Sunday, October 27, 2013

Tod durch Toastbrot

Sonntag
Tatsächlich nur mit der Übersetzung verbracht. Weil wir den Text immer nur auf Papier bekommen, hab ich ihn abgetippt um ihn besser in Translation Websites kopieren zu können. Und dann angefangen grob zu übersetzen. Und es dann zu richtigen Sätzen geformt. Bisher war das der leichteste Text. Nur lang. 
Montag
Noch mal über die Übersetzung drübergegangen. Dann angefangen eine Präsentation über meinen Lieblingsfilm (La Haine) für Dienstag zu machen, für den Presentation Workshop der ansteht. Dass wir das machen sollten, wurde uns am Sonntag mitgeteilt. Nice. Not.
Die Pferdepolizeipatroullie vor meinem Haus, hat irgendeinen armen Kerl gebusted. 
Dann zum sterbenslangweiligen Englisch Unterricht. Das ist echt schlecht. Wer mich kennt weiß, dass ich Langeweile kaum ertragen kann. Unterforderung hat mich von zwei Schulen geschmissen, verdammt! Ich halte aber aus! >_<
Dann Ayako getroffen die den Unterricht verpooft hat, zusammen Cupcakes für Claire besorgt die Geburtstag hatte.
Malteser und Schwarzwälder-Kirsch Cupcakes.
Dann zu elft lecker chinesisch essen gegangen. Gutes Essen das! Mein Favorit: frittierter Mais. Crazy!
Geburtstagskind Claire.
Das Essen, Claire und die chinesischen Mädels.
Anschließend in ein... sagen wir... fragwürdig anmutendes chinesisches Lokal in unserer mini China Town gegangen wo es Karaoke gibt. Das war nice, leider gab es nur sehr seltsame japanische Lieder die weder Ayako noch ich kannten und irgendwie nicht einmal die Klassiker. WTF? Random andere Sachen gesungen, nicht sehr gut. Ich will japo-Karaoke! Ich will singen! ;_;
Claire und ihr Verlobter Mike (der mit mir Beatles gesungen hat)
v.l.n.r.: Anna-Maria (die andere Deutsche), Antonella und eine Chinesin. Sehr nett, komplizierter Name.
Trotzdem ein sehr netter Abend!
Dienstag:
Presentation Workshop. Gehalten von einer blinden Frau (die ihren sehr freundlichen Labrador mithatte...). Wir mussten unseren Vortrag über unseren Lieblingsfilm halten und uns das Ganze dann noch einmal auf Video ansehen. Das nenne ich effektive Folter. Ich habe nicht hingesehen. Weiß die blinde Frau zum Glück ja nicht. Mein Vortrag hat nur Lob bekommen (wtf?), sie war besonders von meiner Stimme begeistert was witzig ist, weil das nun wirklich etwas ist, das ich ganz gut unter Kontrolle habe. Danke, blinde Frau! War nicht wirklich hilfreich, aber ganz nett. Danach Monolingual Subtitling. Der Beethoven-Film stellte sich im Nachhinein als trickier raus als er mir erschien. Wer hätte gedacht, dass ich auf Schnitte achten muss beim Untertiteln? Das artet ja in echte Arbeit aus!
Anschließend bin ich in die Stadt, hab bei GAP ein schönes Kleid im Sale gefunden, Nähzeug für die abfallenden Knöpfe meines Mantels gekauft und Essen und bin dann heim um gemütlich den verregneten Nachmittag mit Kuchen zu Ehren des Biebergeburtstages zu essen (wie letztes Jahr) und Supernatural S7 zu schauen.
GAP Kleid.  Etwas sackig, aber bequem. 
Aber. Ich bekam eine Nachricht von Mariko, ob ich an der Uni sei, sie wollte nicht heim weil sie sich mit ihrem Freund gestritten hatte. Also bin ich zurück zur Uni, habe sie heulend in Empfang genommen und dann über ihren cholerischen Freund gesprochen, gegessen, versucht ihr die Angst vorm heimgehen zu nehmen. Nicht cool! Gegen Mitternacht war ich dann daheim.
