogginghose rum, oft nur in Jogginghose.:D  Ich hingegen: Bed-hair und Spiderman Pyjama.
Wach bedeutet: Produktivität beginnt. Uni-Kram gemacht. Yaaayy... Nicht.
Klatsch und Tratsch aus der Heimat gegen Mittag machte mich froh. So was braucht man mal...
Ich bin los, da war es trocken, es fing auf halbem Wege in die Stadt an zu gießen, dann war´s wieder trocken mit Sonnenschein, dann wieder Regen auf dem Rückweg. All das innerhalb einer Stunde.
Das Wetter hier frustriert mich so schrecklich, ich kann es gar nicht in Worte fassen.
Nach dem CAT Unterricht heim und den Gedanken genossen, dass die nächsten zwei Tage kein Unterricht ist. Yay.
Kekse, immer gut. Double Stuff Oreos: Besser.
Abends: Warum ich Ross liebe: So gegen halb neun kommt er hoch zu mir um mir zu sagen, dass er Freunde da hat und ich Bescheid sagen soll wenn`s mir zu laut ist. Sie würden aber später ausgehen. Und wenn ich nen Bier will, bin ich herzlich eingeladen. Ich merke seine Freunde gar nicht. Nicht mal, wenn die über Nacht da sind. Nie. Und die, die ich mal treffe, finde ich super süß und nett. Traum-Mitbewohner!
Samstag:
Regen der verschwindet bevor es hell wird, zählt kaum, oder? Gutes Wetter heut!
Schreckliche Nacht, ohne besonderen Grund. Kaum geschlafen und muss mich doch zur Uni schleppen. So viel verdammte Hausaufgaben: Rewriting Task, Mock Exam für Press Release Analysis, Subtitling von 2 Clips a 6 Min, CAT Aufgaben, 3 Texte lesen, Übersetzen.
Beim Anziehen festgestellt, dass ich gar keine echten warmen Klamotten besitze. Weil ERIC so kalt ist, muss ich vier Schichten tragen anstelle einer anständigen. Ich will im Bet bleiben.
Von halb eins bis vier in ERIC gehockt und trotzdem das Gefühl, ich hätte nix geschafft. Rewriting ist soweit fertig, das Mockexam muss noch ausgeschrieben werden, Übersetzung ist nur abgetippt, der erste Clip ist nicht mal 2 von 6 Minuten untertitelt. Das ist echt fuchsig dies Mal... Morgen ist zu, da kann ich nur Übersetzen und schreiben, Montag gehts dann weiter.
Mein samstäglicher Arbeitsplatz.
Anschließend in der Stadt Klopapier und Cola gekauft. Ob die Jungs sich hier ohne mich mit Laub von der Straße den Po abwischten? Seit Oktober hat niemand außer mir mal Toilettenpapier besorgt.
 Random Geschenke bekommen: Wursthundtuch in weiß-blau (im Vergleich dazu das braune)
 Geschenk 2: Quallendruck. SUPER!
Mein Arbeitsplatz zu Hause sieht jetzt so aus.
Random Info: Hier gibts ständig drei zum Preis von zwei oder buy one get one free im Supermarkt. Ich versuche das zu ignorieren so gut es geht und nur zu kaufen, was ich tatsächlich brauche, aber manchmal passiert dann so etwas:
16 Dosen zum Preis von acht und das auch noch günstig, da konnte ich nicht widerstehen. Und das Toilettenpapier war auch 1,50 günstiger als das letzte. Woohoo...
Bonuspic:
Suupereklig: Glenns Zahnbürsten(!!) im Bad. Auf dem schimmeligen Fensterbrett, Mit Haaren... Ein Bild davon,wie sehr er das Bad beim Zähneputzen vollsprotzt, gibts nächste Woche.
Alle anderen haben ihr Zeug auf den Zimmern, btw....

