Sunday, March 30, 2014

Eine Hochzeit, keinerlei Todesfälle

Dienstag
Vor dem Unterricht mit Mariko K. getroffen und schnell das Stück für Writing am Nachmittag geschrieben. Dabei große Teile des Briefings außer Acht gelassen und dadurch viel vermurkst. Aber egal, wir hatten Spaß. Ich mag meine Marikos.:D
 Die Schule um die Ecke war einen Tag noch das...
...jetzt das.
Nach dem Unterricht mit Claire und Ayako in der Refectory lunchen gegangen. Das ist die Mensa hier. Ich war da noch nie drin, das war also aufregend und neu. Das Essen ist nicht so billig wie in deutschen Mensen weil nicht in dem Maße subventioniert, aber für meine drei fuffzig bekam ich einen halben Thunfisch auf meine Kartoffel und reichlich Käse. Soviel, dass ich a) mehr Füllung als Kartoffel hatte und b) etwas kämpfen musste, alles aufzuessen. Muss man nicht jeden Tag machen, kann man aber ganz gut mal. 
Leider hatte ich mein Handy vergessen, also keine Fotos. 
Lustigerweise gibt es da drin ein Starbucks. Das ist untypisch für die Uni weil die eher auf soziales und ökologisch korrektes setzt. Ich habe aber erfahren, dass die Mensa von der Uni, nicht der Union betrieben wird, also diese Grundsätze nur bedingt befolgt. Dieser Starbucks ist allerdings deutlich billiger als die off-campus. 
Nach dem Unterricht habe ich mich mit Ayako getroffen und wir sind zusammen auf der Suche nach einem Hochzeitsgeschenk für Claire durch die Stadt getobt. Bei TK Maxx fand ich eine bezaubernde Teekanne zum richtigen Preis und Ayako hat Tassen und guten grünen Tee dazu besorgt. Check.
Pretty Tea pot
Leider machen Ayako und ich uns gegenseitig dämlich so dass wir immerzu alles vergaßen und wie aufgescheuchte Hühner durch die zum Glück überschaubare Stadt rannten bis wir alles was wir haben wollten beisammen hatten. War trotzdem (oder gerade deswegen) lustig.^^
Mittwoch
Mmmh, ausschlafen, keine CAT class. Wegen technischer Probleme mit Zügen wurde auch ein Vortrag abgesagt, so daß ich ganz entspannt erst um halb drei an der Uni war. Ein bißchen subtitling nachgeholt, dann subtitling Unterricht. Anschließend mit Claire noch in der Co-op einkaufen gewesen. Ich mag die Co-op, auch wenn es etwas teurer ist, kann man dort politisch-, sozial- und ökologisch korrekt einkaufen. Nice. 
Abends hab ich noch die Akutagawa Geschichte übersetzt die morgen fällig ist. Soviele Kanji die nicht mehr in Gebrauch sind... O_O Das nächste Mal hat Lacey Sensei uns etwas modernes versprochen. Ich mag grad das alte Zeug nicht mehr sehen. Als wäre japanische Kultur nur bis 1945 (meist aber deutlich früher) interessant gewesen.... 
Es ist arschkalt hier. Was soll das? 
Donnerstag
Von 9-10h Workshop zum Thema Essay-Schreiben (Hausarbeiten), nicht uninteressant, nicht super interessant. 10-11h Methods& Approaches. Mein Highlight: Neben Natasha sitzen, in M&A neben Claire sitzen (die kommt sonst immer super-spät). 
Heim, frühstücken, schlummern, zurück zur Uni. Unterricht a), dann Unterricht b).
Mann, literarisches Übersetzen und darüber reden macht sooo viel Spaß!! Ich wünschte, das könnte mein Beruf sein.;_;
Anschließend sind Mariko M., Natalie, Mikiko, Ayako, Erin und ich noch zu einem japanischen Restaurant das nicht (!) Little Tokyo ist. Fuji Hiro. Überschaubare Karte mit Ramen, Yakisoba und Curry, OK Preise... War super. Und insgesamt ein lustiger Abend.
