Montag: Früh aufgestanden, Andrea geweckt, erfahren dass sie Gliederschmerzen hat (was auch immer das bei einem gesunden Menschen bedeuten mag) und mit Tini (und JP) zusammen nach Kokubunji gefahren. JP haben wir dort gelassen, stattdessen aber Erisa eingesammelt, zusammen nach Tokyo gefahren, Sarah getroffen, kilometerweit zur Bahn gelaufen die nach Maihama/Disneyland fährt und dort die fahrerlose Mäuse-Monorail nach Disney Sea genommen.
Mäusefenster!
Mäusehalteringe!
Das liegt direkt neben Disneyland, ist aber wohl etwas mehr auf Erwachsene als auf kleine Kinder ausgerichtet. Gerade gabs nen Rabatt, also nur knapp 5000yen Eintritt anstatt 6200yen.
Wir waren alle etwas quengelig auf dem Weg weil früh morgens, alles tut weh, Hunger, in der Bahn stehen weil Rush Hour... Kaum waren wir durch die Schranke und ich sah Minnie Maus fröhlich mit Menschen posieren, wurde automatisch der Kinder-Modus in mir eingeschaltet. Yaaaay! Disneylaaaand!
Ich mag immer noch die Filme gar nicht soo gerne, die meisten jedenfalls gehen wir getrost am Arsch vorbei, aber!
Zuerst haben wir uns Fastpasses (die einen an den Schlangen vorbei gehen lassen) für den Tower of Terror geholt. Das war gegen halb elf? Unsere Eintrittszeit war zwischen 20-21 Uhr... Ohne Fastpass: Etwa 3 Stunden Wartezeit. Wir haben dann einen Haufen Sachen gemacht wie Stormrider (mein erster Flugsimulator. Und sehr geil noch dazu!), Aladdin Karussell, Yasmins Magic Carped Ride, Arielle Style Fisch-Rollercoaster (das beste dort: diese klitzekleine, 10 Sekunden, nicht viel-Action-Achterbahn war voll! Mit Erwachsenen. Wartezeit, ca 45 min. Meine Lieblingsmitwartenden: eine Gruppe von 6-8 Tunichguts. Warten, knallhart, arschcool, alle in Schwarz, auf den Kinder-Fischcoaster!)
Fisch-UBoot
Tini aufm Karussellkamel
Sarah und Erisa in Aladdins Welt
Fische dürfen nicht rauchen!
Warten auf den Fischcoaster
Super-Kacheln!
Dann sind wir zum Vulkan weil Indiana Jones vooooolllll war (Wartezeit: 3 Stunden), aber auch Journey to the Center of the Earth war so voll, also haben wir stattdessen Fastpasses für 20.000 Meilen unter dem Meer geholt und in der Wartezeit zu Mittag gegessen.
Fast Pass für die Aladdin Show
Im Vulkan: Cpt. Nemos Hauptquartier!
Dann kamen noch ne Aladdin Show, ne Arielle Show (sehr beeindruckend), in Arielles schummriger Grotte rumlaufen, Hüpfende Quallen besteigen... Bestimmt noch mehr.
Samurai -Mickey
Quallen!
Dann haben wir uns bei Indiana Jones angestellt weil die Schlange deutlich kürzer geworden war und wir nicht an die 3 Stunden Warten geglaubt haben. Fastpasses waren leider schon laaange aus. Wir standen da 2 1/2 Stunden! War das anstrengend! Aber das hat sich gelohnt. Was haben wir gequietscht!
Tini, Erisa (mit meinem Stitch-Hut) und Sarah. Warten ist langweilig!
Inka-Pyramide/Indiana Jones
Erisa: Yay! Anna: Uwaaa! Tini: Iiiihhh! Sarah: oooohhhh.
Zuletzt waren wir dann im Tower of Terror, einem Freefall-Ding. Man setzt sich in einen "Fahrstuhl", schnallt sich an und dann fährt das Ding hoch. Und stürzt ab. Und fährt hoch, dann runter, dann fällt man wieder... Und so weiter! Nix mit "das geht ja immer ganz schnell vorbei!".:D War witzig!
