Sunday, June 29, 2014

Und ein neuer Mitbewohner!

Sonntag
Ah, ist das schön, den Sonntag wieder für mich haben zu können. Nichtstun deluxe. Und Glenn kam auch erst gegen Abend heim, da konnte ich mich den ganzen Tag wohlfühlen.
Lecker Schpageddi mit Mentaiko!
Nachts im Bett dann schön Asthmaprobleme gehabt. Ich nehme an, weil ich gefegt habe tags, Staub und so. Meh. 
Geträumt, ich hätte einen wunderschönen Papageien gefunden und ihn Vlad genannt. Oh Vlad... 
Montag
Zu kurze Nacht. Danke, Herr Husten. Trotzdem aufgestanden und freie Zeit genossen bevor es an die Uni ging. Dort den Shinsengumi-Text fertig übersetzt (erste Version) und dann mehrere Stunden versucht, eine sinnvolle TB in MemoQ zu basteln. Vergeblich. Was raus kam, war 90% Quark. Zwei, drei Stunden meines Lebens an die Technik vergeudet.
Zwischendrin ne SMS vom Vermieter bekommen: Ende Juni zieht ein neuer Mensch hier ein. Wehe, der ist nachts nicht leise. Ich bekomme von der Idee Bauchweh. Ich brauche Schlaf, ich schreibe meine Masterarbeit, verdammt.
Anschließend bin ich zum neuen Aldi in der Nähe meines Hauses gelaufen. Mein erster Aldi-Besuch in GB. Nicht sooo aufregend. Im Grunde genommen der gleiche Kram, den Aldi in DL verkauft, nur in englischen (nicht besser). Meh.
Aldi. Sieht überall gleich aus. 
Bei heimkommen: keiner da. Mmmh.^^
Dienstag:
SMS von Adrian, der neue heißt Tim. Besten Dank für die Info, Mann. Wo wäre ich ohne den Namen?
Rasende Kopfschmerzen, schon die ganze Nacht. Trotzdem kann ich das Lunch-Picknick nicht absagen. Ich sage immer alles ab. Aber ich habe weder Lust, noch Energie. Kack Wetter.
Es fing dann noch an zu regnen. Das Picknick haben wir dann in der Lounge veranstaltet. Sehr nett. Lecker Obst!
Claire und Julian und unsere Gaben!
Gegen zwei sind wir dann aber doch alle in ERIC gewesen und haben gearbeitet. Ist ja, jetzt wo das Semester zu ende ist, immer nur bis 5 offen. Ich hab in 2 1/2 Stunden ein Rezept geschafft und dann noch ein bisschen anderes Zeug gemacht. Nice.
Ich wollte dann zum Bahnhof, meine London Tickets abholen. Nur, damit ich sie zu Hause anschauen und mich freuen kann. Ayako ist mit mir gegangen und ehe wir uns versahen, waren wir an ihrem Zuhause vorbei und endeten nicht nur am Bahnhof, sondern auch in der Stadt, Schuhe ansehen. Und dann bei Wetherspoon's weil Steak Day und lecker Ribs und so.
 Ribs! 
Tickets! Yay!
Guter Tag. Kopfschmerzen lassen sich besser aushalten, wenns nett ist.
Abends schön mit Jens geskypt.
Mittwoch:
Schön in der Nacht immerzu irgendein Alarm losgegangen. So 10 Minuten lang, dann 10-20 Minuten Pause, dann wieder los. Bis etwa 2 Uhr. Spaß.
Vormittags dann die Krawallnachbarn von der Parallelstraße wieder. Wer auch immer John ist, er scheint ein Aggressionsproblem zu haben und ca. 8 Leute mussten ihn davon abhalten, Leute und Autos zu vermöbeln. Ach, ist das schön hier.
Ich bin dann auch relativ früh an die Uni und hab zwei Rezepte geschafft! Das geht immer schneller und immer besser und ich freue mich über meine Korpusarbeit mit dem TB weil das die Konsistenz viel einfacher macht und ich freue mich, dass ich Mariko und Ayako Sachen fragen kann. Manches kommt einfach in Wörterbüchern nicht vor. Da braucht man einen echten Japaner zum fragen.
Wenn das nicht nach echter Bibliothek aussieht. 
Und das ist nur der Keller! 
Um Kochbücher zu recherchieren (und auch, um mich zu belohnen), bin ich Nachmittags dann zu Waterstones, unserem Buchladen. Ach, Bücher sind schon was feines. Ich könnt da den ganzen Tag rumlungern. Leider hatten die nur japanische Kochbücher, die mir so gar nicht helfen weil Fusionküche. Also zwei Stunden alles andere dort angesehen. Muss Kochbücher fürs Referencing woanders finden.
Ja, ein Ausflug in einen großen Buchladen ist toll! Und ja, das ist ein Ausflug, etwas für das man Zeit braucht.
Donnerstag:
Ich war ziemlich früh wach, um halb neun etwa. Wäre ich mal gleich aufgestanden und ins Bad gegangen.