Mittwoch:
Guter Aufwecker: Ich geh in die Küche, fang an, mir ein Sandwich zu machen, stelle fest, dass das Brot grün ist. Ich hab das gestern noch gegessen. Ich werde sterben müssen. Adios, meine Freunde. Es war schön mit Euch!
Update: Noch nicht gestorben.
Stattdessen abends mit Carrie getroffen und in der Trinity Kitchen essen gegangen. Das ist der Foodcourt der Trinity Mall was so viel doofer klingt als es tatsächlich ist. Tatasächlich gibts da super Essen (inkl. glitzernde Cupcakes) und man kann relaxt sitzen wo man mag. Wir hatten vietnamesisch. Hurrah für Phó!
Superabend mit der super Carrie.
Lovely Carrie und unser vietnamesisches Essen.
Nachtisch: Takoyaki bei Yo!Sushi. Nicht schlecht!
Der Help!Knopf bei Yo!Sushi. Yup, falsch aneinandergereihte Adjektive...:/
Auf dem Heimweg am Parkrand einen Fuchs gesehen. *_*
Donnerstag:
Immer noch nicht gestorben. Vielleicht bin ich stärker als verschimmeltes Toastbrot?
Morgens Vorlesung, mittags geschlafen, nachmittags Japanisch. Nichts aufregendes.
Neben der verlassenen Schule auf meinem Heimweg: Mini-Park.
Japanischunterricht. 
Lustige Anekdote: Mariko ist Dienstangabend heim und hat ihrem Freund gesagt, dass sie Angst hatte heimzukommen und deswegen mit mir den Abend verbracht hat. Seine Reaktion: wieder wütend geworden weil sie "hinter seinem Rücken" mit anderen über ihn spricht. WTF?
Freitag:
Wieder nicht gestorben. Ich schätze, ich kann aufhören, auf den Tod durch Toastbrot zu warten.
Unterricht, Essen kaufen, heim, schlafen, Community schauen. Ich bin fertig mit der 7. Staffel Supernatural, die 8. kommt erst nächste Woche raus.
Wieder nicht aufregend.
Im Union Supermarkt gefunden: Mint M&Ms! 
Teurer US-Import.
3 Shades of Green. Lecker!
Asthmaprobleme. Die Treppen hoch geht nur langsam, sonst sterbe ich oben angekommen. Nicht sicher, ob das Haus so staubig ist, oder so schimmelig... So oder so: nicht lustig. Schmerzhaft.
Samstag:
Ordentlich ausgeschlafen trotz unerklärlicher nächtlicher Krämpfe. Irgendwann in die Stadt gelatscht, eine Gammelhose und eine kleine Kuscheldecke bei Primark gekauft
Hose: Weihnachts-T-Rexe 
 Decke: Pinguine
Essen gekauft. Heim. Yeeeaaahhh.... That's the sweet life!
Leedsens Einkaufsstraße. Links von mir: Primark. Die Straße runter: Trinity.
Langweilig. Daheim würd ich jemanden zum Kaffeetrinken treffen, mit Maika Sachen anschauen, mich auf sonntägliches Kochen in der Osterstraße freuen.
Nun gut. 

Sunday, October 20, 2013

Mäuse, Regen, Essen

Montag
So GAR nichts. Rumgehangen, mit dem Gasmann gesprochen (alles gut mit dem Herd), total vergessen, dass ich Unterricht habe. Stattdessen in die Stadt gelaufen, Sachen angeschaut. Ich brauche dringend ein paar Anziehsachen. Nach Japan habe ich etwa 50kg Klamotten mitgenommen, dieses Mal habe ich nur 20kg mit. Das bedeutet zwei Hosen, zwei Paar Schuhe, ein paar T-Shirts, drei Pullis... Nicht cool. Ich kann mir auch nicht den Rest meines Kleiderschrankes hinterherschicken lassen... Leider finde ich britische Mode stark fragwürdig derzeit. Na, toll!
