Sonntag:
Nichts, reines, süßes Nichts. Das war super. Wäre noch besser gewesen, wenn Glenn mal sein Zimmer verlassen hätte. Der ist IMMER zu Hause. Geht vielleicht für zwei Stunden alle zwei, drei Tage raus. Der kann doch nicht arbeiten... Glaub ich nicht.
Abends um viertel vor 10 hat er angefangen zu saugen. Das versteh einer...
Randombild: Lavendel an der Uni.
Der ganze Campus ist voll, deswegen riechts da super!
Montag:
Alptraumartig geweckt vom Gepolter meines Vermieters der offenbar jemandem das Haus zeigte. Ich hoffe, dieser Jemand sucht sich etwas anderes. Im August kann jemand in das Zimmer unter mir ziehen, bis dahin, bitte, lasst mir meine Ruhe.
Ich bin dann in ERIC und hab übersetzt. Das Kochbuch. Entgegen meiner Erwartungen geht Japanisch nicht SO viel langsamer als Englisch. In vier Stunden hab ich immerhin eine komplette Seite aus dem Buch mit zwei Rezepten und Kommentaren und die Einleitung geschafft (2 1/2 Word Seiten. Samstag hab ich drei Word Seiten Englisch/Deutsch in der Zeit geschafft) . Woohoo.
Schau! Sauerteigbrot. Sieht super aus!
Aber: Weich! Kruste verstehen die hier nicht...
Einkaufen, heim, zu Glenn... Geh doch mal raus, Mann!!!
Dienstag:
Zu allererst Emails gecheckt und: Rakuten sagt nein danke. Sie seien beeindruckt von meinem Background, aber nein danke. Meh.
Weil meine Hoffnungen nicht allzu hoch waren, find ich das jetzt nicht superschlimm, aber nun muss ich mir etwas anderes suchen das ich gerne machen möchte. Noch weigere ich mich, einen Job zu nehmen, der nur so lala ist, nur damit ich einen habe. Ich will was tolles!
Positiv: Glenn ist nicht da. Die ganze Nacht nicht. Ahhh, ist das schön.
Leider war das um kurz nach vier am Nachmittag vorbei. Mann, ich hasse es, dass er hier wohnt. :/
Mittwoch:
Trotz glennfreiem Haus gegen Mittag an die Uni. Gute 5 Stunden an der Shinsengumi-Übersetzung (Englisch-Deutsch) gearbeitet. dreieinhalb Seiten geschafft. Fehlen noch 5.
Warum das so lange dauert? Ich kann mir nix ausdenken. Ich muss Fachbegriffe recherchieren: stundenlang in Geschichtsbüchern lesen um eine deutsche, etablierte Bezeichnung zu finden, oder erst ein Buch finden in dem das überhaupt vorkommt, mit Google kämpfen das aus shishi (men of high purpose) in der Suche einfach ungefragt Sushi macht, und so weiter.
Leider war das um kurz nach vier am Nachmittag vorbei. Mann, ich hasse es, dass er hier wohnt. :/
Ich bekomme immer noch Geschenke. Das ist SUPER!
Hier: Ohrringe von Marina und ein Täschchen von Erisa.
Den Großteil des Tages im Bett gelegen, ein bisschen gelesen, meist aber geschlafen. Kein gutes Zeichen.Mittwoch:
Trotz glennfreiem Haus gegen Mittag an die Uni. Gute 5 Stunden an der Shinsengumi-Übersetzung (Englisch-Deutsch) gearbeitet. dreieinhalb Seiten geschafft. Fehlen noch 5.
Warum das so lange dauert? Ich kann mir nix ausdenken. Ich muss Fachbegriffe recherchieren: stundenlang in Geschichtsbüchern lesen um eine deutsche, etablierte Bezeichnung zu finden, oder erst ein Buch finden in dem das überhaupt vorkommt, mit Google kämpfen das aus shishi (men of high purpose) in der Suche einfach ungefragt Sushi macht, und so weiter.
Ja, so übersetzen dauert nun mal seine Zeit. Das klingt viel einfacher, als es tatsächlich ist. Das muss nicht ungefähr passen, sondern präzise sein. Den Ton treffen, die Fakten beinhalten, die korrekte und entsprechende Formulierung beinhalten, all so was. Da geht schon deutlich mehr hinein als Google-Übersetzer so kann. Ich hab auch nachgerechnet, selbst in dem Tempo rentiert sich das so mit Durchschnittpreis pro Wort durch Zeit und allem. Das gleiche gilt bisher auch für Japanisch. Nice! Untertiteln kann ich nicht so schnell, dass es sich finanziell lohnt.