Sunday, February 16, 2014

The return of hell

Sonntag:
Guter, fauler Tag. Ich hatte mir dank des produktiven Samstags vorgenommen, nichts zu tun. Und genau das getan. Mittags ein paar Stunden mit dem Bieber geplaudert und den Zug sowie das Hotel für unser Schottland-Abenteuer gebucht. Anschließend habe ich, wieder allein im Haus, Frozen geschaut. Ganz nett. Zu viel gesinge, aber nun gut. Die Heldin heißt Anna, was will ich mehr. 
Den Rest des Tages/Abends mit dem Herrn der Ringe im Bett verbracht. Wenn ich schon nicht kreativ sein kann, dann genieße ich halt die Kreativität fremder Leute. 
Montag:
Um halb sieben aufgewacht. Zu früh!
Dinge erledigt: am Bahnhof meine Schottland Tickets abgeholt, zur Bank, eingekauft (ich hab so etwas wie Leberwurst gefunden!Yay!), dann heim. Lesen, Texte re-writen, so etwas.
Ich bin grad super unmotiviert und mag nicht mehr studieren. Das soll alles endlich ein Ende haben. Ich brauche wieder Erfolgserlebnisse, das Gefühl, etwas richtig und gerne zu machen. Uni ist nicht für mich.
Nachmittags beim Essen machen Ross in der Küche getroffen. Nachdem wir uns über Rob und die Unwahrscheinlichkeit unterhielten, dass der wieder auftaucht, tauchte eine gute Stunde später eben jener Rob wieder auf. Und natürlich Gina. Was wären wir ohne Gina?
Und vorbei ist es mit meinem ungestörten Schlaf. Ich höre die unten reden, die Türen werden geknallt...
Keine Ahnung, ob der nun bleibt (oder die...).
Ross berichtete aber, dass in Robs Zimmer schön Essen seit Mitte Dezember vor sich hin schimmelt etc... Ross war wohl mal drinnen und fands eklig...
Und schon will ich wieder heim. So stresst mich alles sehr.
Positiv: Saft gefunden den ich trinken kann!
Dienstag:
Entgegen meiner Hoffnung, hervorgerufen durch den Transporter vor der Tür anstatt des Kleinwagens, sind Rob und Gina immer noch da. Es ist unglaublich gemein von mir, aber ich schlafe einfach zu gern. Die Kombi aus Abneigung gegen Uni und der Wohnsituation macht mir Magenschmerzen und ich habe juckende Flecken im Gesicht. Super, das fehlt doch grad noch.
Grad ist alles still, nur der Regen macht Geräusche. Aber laut wirds ja immer erst gegen abend.
Ich bin so unwillig, Small Talk tut meinem Gesicht weh.
Mittwoch:
Das erste Mal CAT class. Noch einmal eine Einführung in MemoQ bekommen. Kann nie schaden. Bin gespannt, was am Freitag passiert.
Anschließend bin ich kurz einkaufen gelaufen und habe mich dann eine halbe Stunde mit nem Schokoriegel im Roger Stevens Building versteckt und habe gelesen. Bis dort die ersten Kommilitonen eintrudelten und ich mich unterhalten musste. Eine Stunde lang von Professor Martin Thomas erklärt bekommen, wie unsere finalen Sommer Projects laufen. Ich werde die Extended Translation machen und hoffe nun, dass ich nicht nur Japanisch-Englisch sondern auch Englisch-Deutsch übersetzen darf auch wenn ich da keine specialized translation  Kurse gemacht habe. Ich hätte da ne Idee (die Billy Chaka beinhaltet...:D)...
Ausblick Roger Stevens Bldg
Heimweg: gegen den Sturm gekämpft der minikleine Regentropfen mit gefühlten 700 km/h in mein Gesicht presste wie kleine Nadeln, der von rechts, links, vorne, hinten, überall kam und mir die Mascara aus dem Gesicht trieb. Selten so genervt vom Wetter gewesen. Selbst hier.
Beim heimkommen schon von weitem gesehen, dass der Transporter mit dem Rob gekommen war, verschwunden ist. Yay. Aber da stand ein anderes Auto, ein dicker Audi, direkt vor unserer Tür (der Rest der Straße leer). Beim näherkommen gesehen, dass darin zwei Männer vorne drin schliefen, bei laufendem Motor. WTF?