Dienstag:
Gegen das Nichtstun gewehrt. tattdessen den Text über künstlich engineerte Mäuse übersetzt. Endlich kann ich auch auf japanisch über meinen Uterus, meine Eierstöcke, Eier und über Spermien reden. Yay. Hat mich einiges an Zeit gekostet, war aber einfacher als der Kack-Aktien-Text letzte Woche.
So am Schreibtisch sitzen bringt lustige Ausblicke. Ich schaue ja auf den Convenience Store... Ich werde anfangen Listen zu führen wieviele Leute zu welcher Uhrzeit in Pyjamas, Hausschuhen, Onesies oder ähnlichem da ein- und ausgehen. Heutiges Highlight: Eine Dame in einem Giraffen-Strampler.
Meine Workstation.
Ein Wort zur Gegend hier: Auch wenn ihr euch alle über die schönen britischen Backstein-Häuser freut: das hier ist keine schöne Gegend. Die meisten die hier wohnen sind Studenten, die Mieten sind günstig. Im Umkehrschluß bedeutet das, die, die keine Studenten sind und hier wohnen, sind arm. Und wir alle wissem, arme Leute sind bad news!!! *hust* Mir wurde gesagt, dass das hier eine der unschöneren Gegenden in Leeds ist. Und nur wegen der vielen Studenten nicht rasend gefährlich. Aha!
Einkaufen gewesen. Wollte Käse und Wasser kaufen. Kam zurück mit Brot, Süßem ohne Nüsse (!!!), Pot Noodles (nicht gut) und Wasser. Kein Käse. Meh.
Zum ersten Mal seit Freitag meine Mitbewohner getroffen, auf dem Weg zum Party-en. Wenn Rob und Ross nicht auf irgendetwas drauf sind, fress ich nen Besen. So gut gelaunt kann man gar nicht sein.:D
Mein Zimmer riecht, dank der Gyoza, nach Kohl.
Minigyoza
Lustige Spiele die ich spielen kann, auch ganz alleine:
- Hals-, Ohren-, Kopfschmerzen! Ist es eine Erkältung oder eine Migräne?
- Schritte auf der Treppe, Rumgepolter! Sind die Jungs heimgekommen, haben wir Einbrecher oder sinds bloß die Chaoten nebenan?
Warum ist internationaler Konsens, dass Zitronensaft immer in kleinen Plastikzitronen verkauft wird? 
Mittwoch:
Freier Tag. Um dem Nichtstun etwas zu entkommen, bin ich mittags los, zum etwas größeren Supermarkt den Berg runter (im Gegensatz zu dem in der Stadt, auf der anderen Seite des Berges). Kaum war ich am Geldautomaten vorbei und trippelte durch Hyde Park, da fing es an zu Regnen. Nur ein bißchen. Nicht schlimm, bin ja n`Hamborger Deern und nicht aus Zucker, richtig?
An der Cardigan Road mit Blick auf die Moschee
Die Bibliothek an der Cardigan Road
Zum Supermarkt, alles angefasst, beschnüffelt, zwölf Mal durch jeden Gang gelaufen. Gekauft: Käse (yay me!), Wurst, Aero Mousse Au Chocolat. Komme raus: Regen in Strömen! Auch der kleine, billige, fast nutzlose Schirm von Poundland war genau das: fast nutzlos. Füße: innerhalb von einer Minute klatschnass. Super.
Nass
Zurück heim, zurück in den Pyjama (weil ich nicht mal ne bequeme Hose zum Gammeln mitgenommen habe) und mit Supernatural und dem Kindle ins Bett.
Tag, du bist ein Arschloch.
PS: The Ocean at the End of the Lane von Neil Gaiman ist bis jetzt super...
Donnerstag:
Morgens Vorlesung. Nach drei rumhäng-Tagen wieder in die Uni ist echt... Nach der Vorlesung bin ich auch heim und hab noch ne Stunde Schlaf drangehängt. Dann wieder zurück, Weil der Unterricht am Montag ausfiel, wurde nachgeholt. Anschließend Japanisch Translation. Das ist reine Kopfarbeit und schlaucht echt etwas... Den Text zu nächster Woche muss ich einreichen. Irgendetwas über Umwelt-Kram. Uiuiui.