So gegen sechs rauchte mir dann auch reichlich der Kopf. Die hundemüde Ayako geschnappt und in der Trinity Kitchen schnell was essen gegangen. Eigentlich wollten wir gute deutsche Bratwurst, aber der Wagen war schon fort.:/
Zu Hause: Glenn da, alle Fenster offen. Der schnallt einfach nicht, dass Fenster offen lassen hier keine gute Idee ist. IDIOT!
Donnerstag:
Wieder gegen mittag an die Uni. Heute war wieder das Kochbuch dran. Irgendwie wollte es aber nicht so recht fließen... Hab viel rumgedödelt, andere Sachen im Internet angesehen und händisch eine TB für das Kochbuch angelegt (Term Base: Wiederkehrende oder wichtige Wörter, billingual. Hilft bei der Kontinuität und so, ne...). Trotzdem ein Kapitel geschafft.
Liebe Uni HH, so macht man das: freundlich, ansprechbar, gut vorbereitet und kompetent!
Zuhause dann ein Paket Tarako Butter Pastasauce gegessen, gespendet von Ayako. Mit Pasta. Ein Traum. Ich vermisse diese Saucen sehr. ;_; Und dann verließ Glenn das Haus. Perfekt, was will ich mehr?
Na wenn dieser Tag nicht toll beginnt. Hurrah für diesen Alptraum-Juni. Wollte morgens Musik anmachen aufm Handy, SD Karte hin. Alle Bilder weg. Alle Musik die drauf war weg. Ach, ist das schön. Alles, was stresst und potenziell Geld kostet. Auch meine Maus scheint den Geist aufzugeben. Anstatt einmal, klickt sie grundsätzlich zweimal. Ja, das macht Spaß, alles öffnen, alles großmachen...
Schnell duschen und an die Uni. Da kann mir wenig passieren. Oder?
An der Uni: Tag der Offenen Tür. Alles voller Jungspunde mit Mama und Papa, verwirrt auf der Suche nach dem richtigen Gebäude. Aber in ERIC schön Ruhe. Ahhh...
Leider teilte Julian uns mit, dass die M&A Noten online seien und das hat mich dann wieder etwas runtergezogen. Nun gut... So schlimm ist´s gar nicht, trotzdem schlechter als ich gern hätte.
Nach dem arbeiten mit Ayako essen gegangen. Lustigerweise laufen wir immer eine Stunde durch die Stadt auf der Suche nach dem passenden Laden. Geendet sind wir im Red Chilli...
Samstag:
Glenn hat die halbe Nacht rumgerödelt. Morgens um halb vier mit Rotz-durch-die-Nase-auspusten-Geräusch geweckt zu werden, ist traumhaft! Mmmh...
Um halb elf mit Ayako getroffen und zu einem Vintagesale gegangen. Leider nix gefunden. War mir recht, ich hab ja eh kein Geld. Leider ist grad in der ganzen Stadt Sale und bei Top Shop hab ich nen Rock gefunden, den ich schon sehr lange angegeiert hatte... Musste sein. Der war runtergesetzt und ich bekam Studentenrabatt!
Zuhause musste ich dann erst mal ein Stündchen schlafen. Aber: Kein Glenn! Woohoo. Ross ist (leider) auch immer noch nicht zurück...
Nur noch zwei Wochen bis ich wieder nach London darf!
So gegen sechs rauchte mir dann auch reichlich der Kopf. Die hundemüde Ayako geschnappt und in der Trinity Kitchen schnell was essen gegangen. Eigentlich wollten wir gute deutsche Bratwurst, aber der Wagen war schon fort.:/
Vietnamesische Nudeln. Mmmh.
Die Grillparty zu der wir eingeladen waren, haben wir uns dann gespart. Zu fertig.Zu Hause: Glenn da, alle Fenster offen. Der schnallt einfach nicht, dass Fenster offen lassen hier keine gute Idee ist. IDIOT!
Donnerstag:
Wieder gegen mittag an die Uni. Heute war wieder das Kochbuch dran. Irgendwie wollte es aber nicht so recht fließen... Hab viel rumgedödelt, andere Sachen im Internet angesehen und händisch eine TB für das Kochbuch angelegt (Term Base: Wiederkehrende oder wichtige Wörter, billingual. Hilft bei der Kontinuität und so, ne...). Trotzdem ein Kapitel geschafft.