Um kurz nach 9 zog unser neuer Mitbewohner ein. wer macht denn so etwas so früh am Morgen? Und ich, ungeputzte Zähne und im Pyjama. Toll. Also abwarten, bis die fremden Leute verschwanden und etwas Ruhe einkehrte, schnell angezogen.
Ich hab ja den Verdacht, dass GlennArschface Bescheid wusste, der war um 9 auf und unten in der Küche, wie um dem Neuen aufzulauern. Er sagt, wusste er nicht, ich glaub dem kleinen Scheißer aber gar nichts mehr.
Ich hab mich dann schnell fertig gemacht. Eigentlich wollte ich daheim bleiben und den Tag faulenzen, habs mir dann aber anders überlegt. Wenn jemand rumrumpelt, ist nicht gut chillen. Auf dem Weg raus hab ich freilich Hallo gesagt. Der Tim ist 29, studiert Engineering und behauptet, nicht auf Party aus zu sein. Wirkt auch nicht so. Haben ein halbes Stündchen geplauscht, war ganz nett. Hab ihn gebeten, immer die Fenster zu schließen wenn er weggeht, hinter sich sauber zu machen und ab 12 ruhig zu sein. Hat er verstanden. Hoffe ich. Ich hab ihm auch gesagt, dass ich oben alles hören kann was er macht... Nen Mädelstyp scheint er aber auch nicht zu sein.
Drückt mir die Daumen.
Nettes Café in Headingley. 
Hier gibts auch frischen Minztee!
Eigentlich war ich mit Lauren verabredet, zum erst Schnacken, dann ins Kino gehen, aber die ist krank. Also hab ich mich in den Park gelegt, gelesen und bin dann allein ins Kino. Abgesehen von den Filmen, die ich damals bei der Arbeit gesehen habe, war das mein erstes Mal allein im Kino. Aufregend. Na gut, eher nicht. Der Film, "The young and prodigious T.S. Spivet", war SUPER! Regie: der Typ, der uns die fabelhafte Welt der Amelie brachte. Ich hab gelacht und geweint, es war schön.
Zuhause: Ruhe. Ahhh, nice!
Freitag:
Also, Tim ist offenbar auch eher der Typ, der den Duschvorhang nicht ausbreitet (tatsächlich hab ich den Eindruck, er zieht ihn immer auf?), das Wasser und das Licht anlässt... Ich reg mich aber nicht drüber auf. Ich bin nur noch ein paar Wochen hier, ist alles nicht mein Problem. Soll denen doch das Haus unterm Arsch wegschimmeln wenn ich weg bin und die Stromrechnung explodieren.
Ich bin relativ früh in ERIC gewesen wo ich den ganzen Tag rum gegammelt habe. Wenig produktiv, aber mit Spaß. Abends wollten Ayako und ich zu einem Night Market auf der anderen Seite vom Fluss, aber es regnete in Strömen, da war uns nicht nach dem 30 Minuten Fußmarsch dorthin. Findet nächsten Monat wieder statt, keine Panik. Stattdessen sind wir auf der Suche nach Essen wieder durch die ganze Stadt geirrt und sind dann schließlich in einem spanischen Restaurant hängengeblieben. Boah, war das lecker!
Tapas waren zu schnell weg für ein Bild, hier die Paella.
Das ist für eine Person gedacht! Boah, waren wir, beide, voll!
Aber: Wenn ich im Juni im Übergangsmantel friere und meinen Atem sehen kann (!!!), dann muss ich das nicht Sommer nennen, oder? Irgendwo hörts ja nun auch auf.
Hinterher war ich super fertig! Als ich zu Hause später in den Spiegel schaute, war ich ernsthaft erschrocken über die dicken, schwarzen Augenringe die ich hatte! Wow! Früh ins Bett.
Samstag:
Früh aufgewacht, so gegen acht. Was gefrühstückt, dann wieder hingelegt und noch mal ein Stündchen geschlafen. Schlafen ist super!
Gegen Mittag an die Uni, schon wieder der Campus voller Metalheads weil irgendein Festival in der Union stattfand. In die Bib gesetzt und ein paar Stunden herumgedattelt.
Um drei mit Mariko K getroffen und Kaffee trinken gegangen. Sehr nett das. Auch weil wir größtenteils Japanisch sprechen.
Fancy österreichischer Kuchen und marrokkanischer Minztee.
Bei Heimkehr: Ross ist zurück!! Yay! In der Küche Ross, Renee  und Tim, alle fröhlich am kochen. Ich mich gleich dazu gesellt. Konnte nicht an mich halten und musste über Glenn lästern. Wollte ich eigentlich vor Tim nicht machen. Aber auch Ross und Renee fanden Glenns Zettel frech. Und Tim dachte, der ist hardcore sarkastisch gemeint. Dass Glenn dazu gar nicht fähig ist, weiß er ja noch nicht. Spaß hier! Ach, ist das schön meinen Rossie wieder zu haben!
Tim kauft sich meine Sympathie mit Essen.
Gute Taktik, Tim!
Hier: Eggmuffin. Sehr gut!