 Mariko M.
 Mikiko
 Natalie
 Ayako
 Erin
Yakiudon
Morgen das letzte Mal Unterricht vorm Easterbreak und nur noch zwei mal schlafen bis Claire heiratet! Aufregend!!
Freitag:
Morgens Unterricht. Dann mit Ayako in die Stadt, die Milchkanne passend zu Kanne und Tassen für Antonella als Geschenk für Claire besorgt. Wieso ich das immer mache? Weiß ich auch nicht. Dann auf die Jagd nach einer Box fürs Geschenk gegangen. Nicht so leicht die verpacken hier ihre Geschenke lieber in Tüten. Doch eine gefunden, Karte besorgt, hautfarbene Strumpfhosen gefunden (auch nicht soo einfach. Schon gar nicht in bleich-hautfarbend...). Dann Essen gekauft zum kochen und schließlich heim. Ich musste dann erst mal nen Schläfchen machen.
Das eingepackte Geschenk. Schön bunt.
Kurz vor sechs wieder mit Ayako getroffen, zur Schule in der gefeiert wird gelaufen und beim dekorieren geholfen. Mit ca 20 Leuten in zwei Stunden zwei Räume super hergerichtet. Sieht super aus.
Hochzeitssaal
Bei Heimkehr angefangen, Mini-Quiches zu machen. Die, die ich für mich zum probieren gemacht hatte (ohne Tomaten und Karotten) waren lecker. Ich hoffe, dass sie das auch morgen noch sind.
Looking good
Um elf war mein Tag dann zuende. Noch schell via Facebook allen sagen, dass sie allein zur Kirche kommen sollen, Ayako eine Wegbeschreibung zu meinem Haus gegeben damit sie meine Haare machen kann, ab ins Bett.
Leider kam Glenn um halb eins heim und schwerhörig wie er ist, musste er superlaut fernsehen. Ich schwör, ich tret dem eines Tages noch ins Gesicht.
Samstag:
Ausschlafen? Nicht mit Glenn. Um 8 war seine Nacht zuende, also auch meine. Lauter Fernseher, laut telefonieren... Ich hasse den Typen.
Ooh, Highlight diese Woche: Ich treffe ihn im Flur und frage, warum, er immer alle Lichtschalter drückt, ob er sich nicht merken kann, welcher für welches Licht ist. Antwort: Manchmal seien die Lichter an.
Was? Aber nicht alle, du Idiot. Er schaltet einfach alles einmal an und aus.
Oh, der Hass!
Gegen eins kam Ayako zu mir und hat meine Haare geknotet. Wir haben ein Taxi gerufen und uns die zwei Kilometer die Straße hoch chauffieren lassen weil beladen mit Essen und dem Porzellan- Geschenk und mit High Heels war das einfach nicht laufbar.
Die Kirche war superschön, es waren richtig viele Leute da und die ganze Zeremonie war relativ locker (evangelische Freikirche halt, ne) und total passend für Claire und Mike. Eine Band hat die Lieder gespielt und die meisten kannten die Songs und haben mitgesungen (die meisten waren wohl Kirchenfreunde). Mein Highlight: Dass Claires Großvater die beiden verheiratet hat. *_*
Anschließend gabs Knabberzeug und Getränke, noch in der Kirche. Antonella ist dann auch mal aufgetaucht. Die ist immer zu spät und ich gebe zu, ich war etwas angepisst. Man kommt nicht zu spät zu einer Hochzeit und verpasst schon gar nicht die komplette Trauung.
Wir sind dann, wieder mit dem Taxi, zur Schule wo der Empfang stattfand. Kurz erwähnen möchte ich, dass wir beide Male super nette, super lustige Taxifahrer hatten. ^^
Es gab dann wieder Knabberzeug und Sekt und so, dann haben wir uns zum essen hingesetzt. An unserem Tisch saßen außer Ayako, Antonella, Anna-Maria und mir noch drei Freunde von Claire aus Oxford und Cambridge, die waren sehr nett und wir haben uns gut unterhalten.