Tower of Terror. Warum Erisa als einzige immer froh aussieht? Wir wissen es nicht...
Das wars dann aber auch. Anschließend haben wir noch versucht, etwas zu kaufen, aber nur Kleinigkeiten gefunden. Ach ja, nen Stitch-Hut, den musste ich haben! Ohren!!!!
Um 10 haben wir uns auf den Heimweg gemacht, alle total kaputt!
Uns gegenüber in der Bahn: Mädels im Disney-Outfit. Auf den Strumpfhosen waren Donald&Daisy, Riesen-Tüten, obligatorischer Mickey-Hairdo...
Weil wir gegen Mittag zuletzt gegessen hatten, waren Tini und ich noch beim Sukiya hier und letzten Endes so gegen eins zu Hause.
Ein sehr schöner, sehr anstrengender Tag.
Dienstag: Weil weder Rommy noch Iyou zu unserer Anschiedsparty morgen kommen können, haben wir uns heute alle (die besagten zwei, Andrea, Tini und zwei Kommilitonen namens Christoph und Manuel aus Trier, May, ich und noch eine Austauschstudentin von der Gakugei aus dem Iran namens Yassi) in Shinjuku getroffen um zusammen essen zu gehen. Das Essen war nicht super, aber ok und billig. Gut genug.:D Anschließend sind wir zum Rathaus in Shinjuku gelaufen weil man dort umsonst einen wahnsinns rundum Blick auf Tokyo hat. War ein guter Abschluß, so eine Aussicht!
Tauben chillen bei 22°C auf der Straße
Essen
Shinjuku
Hina Matsuri Displays in einem Hotel
Auf der anderen Seite: Katzen Hina Matsuri Display
Das Rathaus!
Ausblick
Ausblick
Rathaus mit Blümchen
Andrea, Tini und Iyou mit Nino (Arashi)
Anschließend haben wir noch Puris gemacht. Zu Neunt! In Shinjuku! Es war sooo voll dort. Heute ist Anschlußfeiertag und da rannten gefühlte 7000 Mädchen in wunderschönen Hakama herum... Anstehen für den Automaten, auch eine neue Erfahrung.
Bei Heimkehr angefangen zu packen. Koffer, 23kg, check. Tasche, etwa 20kg, check. Klingt gut? Tjaaa... Noch ist der Laden hier voll und ich habe nur noch den Rucksack und den kleinen Koffer. Muss ich doch Sachen schicken? Fuck!! Und: Ich krieg die Tasche kaum hoch. Wie soll ich das alles zum Flughafen kriegen? Ich sterbe ja noch vor dem Check In!
Nervenzusammenbruch, Rumgeheule, das ganze Paket.
Zum Trösten für heute aufgegeben und stattdessen mit Stitch-Hut auf im Bett Simpsons geschaut.
Und dann klopft es plötzlich und vor der Tür stehen Andrea, May und Iyou!. Weil Iyou mir noch ein kleines Abschiedsgeschenk geben wollte.
Kärtchen von Erisa, Taschentuch und Brief von Iyou.
Boah, hab ich schon wieder geheult.
Mittwoch: Mittags mit den Mädels und Olli zum Sushi-Laden essen gefahren, danach mit May die Getränke für unsere BaiBaiParty abends besorgt. Anschließend habe ich mich wieder dem Kofferpacken gewidmet. Und bin tatsächlich auch gut voran gekommen. Bis auf die Tatsache, dass eindeutig klar war, dass nicht alles passen wird... Alptraum. Also zusätzlich noch Pakete gepackt. Immer die Angst im Nacken, dass die Koffer zu schwer werden. Und: wie soll ich den Scheiß überhaupt getragen bekommen?
Um 6 fing dann ganz entspannt die Party an. Viele die eingeladen waren, waren zwar nicht da weil nicht im Land o.ä. aber es war super und sehr schön mit denen, die da waren. Einen Haufen süßer Geschenke hab ich bekommen und unfassbar viele unglaublich süße Nachrichten.