Nach dem Unterricht einen Haufen Leute eingesammelt und marrokkanisch essen gegangen. Zu zehnt oder elft. Sehr lecker, sehr nett. Langsam ist auch das Socializing nicht mehr gar so anstrengend.
Alle Mann
Lamm und Kartoffeln. Mmmh... 
Mariko und mein Teekannen-Männchen. Hat meine Finger vorm Verbrennen geschützt.
Alle mit meinem Alter überrascht. Ob das je aufhört? Ach, bestimmt sind in zehn Jahren die Leute nicht mehr entsetzt, dass ich so jung aussehe, sondern darüber, dass ich noch ledig und kinderlos bin obwohl ich offenbar meine Seele an den Teufel verkauft habe...
Anschließend war der Plan ins Uni-Pub (ja, so etwas gibts!) zu gehen weil da Quiz war.  Auf dem Weg dorthin wurde ich aber von Ayako darauf hingewiesen, dass weder sie noch ich unsere Hausaufgaben für Montag gemacht haben die aber morgen online sein müssen. Und außerdem noch research für den Unterricht morgen... Also sind die anderen ohne uns weiter. Dafür gehen wir morgen nach dem Unterricht in die Stadt Schuhe ansehen. Yay!
Freitag:
Um kurz nach zehn aufgestanden, angezogen, zur Uni. 20 Minuten reichen vollkommen zum anziehen, duschen, fertigmachen (nicht in dieser Reihenfolge). Textanalysis. Mir sagen lassen, dass, auch wenn meine Erfahrungen mich lehren, dass Pläne nie funktionieren, ich einen Plan haben soll, wo ich in 5 Jahren sein will. Ähm, nein.
Wichtige Botschaften auf dem Weg zur Uni.
Anschließend mit Claire in die Union gegangen. Holy Shit! The Union ist ein Gebäude in dem sich die Student Union (Studentenausschuß) befindet. Aber auch: Ein Supermarkt, Leeds Uni Merch Shop, Frisör, Schöhnheitssalon, ein Pub, ein Restaurant, ein Immobilienbüro, mehrere kleinere Läden für Essen to go, ein Kartenladen, ein Café, eine Lounge.... Alles was das Herz begehrt. Wir haben uns Essen geholt (Claire eines von gefühlten 10.000 Sandwiches im Supermarkt, ich ein Full-English-Breakfast-Pasty) und haben uns in die Lounge gesetzt. Ayako kam noch dazu und Claire hat uns beeindruckend aufgezeigt, warum britische Münzen besser sind als Euro-Münzen. Dann sind Ayako und ich in die Stadt, Schuhe ansehen. Meine sind einfach nicht ausreichend. 5 Stunden, einen Schal für mich und Hausschuhe für Ayako später habe ich immer noch keine neuen Schuhe. Mehrere anprobiert, nix war richtig. Was tun? Im Internet bestellen?
Ayako mit Katzenohren
Dackelschal
Egal, war ein guter Tag.
Abends noch Ross in der Küche getroffen (Rob und Glenn beide ausgeflogen) und mich nett ein Stündchen mit ihm unterhalten beim Essen. Und einen Blick in die Zimmer im ersten Stock durfte ich auch werfen. Deutlich größer als meins...:/ Yay.
Sidenote: Ich mag Leeds. Ich mag die Schule, die Leute, alles. Ich will nur immer noch nicht wirklich hier sein. Und: vielleicht ist es dafür noch etwas früh, aber ich fühl mich hier lange nicht so zu Hause wie in Tokyo... Eigentlich gar nicht.