 Unser Tisch
Ayako malte das Brautpaar...
Nach dem Essen, Büffet-Style mit sehr leckeren Sachen, gabs es Reden von Claires Vater und den Trauzeugen. Alles witzig und ganz süß. Dann Dessert und dann fing die wirklich gute Band an und die jungen Leute tanzten.
 ... und dann auch uns.
Claire mittig, ihr Vater hält seine Rede.
Wir sind gegen elf gegangen, kurz nachdem Claire und Mike sich verabschiedet hatten.
Insgesamt eine schöne Hochzeit. Ich freue mich sehr, dass ich da sein durfte.
Durch einen Geniestreich hatte ich zwar meine Kamera mit, nicht aber den Akku dafür. Ja, ich bin hochintelligent!
Ich reiche tatsächliche Hochzeitsbilder nach wenn Ayako sie mir zur Verfügung stellt.
Bonuspic:
Ich im Kleid, nach der Hochzeit, etwas zerzaust.

Tuesday, March 25, 2014

Oh, Edinburgh!*_*

Freitag:
Zum Unterricht, alles Gepäck (voller Rucksack) mitgeschleppt. Anstatt wie laut Plan nur eine Stunde, hatten wir zwei Stunden Unterricht. War ich froh, dass ich nicht den früheren Zug gebucht hatte...
Entspannt zum Bahnhof, den Zug nach York bestiegen, in York den nach Edinburgh. Nur ca. eine Stunde nach mir kam dann auch Sarah an (und der Regen) und wir haben uns trotz meinem leeren Handyakku problemlos gefunden. Yay, das Bieberle!! 
Gemeinsam sind wir die halbe Stunde zum Hotel gelaufen. Zum B&B. Zimmer bezogen, kurz akklimatisiert, Weihnachtsgeschenke ausgetauscht.
Eingangsbereich 
 Zimmer
Aussicht
Weihnachtsgeschenk.*_*
Dann zum nächstgelegenen Pub, etwas essen. Das beste Pub-Essen, das ich je hatte hier. Lecker Roastbeef mit Kartoffeln und Erbsen. Relativ früh ins Bett.
Erster Eindruck von der Stadt: Super! Die haben hier hohe Häuser, das ist mir sympathisch.
Samstag:
Beide gegen halb sieben aufgewacht. WTF? Entspannt gegen acht fertig gemacht und gefrühstückt.
Dann auch schon los. Ich glaube fast, dass wir die ersten Touristen in der Stadt waren. Wir sind zum Castle hoch gewandert, durch die Altstadt mit den ganzen kleinen Gassen (die man hier Close nennt)... Es ist superschön hier. Und ja, es laufen Männer in Kilts herum.
 Wer´s vergrößert, findet ein Tolkien-Zitat
Irgendein Close
Nicht gar so eng
Davor haben wir uns noch St. Giles Cathedral angesehen, sehr schöne Kirche das.
St. Giles
Fotos drinnen waren kostenpflichtig und ich find´s eh ungehörig.
Das Castle war und dann zu teuer (12GBP) und wir haben es uns nur von außen angesehen und die Schlangen bewundert, die sich da morgens um zehn schon bildeten.
Castle!
Aussicht links
Aussicht rechts
Stadtmotto ist:
(Niemand reizt mich ungestraft)... Okay, ihr Schotten.
Anschließend sind wir auf die andere Seite der Gleise gegangen, den neueren Teil der Stadt. Dort kann man shoppen. Tee getrunken, dann beschlossen, eins der drei koreanischen Restaurants auf zu suchen die es hier gibt. Wegen Umbau geschlossen. Die anderen beiden? Erst abends wieder geöffnet und Sonntags geschlossen. Dahin unser Plan, hier lecker koreanisch zu essen. :/
Stattdessen haben wir uns auf die Suche nach einen kleinen Japaner gemacht der Tonkotsu Ramen (mein Lieblings-Ramen) hat. Erst mal etwas verlaufen, trotz Google-Maps. Ein sehr babyfaciger Polizist hat uns dann freundlich den Weg gewiesen.