Geheult wurde erst, als Tini und Andrea mit Ryuta erst ein Video mit Bildern von May und mir in Japan spielten und so richtig wars dann vorbei, als die beiden mit Gitarrenbegleitung "Country Roads" umgedichtet auf unseren letzten Shakey´s Besuch vortugen. Am schlimmsten: als die dann "Time of your Life" von Green Day spielten. Da, fang ich jetzt noch an zu heulen. Den Song werd ich nie wieder hören können.
Ja, das hörte gar nicht auf.
Total fertig bin ich dann ins Bett.
Donnerstag: Zuende gepackt. Am Ende waren der Sakura-Hase, die Bärendecke, die Kamera und der Beutel mit meinen Kabeln nicht mehr unterzukriegen. In der Hoffnung, dass bei Sarah noch etwas Luft ist, hab ich das in einen Beutel verpackt.
Die Sachen, die ich dem nächsten Austauschstudenen aus HH vererbe, zu Tini getragen.
Das Gepäck, ein großer Koffer, eine riesen Tasche, ein kleiner Koffer, ein übervoller Rucksack, der Beutel mit dem Hasen und den Mantel in dem noch eine Strickacke steckte, runtergetragen und im Flur stehen lassen.
Um 14 Uhr kam Kumi-San von der Verwaltung hat mir 30€ von meiner Kaution wiedergegeben, den Schlüßel abgenommen und dann war ich heimatlos. Das Gepäck haben wir bei Tini zwischengeparkt.
Mit Andrea, May und Tini essen gegangen in einem Laden am Bahnhof den ich noch ausprobieren wollte (war gut).
Gegen halb sieben haben mich Johan, Kenneth, Rommy, Olli und die Mädels zum Bahnhof gebracht.
Das erste Mal geflennt.
Total mit den Nerven am Ende weil so viel Gepäck. Zum Glück haben Andrea, May, Fai und Tini mich noch weiter begleitet.
In Hamamatsucho mit Sarah, Yuriya und Takumi in einem Izakaya getroffen, gegessen und dann auf zum Flughafen.
Von den Mädels verabschiedet. Wieder geheult.
Mit Yuriya und Takumi zum Flughafen, Gepäckwagen und ein Plätzchen zum übernachten gesucht.
Als Yuriya und Takumi weggegangen sind richtig losgelegt. Heul, heul, heul.
Die Nacht am Flughafen war solala. Dank der Gruppe von etwa 7 jungen Männern nebenan auf den Bänken gabs nicht viel Schlaf. Aber eine Nacht in Haneda ist deutlich besser als eine in Narita.
Es war der Flug aus der Hölle. Ich hab ständig weinen müssen (als ich den Fuji das letzte Mal sah, wenn ich an meine Freunde gedacht habe...), bin immer noch super verrotzt, hab irgendwann Kopfschmerzen aus der Hölle bekommen und hab etwa 10 Tabletten genommen (vergeblich), Sarah tat alles weh, sie konnte nicht essen, wir konnten beide kaum schlafen, die Leute vor uns haben von Minute 1 an die Sessel ganz zurückgelehnt, unsere Knie taten weh, der Typ hinter mir hat mich permanent in den Rücken getreten...
Irgendwann setzte sich randomly ein alter, sehr betrunkener Mann auf Sarah und ließ sich gute zehn Minuten nicht bewegen wieder weg zu gehen....Auch nicht von den herbeieilenden Stewardessen. Immerhin saß neben uns keiner so dass wir gut Platz hatten.
Filme konnte ich dank der Kopfschmerzen auch nur zwei sehen: Looper (seeeehr gut! Joseph Gordon-Lewitt gibt einen sehr überzeugenden jungen Bruce Willis) und Seven Psychopaths (Sam Rockwell, was will ich mehr?).
In London angekommen haben wir 5 Stunden gewartet. Es war aber dort schon seltsam nicht mehr überall Asiaten zu sehen und Japanisch zu hören... Alle so groß! Und so... hellhaarig...