Kleine Glenn Anekdote dazu: Der Küchenschrank neben meinem gehörte Rob. Als der weg war, hat Glenn den, wie alles andere, in Beschlag genommen. Weil die Tür immer mit meiner aufgeht, konnte ich sehen, dass da Klamotten und Decken drin waren. Ziemlich voll. Die Chocopops die Rob dringelassen hatte, hatte auch Glenn liegengelassen. Als klar war, dass demnächst jemand neues hier einzieht, hat Glenn den Schrank leer gemacht. Es muss ihn tatsächlich einiges an Mühe gekostet haben, die Chocopops nicht mit rauszufegen als er sein Zeug da raus geholt hat. Ernsthaft, das war nicht einfach.
Ist das zu viel verlangt, das rauszufegen? 
Ich dachte mir: der Neue verdient nen sauberen Schrank und hab das Zeug da rausgenommen. Ist ja kein großer Akt. An dem Tag, als Tim hier einzog, hat Glenn den Schrank, jetzt sauber, in Beschlag genommen und Tim hat den unteren ohne Tür. Glenn hat jetzt den sauberen Schrank mit Tür und noch einen weiteren Schrank mit Tür unter der Spüle.
Darum glaube ich, dass Glenn ein schlechter Mensch ist. Selbstbezogen und asozial. Weil er Katholik ist, meine ich, er wird in der Hölle landen. 

Sunday, June 22, 2014

Zum Beispiel gute deutsche Wurst!

Sonntag:
Nichts, reines, süßes Nichts. Das war super. Wäre noch besser gewesen, wenn Glenn mal sein Zimmer verlassen hätte. Der ist IMMER zu Hause. Geht vielleicht für zwei Stunden alle zwei, drei Tage raus. Der kann doch nicht arbeiten... Glaub ich nicht.
Abends um viertel vor 10 hat er angefangen zu saugen. Das versteh einer...
Randombild: Lavendel an der Uni.
Der ganze Campus ist voll, deswegen riechts da super!
Montag:
Alptraumartig geweckt vom Gepolter meines Vermieters der offenbar jemandem das Haus zeigte. Ich hoffe, dieser Jemand sucht sich etwas anderes. Im August kann jemand in das Zimmer unter mir ziehen, bis dahin, bitte, lasst mir meine Ruhe.
Ich bin dann in ERIC und hab übersetzt. Das Kochbuch. Entgegen meiner Erwartungen geht Japanisch nicht SO viel langsamer als Englisch. In vier Stunden hab ich immerhin eine komplette Seite aus dem Buch mit zwei Rezepten und Kommentaren und die Einleitung geschafft (2 1/2 Word Seiten. Samstag hab ich drei Word Seiten Englisch/Deutsch in der Zeit geschafft) . Woohoo.
 Schau! Sauerteigbrot. Sieht super aus!
Aber: Weich! Kruste verstehen die hier nicht...
Einkaufen, heim, zu Glenn... Geh doch mal raus, Mann!!!
Dienstag:
Zu allererst Emails gecheckt und: Rakuten sagt nein danke. Sie seien beeindruckt von meinem Background, aber nein danke. Meh. 
Weil meine Hoffnungen nicht allzu hoch waren, find ich das jetzt nicht superschlimm, aber nun muss ich mir etwas anderes suchen das ich gerne machen möchte. Noch weigere ich mich, einen Job zu nehmen, der nur so lala ist, nur damit ich einen habe. Ich will was tolles! 
Positiv: Glenn ist nicht da. Die ganze Nacht nicht. Ahhh, ist das schön.
Leider war das um kurz nach vier am Nachmittag vorbei. Mann, ich hasse es, dass er hier wohnt. :/
Ich bekomme immer noch Geschenke. Das ist SUPER! 
Hier: Ohrringe von Marina und ein Täschchen von Erisa.
Den Großteil des Tages im Bett gelegen, ein bisschen gelesen, meist aber geschlafen. Kein gutes Zeichen.
Mittwoch:
Trotz glennfreiem Haus gegen Mittag an die Uni. Gute 5 Stunden an der Shinsengumi-Übersetzung (Englisch-Deutsch) gearbeitet. dreieinhalb Seiten geschafft. Fehlen noch 5.
Warum das so lange dauert? Ich kann mir nix ausdenken. Ich muss Fachbegriffe recherchieren: stundenlang in Geschichtsbüchern lesen um eine deutsche, etablierte Bezeichnung zu finden, oder erst ein Buch finden in dem das überhaupt vorkommt, mit Google kämpfen das aus shishi (men of high purpose) in der Suche einfach ungefragt Sushi macht, und so weiter. 
Ja, so übersetzen dauert nun mal seine Zeit. Das klingt viel einfacher, als es tatsächlich ist. Das muss nicht ungefähr passen, sondern präzise sein. Den Ton treffen, die Fakten beinhalten, die korrekte und entsprechende Formulierung beinhalten, all so was. Da geht schon deutlich mehr hinein als Google-Übersetzer so kann. Ich hab auch nachgerechnet, selbst in dem Tempo rentiert sich das so mit Durchschnittpreis pro Wort durch Zeit und allem. Das gleiche gilt bisher auch für Japanisch. Nice! Untertiteln kann ich nicht so schnell, dass es sich finanziell lohnt.