Samstag:
Viel zu früh aufgewacht. Den Tag genutzt, um Hausaufgaben zu machen im Cluster. 4 Minuten Doku über Beethoven untertiteln.  Dann in die Stadt gelatscht auf der Suche nach Büroklammern. Witzig, was man alles so besorgen muss wenn man nur mit einem Koffer voller Klamotten irgendwo tatsächlich leben soll. Auch witzig, wenn man sich nicht recht auskennt und keine Ahnung hat, wo es z.B. günstige Schreibwaren gibt. Ähm, ha ha...
ERIC Cluster. Mal leer. Hier haben wir Unterricht und wenn kein Unterricht ist, ist das unser Cluster. Mit den Programmen die wir so brauchen. 
Zuhause versucht bei Kickz.co.uk Schuhe zu bestellen. Paypal geht nicht, Kreditkarte geht nicht... Ergo: bestellen geht nicht. Verdammt! Ich brauche neue Schuhe. Ernsthaft!
Sonntag:
Glenn war heute morgen kurz zu Haus, hat gepoltert und rumgeschrien (Telefon?) was beides eigentlich sonst gar nicht seins ist, und nun bin ich wieder allein. Wo sind die bloß immer? Egal, mein Haus!
Ansonsten: Hausaufgaben. Der Text für Japanisch ist echt lang dieses Mal... Etwa eine A4 Seite im Original? Und ich muss bis Dienstag fertig sein. Also: Drin bleiben heut. Meh. 

Sunday, October 13, 2013

Socializing, socializing...

Schauen wir doch, dass der Sonntag wieder wöchentlicher Update-Tag wird...
Mittwoch
Das ist ja unser aller Day off hier, also ist Zuhause bleiben und relaxen nicht wirklich eine Option. 
Musste ein Paket von der Post holen, also da hingelatscht, schön den Berg ganz runter. In der Gegend hatte ich mir auch ein Zimmer angesehen (gleicher Preis, kleiner, gruseligere Gegend), kannte ich also schon. Post gefunden, unglaublich netter (*enter sarcasm here*) Mensch dort, Poster abgeholt. Yay. 
Schön in die Uni getrabt. Haha. Getrabt. Bergauf. Und wie. Ich war halbtot als ich oben ankam. Zum Glück ist der Berg auf meiner Seite nicht ganz so steil. Warum baut man die Uni nur auf nen Berg?
Aber: An St. Marks Church diesen atttraktiven, alten Friedhof gefunden. 
Na, wer da nicht inspiriert zu Horrorstories wird... 
Versucht, einen freien Computer zu finden. Gar nicht so einfach. Bei uns im Institut war Unterricht, bei den Philosophen nebenan voll, im Cohen Cluster fand auch irgendetwas statt... Und wir sprechen hier von jeweils etwa 100 Rechnern pro Computerraum. Ich war schließlich in der Brotherton Library und habe dort den Rechner abbekommen, dessen Bildschirm im Arsch war. Also einen neuen gefunden, der war dann aber gleich besser weil nicht in der Nähe der eiskalten Klimaanlage.
Brotherton Library, Jura Stockwerk.
Boring Adventures in PC World. 
Versucht, den Text für Japanisch zu übersetzen. Kein Scheiß, wenn ich einen Satz über Finanzmärkte und den Nikkei nicht einmal auf Deutsch oder Englisch verstehe, wie soll ich den dann aus dem Japanischen übersetzen? 
Heim, geschlafen bis Rob und Freundin unten Musik hörten. Egal wie leise das ist, und ich weiß, die geben sich Mühe, das bollert durch die Decke. Sein wir ehrlich: ich versteh nicht, was sie sagen, aber ich hör sie reden. Und was sie sonst noch so machen... *hust* Ja, schön... :/
Ich lerne: Nie wieder mit fremden Menschen wohnen. 
Donnerstag
Morgens  Vorlesung, dann Hausaufgaben im Computerraum gemacht. 2 Minuten Zeichentrickfim untertiteln. Größtenteils Geräusche. Klingt viel einfacher als es ist. Timing ist ein Arsch, das Programm auch. Hat mich zwei Stunden gekostet. Ich hab danach aufgegeben. Gut ist es nicht, aber ich hab ja Zeit, es zu überarbeiten. 