Unsere Koffer haben wir quasi sofort bekommen, uns über den Euro aufgeregt, den der Gepäckwagen an Pfand kostet... Ich hab nicht mal Euros! Und dann abgeholt worden.
Mutter hat uns heimgefahren, Maika, Yuya und ich haben den Scheiß hochgeschleppt und dann war ich wieder daheim.
Sehr seltsames Gefühl. Hier ist alles wie immer. Na gut, Maika hat das Wohnzimmer umgestellt (seeeehr gut!!!) und die Katzen waren etwas verwirrt. Aber sonst...
Bis etwa halb zwei mit den beiden gequatscht und dann in meinem Bett geschlafen. Relativ problemlos. Nachts hat die Katze mich geweckt weil sie sich erinnert hat, wie wir immer zusammen im Bett geschlafen haben und sie kuscheln wollte, aber sonst... Ich hoffe, das bleibt so Jetlag-los...
Samstag: Schlafen ging. Immerhin. Früh wach aber nun gut. Mit Maika und Yuya in die Stadt gefahren, nur schauen, wie´s jetzt wohl aussieht. Erstaunlich, was sich alles so verändert in einem halben Jahr. Und wie viel sich gar nicht verändert!Alles ist wie immer und die Tatsache, dass ich vor einem gefühlten Augenblick noch in Tokyo war, fühlt sich irreal an. Verdammt! Hab ich das geträumt?
Auf der Rolltreppe schön auf die falsche Seite gestellt, reine Gewohnheit. Hier stellt sich keiner an für den Einstieg in die Bahn. Alles ist deutlich chaotischer und unfreundlicher. Warten ist eine Tortur für alle Beteiligten. Es ist seltsam wieder hier zu sein.
Abends kamen Moritz und Johanna vorbei und Yuya hat gekocht. Mmmh, lecker Japanisches Essen! Kartoffelsalat (japanischer!), Shogayaki, eingelegtes Gemüse, lecker Suppe... Ich vermisse das Essen sehr. Und japanische Mayo kostet hier sagenhafte 8€! Und ja, die schmeckt anders!
So, nun bin ich also zurück...
Die Koffer kann ich erst richtig auspacken wenn Yuya am nächsten Samstag heimfährt. Da freu ich mich auch nicht drauf. Yuyas Abschied meine ich.
Abschiede sind doof!
Ich vermisse Tokyo. Ich vermisse meine neuen Freunde. Ich vermisse, Sonntagabend noch einkaufen gehen zu können. Ich vermisse Japanisch sprechen. Ich vermisse den Frühling. Ich vermisse den Fuji, mein Wohnheimzimmer, Purin, Kokubunji, mein Fahrrad...
Schnell alte Freunde treffen gehen um all das zu vergessen.
Es ist sehr seltsam wieder hier zu sein.
Danke fürs Lesen! ^^ I´ll be back.:D
Um 6 fing dann ganz entspannt die Party an. Viele die eingeladen waren, waren zwar nicht da weil nicht im Land o.ä. aber es war super und sehr schön mit denen, die da waren. Einen Haufen süßer Geschenke hab ich bekommen und unfassbar viele unglaublich süße Nachrichten.
Geheult wurde erst, als Tini und Andrea mit Ryuta erst ein Video mit Bildern von May und mir in Japan spielten und so richtig wars dann vorbei, als die beiden mit Gitarrenbegleitung "Country Roads" umgedichtet auf unseren letzten Shakey´s Besuch vortugen. Am schlimmsten: als die dann "Time of your Life" von Green Day spielten. Da, fang ich jetzt noch an zu heulen. Den Song werd ich nie wieder hören können.
Hikaru, Ryuta und Tini
Am Ende gabs dann noch ne große Karte mit Fotos von allen die da waren (außer Hiro...) und jeder hat was kleines geschrieben.