So gegen sechs rauchte mir dann auch reichlich der Kopf. Die hundemüde Ayako geschnappt und in der Trinity Kitchen schnell was essen gegangen. Eigentlich wollten wir gute deutsche Bratwurst, aber der Wagen war schon fort.:/
Vietnamesische Nudeln. Mmmh.
Die Grillparty zu der wir eingeladen waren, haben wir uns dann gespart. Zu fertig.
Zu Hause: Glenn da, alle Fenster offen. Der schnallt einfach nicht, dass Fenster offen lassen hier keine gute Idee ist. IDIOT!
Donnerstag:
Wieder gegen mittag an die Uni. Heute war wieder das Kochbuch dran. Irgendwie wollte es aber nicht so recht fließen... Hab viel rumgedödelt, andere Sachen im Internet angesehen und händisch eine TB für das Kochbuch angelegt (Term Base: Wiederkehrende oder wichtige Wörter, billingual. Hilft bei der Kontinuität und so, ne...). Trotzdem ein Kapitel geschafft.
An der Uni: Bienenhäuser im Gebüsch.
Um halb vier hatte ich das Treffen mit meinem offiziellen Supervisor. Caroline ist nun Britin und darf das deswegen nicht machen weil ich ja ins Deutsche übersetze, also habe ich Wolfgang bekommen. Der ist zwar weder Übersetzer, noch hat er was mit Geschichte am Hut, aber er soll auch nur mein Deutsch beurteilen. Und, wie sich herausstellte, ist er ein irre netter Typ. Das Treffen war sehr hilfreich und er hatte sich sehr gut vorbereitet, den Text den ich ihm geschickt hatte, genau durchgesehen und Anmerkungen gemacht... Das war super! Auch wenn es das theoretisch war mit Supervision (weil, wir sollen das ja alleine reißen), ich habe das Gefühl sowohl ihn als auch Caroline wegen Problemen jederzeit ansprechen zu können. Das ist fein.
Liebe Uni HH, so macht man das: freundlich, ansprechbar, gut vorbereitet und kompetent!
Zuhause dann ein Paket Tarako Butter Pastasauce gegessen, gespendet von Ayako. Mit Pasta. Ein Traum. Ich vermisse diese Saucen sehr. ;_; Und dann verließ Glenn das Haus. Perfekt, was will ich mehr?
Saucen!!!
Freitag:
Na wenn dieser Tag nicht toll beginnt. Hurrah für diesen Alptraum-Juni. Wollte morgens Musik anmachen aufm Handy, SD Karte hin. Alle Bilder weg. Alle Musik die drauf war weg. Ach, ist das schön. Alles, was stresst und potenziell Geld kostet.  Auch meine Maus scheint den Geist aufzugeben. Anstatt einmal, klickt sie grundsätzlich zweimal. Ja, das macht Spaß, alles öffnen, alles großmachen...
Schnell duschen und an die Uni. Da kann mir wenig passieren. Oder?
An der Uni: Tag der Offenen Tür. Alles voller Jungspunde mit Mama und Papa, verwirrt auf der Suche nach dem richtigen Gebäude. Aber in ERIC schön Ruhe. Ahhh...
Leider teilte Julian uns mit, dass die M&A Noten online seien und das hat mich dann wieder etwas runtergezogen. Nun gut... So schlimm ist´s gar nicht, trotzdem schlechter als ich gern hätte.
Nach dem arbeiten mit Ayako essen gegangen. Lustigerweise laufen wir immer eine Stunde durch die Stadt auf der Suche nach dem passenden Laden. Geendet sind wir im Red Chilli...
Mmmh, crispy Beef!
Dann zu Chikako, die hatte Geburtstag und wollte gern ein frühes Mittsommer-Picknick machen. Wir haben uns also im Park amüsiert und als es dann doch zu kalt wurde (britischer Sommer, lieber Leser, ist nicht echter Sommer...), sind wir zu ihr ins Wohnheim.
 Mariko und ihre Ukulele.
 Das Geburtstagskind mit dem Superkuchen den Ayako gebacken hat.
Picknick! Mit guter deutscher Wurst, Brot und Chips von Chikakos deutschem Freund!
Gegen Mitternacht war ich daheim.
Samstag:
Glenn hat die halbe Nacht rumgerödelt. Morgens um halb vier mit Rotz-durch-die-Nase-auspusten-Geräusch geweckt zu werden, ist traumhaft! Mmmh...
Um halb elf mit Ayako getroffen und zu einem Vintagesale gegangen. Leider nix gefunden. War mir recht, ich hab ja eh kein Geld. Leider ist grad in der ganzen Stadt Sale und bei Top Shop hab ich nen Rock gefunden, den ich schon sehr lange angegeiert hatte... Musste sein. Der war runtergesetzt und ich bekam Studentenrabatt!
Silber glitzernd mit glitzernden Palmen!! Also bitte... 