Ross in der Küche angetroffen. Rob ist fort, zahlt aber noch Miete, kommt also von Zeit zu Zeit mal her... Was auch immer... Ich versteh das nicht, Ross auch nicht, müssen wir ja aber auch nicht.
Donnerstag:
M&A geschwänzt. Ich musste schlafen.
Kleines Experiment am Morgen: Musik in meinem Zimmer an, kurz runter gegangen. Beim hochkommen festgestellt, das ich meine Musik, trotz leicht geöffneter Zimmertür nur SEHR leise hören konnte, Glenns Gespräch hingegen überdeutlich. Hätt ja sein können, dass ich mich einfach anstelle, aber der ist ist echt... Lautstärke-Behindert.
Und dämlich. Oder gemein. Habe mit dem neuen Duschvorhang im Bad einen Zettel mit der Bitte aufgehängt, diesen nach dem Duschen wieder zuzuziehen damit er trocknen kann. Außerdem bitte das Fenster öffnen und die Wasserhähne ordentlich zudrehen. Depp kriegts nicht hin, nichts davon. Ich dreh durch hier. Ross findet das nur noch witzig...
Nach dem Unterricht noch mit Mariko, Adian, Chikako und Sakuya im Pub in der Union essen gewesen. Anschließend hätte ich mit zum Karaoke mitgehen können, aber ich fürchte, in einer großen Gruppe und ohne "meine Songs" hab ich da einfach nicht viel Spaß. Also heim. Die Freude über mein allein sein im Haus wurde getrübt als die Bekloppte von nebenan fand, die Antwort auf meinen einen Song in moderater Lautstärke sei laute Musik für X Stunden. Alle Scheiße hier.
Pub Mac&Cheese
Trotzdem ein guter Tag.
Freitag:
Morgens für einen leider langweiligen Vortrag in die Uni. Anschließend fragte Alina, wer alles das Subtitling Project für den Abschluß macht. Alle außer mir. Ui, awkwaaarddd.... Zum schlafen heim und dann CAT. Ordentlich Spaß mit Chikako und Mariko gehabt die nicht wussten, was die japanischen Spacheinstellungen alles schönes können, Kanji per Hand eingeben z.B. Ich glaube, ich spreche derzeit mehr Japanisch als Deutsch. Etwas deprimierend.
Nach dem Einkaufen fing es erst auf halbem Weg nach Hause an zu regnen. Woohoo. Immer positiv bleiben.
Samstag:
Lustiger Tag.
Glenn ist ein Wichser. Nicht nur, dass er meine Bitte bezüglich Fenster öffnen und Duschvorhang ignoriert, nein, er pinkelt auch mit runtergeklapptem Klositz und macht nicht mal hinter sich sauber. Lecker.
Ist mein Ansinnen, das Bad nicht noch schimmeliger zu machen vollkommen überzogen, zu viel verlangt und ich sollte mich einkriegen? Oder geben meine Asthma-Anfälle im Bad mir ein bißchen Recht und Schimmel ist schlecht?
Vormittags hörte ich Geschrei auf der Straße. Nach etwa 30 Minuten wurde ich neugierig und schaute mal. Da standen sich die Leute aus dem Drogendealer-Haus eine Straße weiter mit den Leuten auf der anderen Seite der Straße gegenüber und zwei Damen pöbelten sich an. On und off waren da so, zehn, zwölf Leute. Mittendrin machte irgendwann ein Betrunkener Liegenstützen auf dem nassen Boden und rollte sich rum. Irgendwann warf eine der Damen ein volles Glas nach einer anderen. Irgendwann hatte eine andere Dame einen Hockeyschläger und drohte damit, Irgendwann standen die bei uns vor der Tür. Irgendwann prügelten sich die Damen tatsächlich. Irgendwann wurde noch jemand aus dem Drogen-Haus geworfen und Gesichter wurden auf den nassen Asphalt gedrückt. Es war ein Traum.