Karte
Abschiedsgeschenke
Blumen
Aber auch damit wars noch nicht vorbei. Wir haben alle zusammen aufgeräumt und dann die sturzbesoffene Fai heimgebracht und dann gabs noch den rosa Sakura-Hasen (den ich die ganze Zeit haben wollte, aber dafür kein Geld mehr hatte) für mich und einen Fujibär-Schlußelanhänger. Und Blumen.Ja, das hörte gar nicht auf.
Total fertig bin ich dann ins Bett.
Donnerstag: Zuende gepackt. Am Ende waren der Sakura-Hase, die Bärendecke, die Kamera und der Beutel mit meinen Kabeln nicht mehr unterzukriegen. In der Hoffnung, dass bei Sarah noch etwas Luft ist, hab ich das in einen Beutel verpackt.
Die Sachen, die ich dem nächsten Austauschstudenen aus HH vererbe, zu Tini getragen.
Das Gepäck, ein großer Koffer, eine riesen Tasche, ein kleiner Koffer, ein übervoller Rucksack, der Beutel mit dem Hasen und den Mantel in dem noch eine Strickacke steckte, runtergetragen und im Flur stehen lassen.
Um 14 Uhr kam Kumi-San von der Verwaltung hat mir 30€ von meiner Kaution wiedergegeben, den Schlüßel abgenommen und dann war ich heimatlos. Das Gepäck haben wir bei Tini zwischengeparkt.
Mit Andrea, May und Tini essen gegangen in einem Laden am Bahnhof den ich noch ausprobieren wollte (war gut).
Meine Mädels
JôTenDon
Dann mit Tini zehn Kilo Bücher
und die vakuumierte Wolldecke zur Post gebracht. Die Damen dort waren noch sehr hilfreich! Aber das Paket kostete am Ende gut 70Eur. Uiuiuiui...Gegen halb sieben haben mich Johan, Kenneth, Rommy, Olli und die Mädels zum Bahnhof gebracht.
Das erste Mal geflennt.
Total mit den Nerven am Ende weil so viel Gepäck. Zum Glück haben Andrea, May, Fai und Tini mich noch weiter begleitet.
In Hamamatsucho mit Sarah, Yuriya und Takumi in einem Izakaya getroffen, gegessen und dann auf zum Flughafen.
Von den Mädels verabschiedet. Wieder geheult.
Mit Yuriya und Takumi zum Flughafen, Gepäckwagen und ein Plätzchen zum übernachten gesucht.
Als Yuriya und Takumi weggegangen sind richtig losgelegt. Heul, heul, heul.
Die Nacht am Flughafen war solala. Dank der Gruppe von etwa 7 jungen Männern nebenan auf den Bänken gabs nicht viel Schlaf. Aber eine Nacht in Haneda ist deutlich besser als eine in Narita.
Haneda
Freitag: Morgens um 4 eingecheckt (Koffer und Tasche, beides nicht zu schwer), auf den Flug gewartet.Es war der Flug aus der Hölle. Ich hab ständig weinen müssen (als ich den Fuji das letzte Mal sah, wenn ich an meine Freunde gedacht habe...), bin immer noch super verrotzt, hab irgendwann Kopfschmerzen aus der Hölle bekommen und hab etwa 10 Tabletten genommen (vergeblich), Sarah tat alles weh, sie konnte nicht essen, wir konnten beide kaum schlafen, die Leute vor uns haben von Minute 1 an die Sessel ganz zurückgelehnt, unsere Knie taten weh, der Typ hinter mir hat mich permanent in den Rücken getreten...
Irgendwann setzte sich randomly ein alter, sehr betrunkener Mann auf Sarah und ließ sich gute zehn Minuten nicht bewegen wieder weg zu gehen....Auch nicht von den herbeieilenden Stewardessen. Immerhin saß neben uns keiner so dass wir gut Platz hatten.
Japan von oben
Ganz klein: der Fuji, mein Freund.
Weil ich so verrotzt bin, konnte ich das Essen nicht schmecken. Mmmh, lecker Flugzeugessen und das dann ganz ohne Geschmack...Filme konnte ich dank der Kopfschmerzen auch nur zwei sehen: Looper (seeeehr gut! Joseph Gordon-Lewitt gibt einen sehr überzeugenden jungen Bruce Willis) und Seven Psychopaths (Sam Rockwell, was will ich mehr?).