Anschließend sind wir an die Uni und gaben von eins bis vier brav gearbeitet. Hab in drei Stunden ein Rezept übersetzt und alles bisher übersetzte für mich kommentiert (wo muss verbessert werden, wo fehlt Recherche etc).
Zuhause musste ich dann erst mal ein Stündchen schlafen. Aber: Kein Glenn! Woohoo. Ross ist (leider) auch immer noch nicht zurück...
Nur noch zwei Wochen bis ich wieder nach London darf!

Sunday, June 15, 2014

Wicked, Konzi und Post!

Dienstag:
Seltsamen Scheiß geträumt. Echt jetzt...
Die unpassenden Sachen bei H&M und Primark (problemlos) umgetauscht. Dank höflich-neugieriger Fragen noch etwas über die Umtauschprozesse gelernt. Ich will ALLES wissen!!! 
Mit dem MAAVTS (MA Audiovisual Translation Studies) Kurs inkl Alina und Sara im Cosmo essen gewesen. Das war nett, auch wenn man an einem langen Tisch nicht mit jedem reden kann...
 Era, Antonella, Stephanie, Alexandra, Julian, Claire, Francesco, ich, Ayako, Anna Maria, Clive
Wir lachen, weil hinter dem Fotografen eine Dame Faxen für uns machte.
Anschließend mit Ayako zur Corn Exchange gegangen um das auch mal gesehen zu haben. War nett. Läden durchschnüffelt (sie suchte T-Shirts, ich ne Brosche) und dann zusammen nach Sheepscar runter zur Post. Die leider geschlossen war.:/ Also morgen nochmal hin wandern.
 Corn Exchange außen...
... und innen.
Ich habe Blasen unter den Füßen.:/
Auf dem Heimweg zog es zu und kaum war ich daheim, regnete es. War aber wieder vorbei, als ich das Haus verließ um ins Theater zu gehen. Ich wurde nicht nassgeregnet!?
Wicked haben wir uns angeschaut. Unsere Social Reps Lucy und Kathy (verantwortlich für Parties etc) hatten schon vor Monaten Karten besorgt.
Theater mit Drache
War super, das Stück. Ich hatte weniger erwartet. Super Darsteller, Super Bühne, das Theater ist unfassbar schön... Leider saßen wir ganz oben, ganz hinten. Der Blick war ok, es war nur unfassbar heiß. So etwa 35-40°C? Altes Theater, keine Klimaanlage... In der Pause gab's zum Glück umsonst Wasser an der Bar. Hurrah für umsonst Wasser!
Mein Lieblingslied.
Mittwoch:
Mit den Blasen unter den Füßen wieder zur Post gelaufen. Paket erfolgreich erhalten. Yay!
Geburtstagsgeschenk: Die heißbegehrte Harris Tweed Tasche. <3
In die Stadt, zur Bank. Glenn hat, passend zu meiner Pleite diesen Monat, die Gasrechnung für die letzten sechs Monate aufgeteilt. 260Pfund. Pro Person. Klar... Leider war so viel Geld nicht auf der Kreditkarte. Geht also erst morgen.
Eigentlich wollte ich mich mit Mariko K. zum Kaffetrinken treffen, aber die hat abgesagt, das war mir da grad recht. Die linke Blase unter dem Fuß hatte sich nämlich unter reißendem, brennenden Schmerz ausgebreitet beim Gehen. Als würde einem die Haut abgerissen. Spaß.
Den Bus heim genommen.
Dort wurde mir der Zugang zum Onlinebanking gesperrt. Während ich grad ne Tan eingab. Ich soll ne Hotlineanrufen. Klar, kein Ding. Zum Glück ist Maika toll und hat das schwupps erledigt.<3
Dieser Tag ist größtenteils scheiße! Die Tasche rettet das son bisschen...:D
Abends Kopfweh.
Der Eismann spielt "Spiel mir das Lied vom Tod" und die A-Team Melodie. Okaaayyy....
Donnerstag:
Morgens kam Ross vorbei um sich für eine Woche Amsterdam zu verabschieden. Aww, Rossie!
Am frühen Nachmittag holte Lauren mich mit dem Auto ab und wir sind nach Roundhay gefahren. Erst im Park ein Sandwich geluncht, dann zu Tropical World! 3,50 Eintritt und ca 40°C, Schmetterlinge, Vögel, Reptilien, Erdmännchen, Krokodile... Wir hatten deutlich weniger erwartet. Und hatten so viel Spaß!
 Roundhay Park (gigantisch!)
 Vor Tropical World
 Wir haben viel Zeit bei den Krötis verbracht...
 Lizardddd!
 Niedlichste Hühnchen ever? 
 Baby Erdmännchen...*_*
 Aufpasser
Superbrosche
Großartig!
Zuhause in der Küche lauerte Glenn. Leider will der sich immer unterhalten und ich muss dann mühsam entkommen. Meh!
Ich sollte noch etwas fürs Final Project recherchieren, hab aber keine Energie mehr. Die haben die Sacred Ibise gegessen!
Freitag:
Auf dem Weg zum Einkaufen von einer Dame bezüglich einer Umfrage angehalten worden:
"Sind Sie Studentin an einer der Unis hier?"