Hat mein Losgehen zur Uni etwas verzögert.
 Dame A und Typ B vor unserem Haus
Dame A und Dame B beim prügeln... Und ja, mindestens eine ist barfuß.
Die offene Tür gehört zum Drogen-Haus.
Der Weg war aber auch lustig. Die Queens Road war versperrt mit Kranken- und Polizeiwagen mit Blaulicht, mir kamen ein Mädchen in Hotpants und nackten Beinen sowie eine Bande Burschen von oben bis unten mit Schlamm bedeckt entgegen. Der halbe Campus hatte sich über Nacht in eine Baustelle verwandelt und der Haupteingang zu unserem Gebäude war dicht. Ohne Ankündigung.
Im Gebäude rannten hunderte klitzekleine Mädchen mit Kopftüchern herum die alle seltsam ähnlich aussahen, Körperbau, Kleidung, Brillen, Gesichter, alles gleich. WTF? Offenbar fand da eine Art Wettbewerb/Messe statt, was auch immer.
Ich hab dann vier Stunden in ERIC gehockt mit Chikako, Mikiko und Mariko, konnte aber nicht unterttiteln weil ich meine Notizen vergessen hatte und so nicht wusste, was genau ich untertiteln sollte. Genius.
Stattdessen: Japanisch abgetippt. Korallen in Okinawa.... 
Zum ersten Mal wurde ich dann vom Pförtner rausgeworfen. Gruseliger Mann...
Bei Morrisons (dem Supermarkt) wurde ich dann noch Zeugin eines lauten Streits der nur sehr knapp nicht in eine Prügelei ausgeartet ist.
Diese Stadt macht mich fertig.
Komischer, komischer Tag.
Was ist das britische Wort für Rednecks/Prolls? A chav or a pikey... Okay....
Fotos von den Katzen gefunden, rumgeheult.
 Moizy und Stinkie...*_*
Mein kleiner Fettklops, die fette Motte, mein Zwiebelchen... *_*

Sunday, February 9, 2014

Manchester, England, England...

Sonntag
Kurz nach zehn mit Ayako getroffen und den rappelvollen Zug nach Manchester genommen.
 Manchester!
Look! Großstadt!
Dort zu allererst das Riesenrad bestiegen weil wir clevere kleine Dinger sind und nicht daran geglaubt haben, dass das Wetter so traumhaft bleibt, wie es da war. Super gruselig, so ein Riesenrad, und super cool.
 Riesenrad
Manchester von oben.
Dann sind wir zum Town Square gelaufen und haben versucht, die tanzenden Drachen zu sehen. Technisch unmöglich wegen großer Menschen, die kleine Menschen auf den Schultern  trugen. Ein paar Mal sah ich mal nen Kopf, aber sonst... Ayako, der Zwerg, hatte es deutlich schlechter.
 Innenstad (voller Lampions)
... und eine Drummer-Ratte
 Rathaus
Tanzender Drache.
Der Parade voraus sind wir nach Chinatown und haben uns dort durch die Menschenmengen gezwängt. Schnell nen Drachen gekauft und dann in die Mall was essen.
 Gedränge
Gedränge und Karussels.
Taco Belllll!!!!!
Leider war es dort sehr ungemütlich und uncool, voller unangenehmer Menschen.... Die Mall war aber gigantisch und an nicht-Wochenendtagen bestimmt auch ganz nett.
 Superhübsche Passage
Mehr Lampions
Wir sind stattdessen weiter zur nebenan gelegenen Cathedral und haben die bestaunt. Besonders nett: jemand spielte auf der Orgel, das war fein.
 Cathedral
 Fenster
Staubluft
Sakura!
Anschließend wollten wir einen der kostenlosen City Shuttle Busse nehmen und nach Castlefield weil es dort nett sein sollte. 
25 min auf den Bus gewartet der alle 10min fahren sollte. 
Im Schritttempo durch den slow motion Verkehr gefahren. Laufen wäre deutlich schneller gewesen. 
Der Karte entsprechend ausgestiegen und das Gefühl gehabt, im Nichts zu stehen.