An der Uni: Bienenhäuser im Gebüsch.
Um halb vier hatte ich das Treffen mit meinem offiziellen Supervisor. Caroline ist nun Britin und darf das deswegen nicht machen weil ich ja ins Deutsche übersetze, also habe ich Wolfgang bekommen. Der ist zwar weder Übersetzer, noch hat er was mit Geschichte am Hut, aber er soll auch nur mein Deutsch beurteilen. Und, wie sich herausstellte, ist er ein irre netter Typ. Das Treffen war sehr hilfreich und er hatte sich sehr gut vorbereitet, den Text den ich ihm geschickt hatte, genau durchgesehen und Anmerkungen gemacht... Das war super! Auch wenn es das theoretisch war mit Supervision (weil, wir sollen das ja alleine reißen), ich habe das Gefühl sowohl ihn als auch Caroline wegen Problemen jederzeit ansprechen zu können. Das ist fein.Liebe Uni HH, so macht man das: freundlich, ansprechbar, gut vorbereitet und kompetent!
Zuhause dann ein Paket Tarako Butter Pastasauce gegessen, gespendet von Ayako. Mit Pasta. Ein Traum. Ich vermisse diese Saucen sehr. ;_; Und dann verließ Glenn das Haus. Perfekt, was will ich mehr?
Saucen!!!
Freitag:Na wenn dieser Tag nicht toll beginnt. Hurrah für diesen Alptraum-Juni. Wollte morgens Musik anmachen aufm Handy, SD Karte hin. Alle Bilder weg. Alle Musik die drauf war weg. Ach, ist das schön. Alles, was stresst und potenziell Geld kostet. Auch meine Maus scheint den Geist aufzugeben. Anstatt einmal, klickt sie grundsätzlich zweimal. Ja, das macht Spaß, alles öffnen, alles großmachen...
Schnell duschen und an die Uni. Da kann mir wenig passieren. Oder?
An der Uni: Tag der Offenen Tür. Alles voller Jungspunde mit Mama und Papa, verwirrt auf der Suche nach dem richtigen Gebäude. Aber in ERIC schön Ruhe. Ahhh...
Leider teilte Julian uns mit, dass die M&A Noten online seien und das hat mich dann wieder etwas runtergezogen. Nun gut... So schlimm ist´s gar nicht, trotzdem schlechter als ich gern hätte.
Nach dem arbeiten mit Ayako essen gegangen. Lustigerweise laufen wir immer eine Stunde durch die Stadt auf der Suche nach dem passenden Laden. Geendet sind wir im Red Chilli...
Mmmh, crispy Beef!
Dann zu Chikako, die hatte Geburtstag und wollte gern ein frühes Mittsommer-Picknick machen. Wir haben uns also im Park amüsiert und als es dann doch zu kalt wurde (britischer Sommer, lieber Leser, ist nicht echter Sommer...), sind wir zu ihr ins Wohnheim.
Mariko und ihre Ukulele.
Das Geburtstagskind mit dem Superkuchen den Ayako gebacken hat.
Picknick! Mit guter deutscher Wurst, Brot und Chips von Chikakos deutschem Freund!
Gegen Mitternacht war ich daheim.Samstag:
Glenn hat die halbe Nacht rumgerödelt. Morgens um halb vier mit Rotz-durch-die-Nase-auspusten-Geräusch geweckt zu werden, ist traumhaft! Mmmh...
Um halb elf mit Ayako getroffen und zu einem Vintagesale gegangen. Leider nix gefunden. War mir recht, ich hab ja eh kein Geld. Leider ist grad in der ganzen Stadt Sale und bei Top Shop hab ich nen Rock gefunden, den ich schon sehr lange angegeiert hatte... Musste sein. Der war runtergesetzt und ich bekam Studentenrabatt!
Silber glitzernd mit glitzernden Palmen!! Also bitte...
Anschließend sind wir an die Uni und gaben von eins bis vier brav gearbeitet. Hab in drei Stunden ein Rezept übersetzt und alles bisher übersetzte für mich kommentiert (wo muss verbessert werden, wo fehlt Recherche etc).Zuhause musste ich dann erst mal ein Stündchen schlafen. Aber: Kein Glenn! Woohoo. Ross ist (leider) auch immer noch nicht zurück...
Nur noch zwei Wochen bis ich wieder nach London darf!












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