"Ja..."
"Sind Sie zwischen 18 und 24 Jahren alt?"
"Awww, danke!!"
Gegen 19h zu Lauren marschiert, die wohnt nur 20 min entfernt. Ich habe dort Pickles kennengelernt (aww, kittiiiieeee!!), Lauren hat mir die Haare schön gemacht und dann haben wir ein Taxi genommen (weil es plötzlich regnete!) und sind ins Belgrave gefahren.
Lauren wohnt in einem kleinen Schloß. 
Wer genau hinsieht, entdeckt links auf dem Erker Pickles.
Sehr cooles Ding das. Pub, Café, Live Venue und noch viel mehr alles in einem. Aufgespielt haben dort King No One die ich dareinst mit Ayako in York auf der Straße spielen hörte und deren Schlagzeugarbeit mir außerordentlich gut gefällt. Außerdem war da noch ein sehr kleiner, sehr bartloser Junge, und eine ganz gute Vorband namens Field Studies. King No One haben gerockt. Leider war es sehr leer, ich schätze, auch Dank König Fußball, und erst bei KNO wurden es so 50, 60 Leute.
King No One
Superabend.
Samstag:
Beschlossen, meinen Po hochzubekommen und das Summer Project anzufangen. Also gegen 12 in Richtung ERIC marschiert. Nur Anna Maria saß da, kurz nach mir kam noch Era. Ich bin bis vier dageblieben, bis der Sicherheitsmann kam und uns rauswarf. Dann bin ich kurz mit Era einkaufen gewesen, um halb 5 war ich mit Mariko K verabredet. Lecker Kuchen gegessen und endlos gequatscht.
Mariko und Kuchen.
Feiner Tag.
Zur Krönung war der heimische Trottel nicht daheim als ich dort ankam, alles gut.
Auch das Reis mit Mais essen am mittlerweile vierten Tag geht mir bisher noch nicht auf den Sack. Hurrah!
Bonus Pics:
 Londoner Vintage-Kleid
 Schnee im Park...? 
 Glenn versucht so zu tun, als wären wir die Schweine... Harmony... 
Ich hab laut gelacht als ich das las. 
Mein Zettel ist der untere.
 Wo einst die Schule stand: grüne Wiese. 
Betreten verboten.
Ein lustiger Teppich, gesehen an der Uni.

Monday, June 9, 2014

Oh London, I love thee so! Und anderes.

Sonntag
Viel zu früh aufgestanden weil ich mit Lauren zum Frühstück verabredet war. Um 10 in Headingley. Um 10.15h schickte ich ihr ne SMS ob sie wach sei. Antwort: "Shit shit shit shit, Ich hab beide Wecker nicht gehört". Hahahaha! 
Linksseitig Muskelkater in Bein und Po von der seltsamen Belastung dank des ungeknickten Knöchels gestern. 
Ich bin dann an die Uni, hab mir nen Buch aus der Bib ausgeliehen (Kenzaburo Oe, sehr deprimierend) und hab nen Stündchen gewartet. Erin, Monica und Monicas Freundin Silvia getroffen (alle Italienerinnen) und eine sagenhafte Stunde zur Kirkstall Abbey gebraucht. WTF, Busse? 
An der Abbey dann Mariko, Chikako, Ayako, Natalie und Sakuya getroffen und den Kirkstall Abbey Market besucht, lecker gegessen, rumgehangen, das Wetter in netter Gesellschaft genossen.
 Ayako, Chikako und Mariko mit Eis! 
 Ma girls!
 Wir amüsieren uns!
Adam, die lavendelgefüllte Schlange! Ich konnte nicht widerstehen. 
Auf dem Rückweg noch mit den italienischen Mädels einkaufen gewesen. 
Daheim erst mal geschlafen. Sonne macht mich fertig. 
Beim aufwachen festgestellt, dass trotzdem ich im Schatten gesessen habe, meine Schultern und mein Gesicht verbrannt sind. Merke: Sonnencreme! Ist morgen vermutlich wieder weg. Trotzdem. 
Montag:
Festgestellt, dass mein Handy nicht mehr angeht. Gar nicht auf gar nichts reagiert. Spaß. Ja, ich hab gegoogelt und alles mögliche versucht. Tot. Geheult, geschrien, dann aufgegeben.
Festgestellt, dass die iTan-Liste für mein Online Banking von ihrem üblichen Aufbewahrungsort verschwunden ist. Super. Fehlt mir grad noch. 
Frühstück mit Lauren, zweiter Versuch. Um zehn in Headingley getroffen, gefrühstückt. Dann die Retroboutique durchschnüffelt. Verabschiedet.
Random Geschenk von Lauren: Vergißmeinnicht Brosche!
Doch zusammen zur Uni, unsere Noten vom Writing abgeholt. Warum das dieses mal nicht per Mail ging? Rätselhaft. Verabschiedet.
Doch noch auf der Unitreppe gesessen und geplaudert. Dann ist Lauren mit mir in die Stadt zum Geek Squad, schauen, ob die das Handy retten können.