Altes Lagerhaus voller Clubs und Bars am Kanal
Herumgelaufen. 
Fast vom Wind weggeweht worden. 
Beschlossen, die Hoffnung aufzugeben und heim zu fahren.
Schönes Licht
Zurück zum Bahnhof, Manchester Piccadilly gelaufen, Bahn bestiegen, heim. 
Manchester ist SO VIEL cooler als Leeds! 
Seufz.
 Mitbringsel A: Taco Bell Saucen
Mitbringsel B: Drache
Montag:
Das entspannte Wochenende rächt sich schrecklich. Hätte ich mir nämlich gar nicht leisten können. Muss so alles jetzt machen: die Übersetzung die ich morgen einreichen muss (eine Din4 Seite über Autos), die Übersetzung und Subtitulierung von zwei Clips EN-DE und DE-EN für Mittwoch und ca 40 Seiten lesen und vergleichen für Writing morgen...
Doof ist: Die Clips kann ich nur an der Uni subtiteln und die Räume, in denen entsprechend ausgerüstete Rechner stehen, sind ziemlich tight gebucht dieses Semester. Ganz toll...
Btw: Mein Stundenplan dieses Semester:
Mo: Nüscht
Di: 11-13 Computer and the Translator
     15-16 Writing for professional Purposes
Mi:  unregelmäßig 13-15 CAT
       unregelmäßig 15-17 Subtitling&Translation DE-EN-DE
Do: 10-11 M&A (wie letztes Semester)
       15-16 Writing
       16-18 Jap-En Translation
Fr: unregelmäßig Presentations
     unregelmäßig 15-17 CAT
ALPTRAUM!
Den halben Tag daheim übersetzt, dann genervt von Glenns Geschrei in die Uni und dort vier Stunden mit untertiteln verbracht.
Auf dem Weg zur Uni: 
Ein Schwein, ein Hai und ein Tiger liegen zusammengebunden im Park...
Dienstag:
Um halb acht aufgewacht. Was?
Unterricht war Spaß. Wir haben mit MemoQ gearbeitet, einem CAT Tool. Weil der Text den wir bearbeiten sollten Englisch war, habe ich in Deutsch übersetzt! Hahahaha!!! Ist das ein Spaß gewesen. Wie das floss! Ich saß da, hoch vergnügt, und habe alle verwirrt. Japanisch übersetzen ist soviel Arbeit und EN-DE hingegen so gar nicht. Ach, war das fein... Nichts, was ich ewig machen möchte, aber eine schöne Abwechslung.
Flavia, die Kuh. Überbleibsel vom Schweinehaitiger. Adoptiert von mir.
Anschließend zur Post gelatscht und das Paket abgeholt das ich mir selbst vor Weihnachten geschickt hatte. Eure Weihnachtsgeschenke Leute! Offenbar war ich zu dämlich, meine eigene Adresse korrekt zu schreiben. Zum Glück mach ich meinen Master und bin smart und all das... *hust* Geschenke gibts dann im April, ne?
Nachmittags noch Writing, das ist echt nicer Unterricht.
Mittwoch:
Das erste Mal De-En-De Subtitling. Unsere Tutorin, Lydia, ist ganz nice, aber irgendwie... Ich weiß nicht. Ich bin auch noch nicht davon überzeugt, dass der Unterricht so wahnsinning viel Sinn macht. Aber schaun wir mal. Was habe ich gelernt? Dass "The Good Wife" untertiteln ein Alptraum ist weil alle superschnell und durcheinander sprechen und das superschnell geschnitten ist. Ich wette, es geht sogar noch deutlich schlimmer.
Anschließend durch den Regen in die Stadt in der Hoffnung, dass die Bank noch offen hat damit ich Geld einzahlen kann. Natürlich nicht. Ich dachte bis sechs, die Bank meint, bis fünf reicht. Meh.
Yakiudon gemacht. Mmhhh.