In London angekommen haben wir 5 Stunden gewartet. Es war aber dort schon seltsam nicht mehr überall Asiaten zu sehen und Japanisch zu hören... Alle so groß! Und so... hellhaarig...
Schräg gegenüber: Dieser Mann mit "Tokyo" TShirt. Danke!
Der Flug nach Hamburg war weniger schlimm, uns ging es beiden besser, aber bevor es losging, wurde durchgesagt, wir hätten etwa 45min Verspätung. Sarah also Maika und ihrem Freund ne SMS geschickt. Dann aufs Rollfeld, angeblich dort warten. Aber: Ach, es geht doch los! Wir waren doch recht pünktlich in HH. Ganz toll wenn man schon Bescheid gesagt hat, dass man später kommt...Unsere Koffer haben wir quasi sofort bekommen, uns über den Euro aufgeregt, den der Gepäckwagen an Pfand kostet... Ich hab nicht mal Euros! Und dann abgeholt worden.
Mutter hat uns heimgefahren, Maika, Yuya und ich haben den Scheiß hochgeschleppt und dann war ich wieder daheim.
Sehr seltsames Gefühl. Hier ist alles wie immer. Na gut, Maika hat das Wohnzimmer umgestellt (seeeehr gut!!!) und die Katzen waren etwas verwirrt. Aber sonst...
Bis etwa halb zwei mit den beiden gequatscht und dann in meinem Bett geschlafen. Relativ problemlos. Nachts hat die Katze mich geweckt weil sie sich erinnert hat, wie wir immer zusammen im Bett geschlafen haben und sie kuscheln wollte, aber sonst... Ich hoffe, das bleibt so Jetlag-los...
Samstag: Schlafen ging. Immerhin. Früh wach aber nun gut. Mit Maika und Yuya in die Stadt gefahren, nur schauen, wie´s jetzt wohl aussieht. Erstaunlich, was sich alles so verändert in einem halben Jahr. Und wie viel sich gar nicht verändert!Alles ist wie immer und die Tatsache, dass ich vor einem gefühlten Augenblick noch in Tokyo war, fühlt sich irreal an. Verdammt! Hab ich das geträumt?
Auf der Rolltreppe schön auf die falsche Seite gestellt, reine Gewohnheit. Hier stellt sich keiner an für den Einstieg in die Bahn. Alles ist deutlich chaotischer und unfreundlicher. Warten ist eine Tortur für alle Beteiligten. Es ist seltsam wieder hier zu sein.
Abends kamen Moritz und Johanna vorbei und Yuya hat gekocht. Mmmh, lecker Japanisches Essen! Kartoffelsalat (japanischer!), Shogayaki, eingelegtes Gemüse, lecker Suppe... Ich vermisse das Essen sehr. Und japanische Mayo kostet hier sagenhafte 8€! Und ja, die schmeckt anders!
Essen!
Sonntag: Nur rumgegammelt. Katzen gekuschelt. Ferngesehen. Sehr müde den ganzen Tag!So, nun bin ich also zurück...
Die Koffer kann ich erst richtig auspacken wenn Yuya am nächsten Samstag heimfährt. Da freu ich mich auch nicht drauf. Yuyas Abschied meine ich.
Abschiede sind doof!
Ich vermisse Tokyo. Ich vermisse meine neuen Freunde. Ich vermisse, Sonntagabend noch einkaufen gehen zu können. Ich vermisse Japanisch sprechen. Ich vermisse den Frühling. Ich vermisse den Fuji, mein Wohnheimzimmer, Purin, Kokubunji, mein Fahrrad...
Schnell alte Freunde treffen gehen um all das zu vergessen.
Es ist sehr seltsam wieder hier zu sein.
Danke fürs Lesen! ^^ I´ll be back.:D























