Lecker Ramen!
Zufällig eine Attraktion gefunden, den schottischen Hachiko.
Dann haben wir ziemlich rumgedruckst bevor wir uns getraut haben, ein Ticket für eine der Ghost Tours zu kaufen. Das war super! Unser Guide (James) war super lustig, hatte total viel Spaß und wusste tolle Geschichten zu erzählen. Wir sind ein bißchen in der Altstadt rumgelaufen und haben brutale historische Geschichten gehört, dann ging es in die angeblich geistervollen Vaults. Es war echt interessant, echt lustig und dieser schottische Akzent! *_*
Geschichten hörten wir u.a. über: 
Einen Witchhunter dessen Namen wir vergessen haben.;_; 
einen Königshelfeer von James V den man traumhaft hinrichtete
und einen Haufen anderer Leute. 
Eine Straße hier heißt Cowgate. James sagte „Cooget“ und ich hab ne Weile gebraucht bis ich gecheckt hab, dass das nur ein Aussprache „Problem“ ist.
 Hat 7 GPB gekostet, war jeden P wert.
Sollte 1 Stunde dauern, hat fast anderthalb gedauert. Der hatte da echt Spaß dran.
Hier mal eine Folge Ghost Hunters International die in Edinburgh stattfindet: GHI
Danach sind wir noch mal zum Castle hoch, Fotos in der Dämmerung machen, dann den Heimweg angetreten.
Pinkes Castle in der Dämmerung.
Boah, waren wir durch.
Sonntag:
Wieder früh los, zum Arthur's Seat, einem Brocken ziemlich mitten in der Stadt und nettweise ziemlich nah an unserem B&B. Super hübscher Park, tausende Jogger.
 Berg
Park drumrum
Als nächstes hatten wir uns auf der Karte angeschaut, dass wir zum Monument laufen, hatten dabei aber so gar nicht auf dem Zettel, dass die Stadt auf mehreren Ebenen funktioniert und manchmal eine Straße nicht zur nächsten, sondern drunterdurch oder drüberweg führt, auch wenn das auf der Karte nicht ersichtlich ist. Ein bißchen verwirrt haben wir aber einen Weg gefunden und es war sehr hübsch da oben. Unglaubliche Aussicht auf die Stadt und aufs Meer und immer noch hatten wir unglaublich gutes Wetter.
 Durch diese Straße...
 ...unter dieser Brücke (Regent Bridge) durch...
 ... da hoch (Dugald Stewart Monument).
Meer!
Danach haben wir kurz ein Einkaufszentrum angeschaut das aber nicht sehr aufregend war und haben uns dann in ein nahegelegenes Vue Kino begeben und die Muppets angeschaut. Diese Kinosäle sind gigantisch... Der Film war super.:D
Weil ich hungrig war, haben wir dann versucht, etwas zu essen zu finden was gar nicht so leicht ist, zumindest, wenn man moralisch vertretbare Preise sucht.
Leider stellten wir dann über unseren Burgern fest, dass es schon zu spät für den Trip zu einer Kirche war die wir gerne sehen wollten weil der Bus da so bekloppt hinfährt. Also haben wir uns stattdessen den Teil der Altstadt unterhalb des Castle angeschaut (ganz zauberhaft ist es da) und sind dann langsam zurück getrabt. Wieder um zehn geschlafen.
Montag:
Nur noch frühstücken und auschecken, dann ist das Bieberle in den Bus zum Flughafen gestiegen und ich hab mich mit einem Pott Tee in ein Café gesetzt, nett mit dem Betreiber geplaudert weil man hier nun mal plaudert und dann bin auch ich in den Zug nach Leeds gestiegen.