Donnerstag:
Methods&Approaches geschwänzt. Ich brauchte den Schlaf. Stattdessen in die Stadt zur Bank. Miete will ja überwiesen werden. Natürlich funktionierte da der Automat nicht. Also, angestellt, persönlich eingezahlt. Ich bin ein bißchen begeistert von der Freundlichkeit und dem Service der Bank hier... Haspa, take note!
Anschließend noch zur Post, Briefmarken gekauft, dann einkaufen, dann zum Unterricht (Writing).
Es ist bezaubernd wie begeistert Ryoko und Mariko No2 von meinem Japanisch sind. Ich nehme an, die treffen sonst niemanden der ihre Sprache beherrscht. Machen beide Interkulturelle Studien und ich höre, dort sind nur zwei Briten und sonst nur Ausländer. Goldig, auf jeden Fall. ^^
Donnerstags bedeutet immer laufen von Unterricht A zu Unterricht B. Es gibt quasi kein festgelegtes Intervall zwischen den Stunden, nur die "Leeds-Hour". Das bedeutet, dass der Unterricht irgendwann zwischen voller Stunde und 5 nach beginnt und zwischen 5 vor und voller Stunde aufhört. Klingt super, bedeutet aber, dass wenn man zwei Kurse hintereinander hat, man hoffen muss, dass der zweite spät anfängt.
Bei Heimkehr das Haus für mich gehabt. Das ist so schön.
Freitag:
Locker zehn Stunden geschlafen! Auch beim Aufstehen noch allein. Herrlich. Glenn kam gegen Mittag und schreit seitdem seine Verwandten an. Ist die Verbindung wohl immer schlecht? Sind alle schwerhörig? Schreien alle Phillipinos? Das mag ich nicht glauben und Christopher schreit gar nicht...
Weil heute nix ansteht, rumgeschlonzt. Mir angeschaut, was noch zu übersetzen ist. Der Belegplan von ERIC und dem Phonetics-Lab, unseren Computerräumen mit entsprechender Software, sagt mir, dass ich heute nicht mal an die Uni arbeiten gehen kann, also Simpsons schauen und vielleicht mal... was kreatives tun? *Gasp*
Kreativ sein hat nicht geklappt.
Motivation: check. Zeit: check. Ideen: Meh.
Ich hab den Tag also größtenteils mit Unikram und Simpsons verbracht. Super.
Fast annehmbarer Ersatz für Brötchen.
Abends war ich aber noch bei Carrie die immer noch ans Haus gefesselt ist und langsam durchdreht. Wir haben eine Wagenladung sehr gutes chinesisches Essen geordert, uns vollgestopft, uns hervorragend unterhalten (wie immer), und gehofft, beobachten zu können, wie Ihre Tarantel Hilary die ihm gebotenen Crickets frisst (nicht passiert). Ich möchte sagen, dass ich die Spinne nicht so schlimm finde, wie angenommen. Dicke Freunde werden wir nicht, aber ich kann ihn mal ansehen. Ein Superabend! ^^
Eine Kiste Essen.
Samstag:
Ach, ist das herrlich aufzuwachen und allein im Haus zu sein. Weiter so, Jungs!
Sturm in Leeds. Herrenlose Coladosen treiben geräuschvoll durch die Straße. Es regnet noch nicht. Ein herrlicher Tag.
Bad geputzt, geduscht, dann auf in Stadt und Uni.
Gute vier Stunden allein im eiskalten ERIC gehockt und übersetzt, untertitelt und transkribiert. Nicht sehr aufregend, aber immerhin effizient.
Arbeiten mit MemoQ (Übersetzen)
 Einstellungen für Swift (Untertiteln)
Ja, jeder Reiter will eingestellt werden. Jedes Mal.
Ein BBC Clip über Satelliten.
In der Stadt nicht nur Wasser und Nudeln, sondern auch einen neuen Duschvorhang gekauft. Wehe, den lassen die Jungs auch schimmeln! >_<
Beim Verlassen des Supermarktes hat's dann auch endlich wieder geregnet.
Was läuft hier nur falsch mit dem Wetter? Meine Recherche-Aufgabe für Sonntag.