Heim, festgestellt, dass das Internet endlich angekommen ist. Yay für moderne Kommunikation. Selbst hier oben im 2. Stock haben wir noch super Empfang. Mal schauen, wie gut sich Filme etc schauen lassen. 
Von vier bis sechs Japanisch. Der Text, ein Alptraum. Ich hab vielleicht vier Sätze korrekt übersetzt und selbst die waren nicht schön zu lesen. Und das lag nicht daran, dass ich zu dumm bin, Vokabeln zu finden. Ich kann nur nichts über Aktien schreiben. Ich hoffe, dass es am Text lag. Im nächsten geht es um medizisches, irgendwas mit Mäusen. 
Danach gab es eine kleine Welcome Party für Postgraduate Studenten im Haus. Snacks und Drinks wurden versprochen. Es gab Wein und ein paar Chips. Nicht cool. Ich war hungrig, also habe ich ein paar Leute angestiftet, stattdessen mit mir ins Pub zu gehen. Das war nett. Zum ersten Mal mit der anderen Deutschen (Anna-Maria) gesprochen. Super Freundinnen werden wir zwar nicht...
War aber nett im Pub. Random Weirdness: Ayako (meine japanische Komilitonin) und ich können uns nicht gegenseitig anrufen. Rufnummer unbekannt. Egal, wie wir die Nummern eingeben. Mit anderen hatte ich das Problem noch nicht. WTF?
Eingang zum Hyde Park. War noch nicht drin, sieht aber nett aus. 
Freitag:
Textanalysis. Ich bin nicht sicher, warum der Kurs so heißt. Haben heute über unsere Target Audience gesprochen. Wie identifiziert man die, welche Änderungen ergeben sich aus welcher Zielgruppe etc.
Für Sonntag mit Claire, mit der ich auch schon in der Referatsgruppe war, zu Keksen und Tee verabredet. Claire macht German-English Übersetzung, das ist lustig.
Danach: In die Stadt gewandert, Ein T-Shirt und einen Schal gekauft. Plötzlich ist es nämlich arschkalt hier. Ich dachte, ich hätte mehr Zeit...;_;
3GBP Fledermaus T-Shirt.
Außerdem allergisches Waschmittel und mehr Deko fürs Zimmer. Adrian, unser Vermieter hat außerdem das Schloß an meiner Tür (innen) neu festgeschraubt und ich hab einen Stuhl auf dem auch auch sitzen kann. Yay.
Innenschloß! 
Der Rest sieht jetzt so aus:
Schreibtisch, (neuer) Stuhl, Fenster.
Detail: Dean-Poster, frisch von der Post. *_*
Neben dem Fenster: Schrank, Kommode, Daryl.
Detail: Daryl.^^
Detail: Dackeldeko. Neben Daryl, über dem Bett.
Andere Seite: Bett, Adventure Time, Tür. 
Dean Winchester und Daryl Dixon? Ein Monsterjäger und ein Zombiejäger? Yeeeaaahhh...  Da kann mir doch nichts mehr passieren hier.
Samstag:
Ausgeschlafen. Müll rausgebracht. In die Stadt gelatscht. Dabei führt der kürzeste Weg über den Campus. Mir unbekannterweise war heute Tag der offenen Tür, der Campus und auch die Stadt, also voller Teenager mit ihren Eltern die sich umgesehen haben. Etwas anstrengend.
Den chinesischen Supermarkt aufgesucht. Koreanische Gyoza gekauft, japanische Currymischung und Reis. Es gibt keine Ponzu. Ich wiederhole: keine Ponzu. Was soll das? Und auch keine Ingwer/Rettich-Reiben. Muss ich mir anders besorgen. Aber da es auch schon nur anderthalb Liter oder 250ml Sojasoße gibt, bin ich nicht überrascht.
Zuhause Wäsche gewaschen. Den Wäscheständer im Commonroom aufgestellt, meine Unnerbuxen aber lieber hier unterm Dach aufgehängt. Ist vielleicht uncomfortable für alle wenn das unten hängt...