Nope. Motherboard ist gecrasht und das Ding bräuchte den All Spark um wieder zum Leben erweckt zu werden. Na super.
Schnell ein neues Handy besorgt, 60 Pfund die ich lieber anders ausgegeben hätte.
Schnell noch nen Tee trinken gegangen bis Sully (Laurens Freund) von der Arbeit kam und uns aus dem Café-Keller holte. Ich war gegen 18h zu Hause.
Wo sich, dank des Gewitterwetters nehme ich an, rasende Kopfschmerzen meldeten. Um 11 war ich im Bett.
Dienstag:
Um sieben aufgewacht. Wer macht denn so etwas?
Den Vormittag über eine Bewerbung fertig gemacht. Und über Facebook mit Menschen kommuniziert.
Nachmittags mit einem Zettel voller Dinge in die Stadt gelaufen.
Miete überweisen ging nicht weil noch kein Geld auf der Kreditkarte (ich hebe vom deutschen Konto ab, zahle aufs englische ein, tätige dann Überweisung. Etwas kompliziert, aber kostet nix).
Am Bahnhof festgestellt: Buchungsnummer zum Zugtickets abholen nicht dabei, ging also auch nicht.
Langweilige Business-Kleidung für London gekauft. Ich seh unfassbar scheiße in einem Jackett aus. Ich glaub, das bring ich wieder zurück und zieh stattdessen einfach nen Cardigan über. Normen für Bewerbungen und so in allen Ehren, aber das wollen die auch nicht sehen.
Unglaublich frustrierend.
Anschließend heim, noch ein bisserl am Take Home Exam gewerkelt das seit heute läuft.
Mittwoch:
Bis mittags Take Home Exam und Zeug fürs Final Project gemacht. Gegen drei losgegangen, nochmal Businesskleidung anschauen. Ein Jackett gefunden, das nicht SUPERscheiße aussieht. Einen anderen Rock gekauft, der von gestern kommt auch zurück. In dem würd ich mich nicht gefahrlos hinsetzen können.
Miete überwiesen.
Fahrkarten am Bahnhof abgeholt.
Hässliche Schuhe zum langweiligen Kostüm besorgt.
Um zwanzig nach 5 in Trinity in einen der bequemen Sessel gesetzt und gewartet. War um 6 mit Carrie verabredet. Die schickte dann aber ne SMS dass sie später kommt. Chillig im Einkaufszentrum gesessen und gelesen.
Zusammen sind wir dann einen Tee im sehr stylishen Everyman Cinema trinken gegangen. Yay, frischer Minztee! Anschließend wollte Carrie mich zum Geburtstag zum Essen einladen. Wohin? Wir standen vor Wagamama, sah gut aus. Sind dann aber doch zur Handmade Burger Co. gegangen.
Ein süßer Kellner und ein paar flirtige Austäusche später wurde unsere Bestellung am Tisch aufgegeben (normalerweise geht man zum Tresen) und schließlich bekamen wir gut 25% Rabatt. Und seine Facebook Daten hab ich auch...:D
 Burger!
Als wir überlegten, ob wir woanders noch nen Kaffee trinken empfahl uns das Mädel vom Nebentisch, doch zu T.G.I. Fridays zu gehen, deren Eis sei so toll. Random!! Und so nett! Da sind wir dann hin.
Wir haben Desserts bestellt und Leitungswasser und der Kellner war sehr nett. Schon wieder.
Wir plauderten vor uns hin und bemerkten irgendwann, dass das alles sehr lange dauerte. Als der Kellner dann das Eis brachte (Riesenhoshis!), tat er das mit dem Vermerkt "Geht auf's Haus weil's so lang gedauert hat".
What?
Apple Waffle Crumble.
Er kam später noch kurz zum plaudern vorbei während Carrie und ich uns nur über den seltsamen aber hoch erfreulichen Abend wunderten.
Zuhause konnte selbst der anwesende Glenn meine Stimmung nur minimal drücken.
Donnerstag:
Heute mal kein Anzug-Shopping. Stattdessen das Take Home Exam fertig gemacht. Muss ja morgen abgegeben werden. Also den ganzen Tag halb angezogen zu Hause gehockt und auf den Rechner gestarrt.
Aufregend.
Freitag:
Only in Yorkshire.
Schon wieder seit halb acht wach. Ich will doch nur schlafen...;_;
Sachen gepackt, zur Uni marschiert, Sachen ausdrucken und das Exam einreichen. Festgestellt, dass in ERIC nur Japanerinnen sitzen. Zum Glück alles Freundinnen.
Die Sachen zum umtauschen zu Hause vergessen, also stattdessen mit den Mädels beim Food Festival Mittagessen gegangen.
Anschließend ab in den Zug, ab nach London. Problemlos Kerstins Arbeitsstätte in Farringdon gefunden und sie eingesammelt. Weil wir cool sind, sind wir dann Hummer essen gegangen.
Mmmh...
Mein erster Hummer. Woohoo!
Super Laden das, Burger&Lobster. Alles 20 Pfund. Keine Speisekarte weil nur die Wahl zwischen Hummer und Burger.