Tee und Kuchen (nur halb geschafft, das Stück)
Zu meiner Freude blieb der Platz neben mir leer, leider wurde mir trotz vorwärtsfahren schlecht, was auch immer das Problem war. Wegen Verspätung in York den Anschluss verpasst, aber da fährt alle naslang etwas nach Leeds, das war nicht schlimm.
In Leeds kurz einkaufen weil ich nichts mehr im Haus hatte und dann an die Uni, in ERIC, nachholen, was ich am Woend nicht getan habe. Gegen sieben war ich dann daheim.
Das war ein Super-Trip, zu gern möchte ich wieder nach Edinburgh. Kerstin, Operation Castle und Lustknabe wird im Mai dann ausgeheckt, gell?
Ich träume von dieser Harris Tweed Tasche. 85GBP....
Danke Bieberle, für den feinen Kurzurlaub. Das war schön.^^
 Meine Mitbringsel: Scott Pilgrim Comic, Muppet Movie, Mongol
Basteldraht!!! Und Nagellack dazu.
Zurück in meinem Kämmerlein, es mufft, es ist leedsig... Ich will zurück nach Edinburgh.

Friday, March 21, 2014

Reine Vorfreude

Heute mal ein bisschen vorgezogen wegen Reisefieber.^^
Sonntag
Nach der Migränetablette ging es mir zwar besser gestern, aber ich konnte nicht schlafen. Ganz tolles Konzept, Freunde. Ich lag also ewig wach und wurde doch morgens um halb neun vom heimkehrenden Glenn geweckt. :/ Mittags habe ich zwei Stunden mit Yuriya geskypt, das war schön, aber auch deutlich alles, was ich an zwischenmenschlichem Kontakt heute vertragen konnte. Sorry, Bieberle.
Tokyoter: Ich vermisse Euch sehr! ;_;
Den Rest des Tages habe ich mit ein paar Folgen Ghosthunters verbracht und mit den Übersetzungen. Die für De-Eng war so schön "einfach" und schnell fertig. An der Japanischen hab ich schon länger gesessen als ich das Ding abgetippt habe... Wir haben Botchan bekommen, zwei Seiten.
Supergute Ohrringe: Haie beißen meine Ohrläppchen.
Mir war den ganzen Tag seltsam schwindelig und übel und ich mag das nicht. 
Montag:
Morgens Unterricht, dann zur Post gelaufen und ein Paket von Ann abgeholt. Yay!
Teddy, das Kissen.
Mmmh!
Bestes Kissen ever? Und Nimm2 und Erfrischungsstäbchen. Muss ich langsam essen wegen Zitusfrüchtekram, aber das verlängert ja nur den Genuss.
Das alte Kissen. Alt, kaputt und ranzig...
Dann zur anderen Post, etwas verschickt (die Abhol-Post ist nur zum abholen. Und wohl deswegen irgendwo im Industriegebiet gelegen) und danach einen Milkshake von McD besorgt. Schmeckt anders als daheim. Was? Weniger vanillig, irgendwie.
Heim, geschlafen, mit Kopfschmerzen wieder aufgestanden. Neue Migräne?
Neue Migräne. What the fuck, Kopf?
Trotzdem schnell Hausaufgaben für Writing gemacht und ein bißchen an anderen Sachen gearbeitet. Dazu Lecker Nimm2 schnabuliert. ^^
Dienstag:
Früh an die Uni (9:30h) um mit der Gruppe einen Cover Letter für Writing zu schreiben. Ich fand ja eine Gruppe von 5 zu groß, aber dass zwei dann eine Stunde zu spät kamen, war trotzdem uncool. Wir mussten uns insgesamt sehr um Konzentration bemühen und als wir herausfanden, dass Francesco 8 (!!!) Bananen am Tag isst, wars erst mal vorbei. Außer Monkey Boy Witzen ging da nicht viel.
Dann gabs Unterricht, wir haben Trados kennengelernt, sehr kompliziert. Arbeitet bestimmt toll, setting up und kennen lernen ist total scheiße.