Stattdessen über meinem Bett... 
Später Curry gekocht und Ferngesehen. Ja, ferngesehen! New Girl und HIMYM Wir haben endlich den versprochenen Fernseher bekommen. Läuft der gleiche Schmuh wie zu Hause. Plus Dr. Who. Mal schauen, wie sich das auf unser Gemeinschaftsleben hier auswirkt.
Mmmh, Curry... 
TV!
Abends wieder schön allein. Rob ist schon gestern mit seiner Freundin verschwunden, Glenn scheint auch am Woend eher nicht nachts zu Hause zu sein und Ross ist bis morgen in die Heimat gefahren. Sturmfrei mit TV. Woohoo. Mmmhh.
Abends festgestellt, dass unser Internetanbieter, Virgin Media, mich nicht auf Seiten mit Torrents lässt. Nix mit irgendetwas runterladen hier. Wo bin ich denn, in  China? Jaja, das it illegal und so. Und was, wenn ich nur mal schauen will? Arschlöcher! 
Sonntag
Ausgeschlafen. Nach anderthalb Litern Cola bin ich erst um 2 ins Bett gekommen. Und erst kurz vor elf wieder aufgestanden. Allein im Haus sein machts möglich. 
Gegen zwei bin ich zu Claire gelaufen die etwa zwei Minuten entfernt auf der anderen Seite von dem Park wohnt der am Ende der Straße vor meinem Haus ist. Claire ist in meinem Audiovisual Translation Programm und sie ist nett, 25 Jahre alt, Britin (außer ihr ist in unserem Kurs sonst nur Clive native) und wohnt mit drei anderen sehr netten Mädchen zusammen. Wir haben Tee getrunken, Baklava gegessen und uns nett unterhalten. Schön. Genug socializing for the day. 
Le Park.
Zuhause: Alle wieder da. Rob hört laut Musik unten, Glenn telefoniert laut mit daheim (oder vielleicht schreit er einfach Botschaften in Richtung der Philippinen?)... Home sweet home. 

Dinge die mir hier sehr gut gefallen:
- Einkaufen auch Sonntags. Was soll das nur mit dem Sonntags-ist-alles-zu, Deutschland?
- Es gibt eine Zilliarde toller Sachen die ich kaufen möchte.
- Aero Bubble-Schoki mit Mint-Bubbles.
- Primark
- Gasofen
- ...

Wednesday, October 9, 2013

Fotos, yay!

Samstag:
Hurrah für die Cluster an der Uni. Auch am Wochenende aufhaben ist deutlich ein Plus. Außerdem bin ich so mal in die Brotherton Bibliothek im Pakinson Building (dem Hauptgebäude) gekommen. Mann, da wär ich gern eingezogen! Genauso stelle ich mir Uni-Bibliotheken vor. (Das Foto laedt leider nicht hoch...:/) Ein paar Stunden da rumgehangen, meinen Freund das Internet besucht. Jeder, der mir nicht glaubt, wie schrecklich das ist, setze sich selber einmal auf Netz-Diät... Wie haben wir nur vor Handys, Internet und 60 Kabelfernsehsendern überlebt? Na gut, TV vermisse ich so gar nicht... 
Anschließend wollte ich mich etwas in der Gegend umsehen, aber es war so kalt und ungemütlich, dass ich lieber kurz einkaufen und dann heim bin. 
Gut: bei Sainsbury`s gibt es Stir-Fry-Sets. Für drei GBP bekommt man einen Beutel China-Nudeln, einen Beutel geschnittenes Gemüse und einen Beutel Soße. Alles in ne Pfanne, rühren, essen. Nicht supertoll, aber billig und Essen für zwei Tage.
Sonntag:
Ausgeschlafen. Vielleicht zum ersten Mal hier? Keine Ahnung, wann Ross mit Freundin heimkam, aber ich hab die gehört und dann einfach weitergeschlafen. Hurrah, me! Und nein, das ist nicht normal. Ich hab einen ultraleichten Schlaf und einmal wach bleib ich meist auch erst mal wach. Also: Yay.