Wir sind danach noch etwas durch die Stadt spaziert, an St. Paul's vorbei, über die Millenium Bridge rüber zur Tate Modern/The Globe...
 Hihi... 
 Woah!
 Tate Modern
The Globe Theatre
Und dann heim.
Ach, ist das schön in London.
Samstag:
Schlecht geschlafen weil nervös. Gegen mittag fertig gemacht und dann nach Hammersmith gefahren wo das London Career Forum stattfand. Gott, war ich verloren da zwischen Japanern in Anzügen... Zum Glück hatten Ayako und Sakuya Mitleid und sind bei mir geblieben. Eine Infoveranstaltung von Rakuten besucht die nicht aufregend war und von einer Dame mit sehr leiser Stimme gehalten wurde.
Mit der selben Dame hatte ich dann das Vorstellungsgespräch. Auf Japanisch. Und ich hab sie einfach nicht verstanden. Nicht gehört!!! Es war nicht vollkommen schrecklich, aber richtig Hoffnung mag ich mir deutlich auch nicht machen.
Bescheid gibts in den nächsten zwei Wochen.
Wir sind zu dritt in die Stadt gefahren (aussehend wie brave Bankangestellte in unseren Anzügen) und haben Chikako am Oxford Circus eingesammelt, die war zum Haareschneiden in der Stadt. Zu viert zu einem Restaurant namens Nagomi und dort Kerstin getroffen, alle Mann zusammen Ramen gegessen. Mmmh, Tonkotsu Ramen.^^
 Mmmh, Schweinehaut in Ponzu.
Ramennnn!!!
Leider musste Chikako dann zum Bus, aber der Rest von uns ist noch nach Soho gewandert und wir waren beim Karaoke. Weil wir nicht reserviert hatten und es Samstagabend war, durften wir nur eine Stunde, aber das war SOO super! Instant Relax!
 Carnaby Street auf dem Weg
Auch wenn das Gespräch vielleicht nicht super war, ich habs hinter mich gebracht. Das in Kombi mit dem singen und alles war gut! Wetter schön... Perfekt.
Sonntag:
Früh aufgestanden und mit dem Bus nach Stoke Newington zu einem Flohmarkt. Der war groß und super! Supernette Händler, super nette Käufer... Alles vollkommen Hipsterfrei! So etwas gibt es also auch in London noch. Entsprechend waren auch die Preise. Ich hab ne Sonnenbrille und eine Kette für je 1GBP, eine Tasche für 2GBP und ein GAP Kleid für 3GBP gekauft. Ich hätte SO gern noch VIEL mehr mitgenommen, aber das will ja getragen werden.
 Gesammelte Beute!
Meine Beute.
Die Gegend da war mir sehr sympatisch weil voller türkischer Läden. Damit kenn ich mich aus, das ist wie Altona. Super. Da würd ich wohnen wollen.
Wir haben uns dann auch lecker Frühstück mit echtem Sauerteigbrot, Sucuk, Schafskäse und Halloumi besorgt, das war superb. Echtes Brot. Und Sucuk. Ich war im Himmel!
Dann noch "kurz" zu Beyond Retro, einem Vintageshop. Dummerweise ein Traumkleid gefunden. 26 GBP. Dahin geht mein Plan, in den nächsten Wochen etwas vernünftiges zu essen. Aber wer muss essen? Das Kleid ist es wert! Kerstin hat noch deutlich mehr dort gefunden! Traumladen das!
Weil es immer noch früh am Tag war, wir aber schon fertig, sind wir in den Victoria Park gefahren wo ein Festival stattfand und haben uns bei bestem Wetter mit sehr vielen anderen vor den Zaun gelegt und gechillt. Leider war die Akustik scheiße, so dass wir nicht wirklich etwas hören konnten.
Park! 
Lieblingsszene: Eine Gruppe von Leuten kletterte über den Zaun, einer blieb draußen und bekam nach getaner Hilfestellung von allen draußen liegenden Applaus! 
Trotzdem gut drei Stunden da geblieben.
Mit dem Bus nach Highbury Islington gefahren und uns ein nettes Restaurant in Angel gesucht. Köfte gefuttert.
Heim und völlig alle ins Bett.
Montag:
Schon wieder früh hoch. Mein Zug zurück ins traurige Leeds ging um 10 von Kings Cross. Zum Glück hatte sich Kerstin den Tag frei genommen und konnte entspannt zu Hause bleiben. Das mildert mein schlechtes Gewissen, ihr das Wochenende gestohlen zu haben deutlich.
Zum Glück bin ich aber auch Anfang Juli schon wieder dort zu Ehren von Herrn Neil Gaiman. Froiii!
Aus der Rubrik "Was es alles seltsames in Britannien gibt": 
Hartgekochte Eier und Spinat im Coffeeshop. Gutes Frühstück.
In Leeds gegen 12h bei Ankunft: STRÖMENDER Regen. Natürlich! Bis auf die Unterwäsche nass geworden.
Zu Hause gleich ins Bett gelegt.
Ayako kam gegen 5h in Leeds an, da schien die Sonne und alles war schon wieder trocken.
Warum hasst mich Leeds so?