Vormittags bin ich dann mit der Kamera spazieren gegangen. (Und jetzt denken wir kurz über das Wort „Spazieren“ nach. Bis es keinen Sinn mehr macht, egal, wie man es schreibt...)
Ein paar interessante, nette Ecken, grüne Parks und hübsche Kirchen entdeckt. Diese blöden Hügel hier überall machen mich und meine Knie allerdings echt fertig. Hoch geht, runter tut weh.
 Funky Strommasten ueberall
 Um die Ecke
 Hold your horsepower zippy!
 Kirchen (die Haelfte davon zum Verkauf!)
 Funky Schornsteine
 Einer von vielen Parks
Der heiligen Ann ihrs... 
Den Rest des Tages rumgehangen, Serien auf DVD geschaut und Hellblazer Comics gelesen. Danke dafür an Maika.:D
Abends als ich zum essen in die Küche kam, war Robs Freundin gerade damit beschäftigt die Küche zu putzen. Nettes Mädchen. Vielleicht bring ich sie mit heim. Sie mag Putzen, wir haben genug zu putzen....
Montag:
Zum ersten Mal zu „English for Translators“ gegangen. Letzte Woche hatte mein ausgedruckter Stundenplan mich belogen. Der langweiligste Kurs ever. Ich hab zwar noch nie mit Korpora gearbeitet, schwer isses nu aber auch nicht. In dem Kurs sitzen lauter Asiaten und viele brauchen den echt. Ich leider nicht. Vielleicht kommt da noch etwas spannendes, aber bisher... Ich hab das Blatt mit vier Übungen in 5 Minuten erledigt während das Mädchen neben mir nicht mal mit der ersten Aufgabe fertig geworden ist. Gruppenarbeit ist da ein bißchen Qual... Leider war nichts anderes mehr verfügbar weil ich mich so spät eingeschrieben hab. Meh.
Anschließend kurz in der Stadt gewesen, neue DVDs besorgen. Da ist aber auch echter Flux beim Second Hand Shop. Keine Akte X mehr da, dafür aber TheMighty Boosh für nur 4 GBP. Yay.
Abends überlegt, wie ich Rob unter mir freundlich sagen kann, dass seine Bässe mein Bett zum hüpfen bringen. Die waren waren auch ruhig nach 12.
Dienstag:
Geträumt ich wär Kat Dennings. Niiiice!
5 Minuten vor Unterrichtsbegin  noch schnell eine Powerpoint Präsentation zu viert gebastelt. Referat hinter uns gebracht, überlebt. Vielleicht hätte ich mich besser vorbereiten sollen.
Zum ersten Mal haben wir ein Programm zum Subtitlen kennengelernt und gleich 2 Min Kurzfilm als Hausaufgabe bekommen. Uiuiui... Aber: Endlich lerne ich mal etwas! (Für die, die sich vllt auskennen: Wir benutzen dieses Semester Isis, nächstes dann Swift).
Aschließend wollte ich zur Post, das bestellte Poster abholen das Montag nicht redelivered wurde während ich daheim war, aber die Post hat nur bis 2 auf. Wtf? Stattdessen heim, angefangen den Text für Japanisch am Do zu übersetzen. Es geht um Finanzmärkte; den Scheiß würd ich nicht mal auf Deutsch verstehen!
Abends kam Adrian, der Vermieter, wir haben alle unsere Verträge unterschrieben, besprochen was er noch erledigen könnte und ich habe Dackeldeko von Maika im Postkasten gehabt. <3 Hehehe.
Bald ist hier Filmfest. Mein Highlight: Man zeigt Akira! *_*
Blick aus meinem Dachfester.
Sidenotes:
                    ich sehe zuviele semi-durchichtige Leggins bzw. die Unterwäsche die die Mädels tragen. Nicht cool, Kinder!

                    Tampons mit Einführhilfe sind das Letzte!
-           Unter der Woche mittags einen freien Computer an der Uni finden= die Hoelle.