Dann ein kurzer Lunchbreak mit Claire und Brokkoli&Sweetcorn Pasty. Mmmh. Dann mehr Unterricht. Dann ab in ERIC, Untertitel vorbereiten weil ich dieses Woend mit Sarah in Edinburgh bin und (wieder) nicht arbeiten kann. Ich saß da bis halb acht. Zu lang, der Tag.
Beim heimkommen festgestellt, dass mein spatzenhirniger Mitbewohner das Fenster im Bad aufgelassen hat und das Haus verließ. Super, Glenn. Der ist einfach nicht sehr helle.
Mittwoch:
Guter Tag, relativ entspannter Tag. Das letzte Mal CAT class mit Präsentation über das Project und einer halben Stunde mit Da-Min, dem lustigen chinesischen Pullunder-Onkel der früher das Seminar geleitet hat. Dann ein halbes Stündchen mit Tomoka geplaudert in der Hoffnung, dass Ayako kommt und wir Tomoka ihr Geburtstagsgeschenk geben können. Vergeblich. Ayako ist verschollen. :/
Anschließend bin ich durch den Park Richtung Headingley gelaufen um einen Vintageshop zu finden. Primär für ein Hochzeitsgeschenk für Claire und Mike. Super-Laden das!!!! Ich wollte alles mitnehmen. Alles!
Park!
Park.
Retro Boutique! Mein neuer Lieblingsladen.
*_*
Dann bin ich zu Fuß durch mir unbekanntes Gebiet grob in Richtung Heimat und am Ende an der Cardigan Road raus gekommen. Orientierung deluxe! Noch kurz bei Poverty Aid rein, auch nix perfektes gefunden, heim.
Leeds Girl´s High School, verlassen.
Etwas gruselig...
Ross, der eine Woche verschwunden war, ist wieder da, da freue ich mich. Endlich läuft wieder jemand halbnackt durchs Haus mit dem ich mich auch unterhalten mag.:D
Donnerstag:
Glenn glaubt, wenn er vom Nachtdienst heim kommt, müssen alle wach sein. Er singt laut im Haus, trampelt die Treppen hoch (das geht auch anders) und hört laut Musik. Dass weder aus meinem, noch aus Ross' Zimmer ein Laut dringt was darauf hinweisen könnte, dass wir schlafen (oder aber lernen o.ä.), ist ihm egal. Halb neun, Aufstehzeit. Arschloch! Fenster im Bad auf check er auch nur halb. Dämlicher, unpraktischer, verwöhnter Scheißkerl. Ich könnt dem ins Gesicht kotzen. Zum Glück seh ich das nicht oft. Arrrggghhh!!!!
Egal. Den Vormittag damit verbracht, mich zu ärgern und gleichzeitig meinen Rucksack für Schottland zu packen. Ich freu mich so...^^
Mittags an die Uni gelaufen weil Claire Bastelhilfe für die Hochzeit braucht und ein paar Mädchen gebeten hatte, zu helfen. Anderthalb Stunden haben wir Blümchen gefaltet und dazu Chips und Schokolade gegessen. Ich habe Beastie Boys laufen lassen was dem Klischee-Mädchen-Ding den Schwung nahm. Zum Glück.
Dann haben Ayako und ich versucht Tomoka abzupassen nach ihrem Unterricht, mussten dann aber doch wie die Doofen über den Campus rennen um sie zu erwischen. Geschenk übergeben, check.
Lustigerweise hat Mariko K. sich wieder mit mir verpartnert, das freut mich sehr.^^
Dann Unterricht, dann anderer Unterricht, viel über Botchan diskutiert. Spaß das.
Anschließend bin ich zurück in ERIC und hab meine Untertitel geprüft, dann an die Tutorin verschickt. Alles soweit erledigt. Außer der Hausaufgabe für Writing die ich übers Woend mit Mariko K. zusammen machen müsste. Das geht bestimmt aber auch per Email. :/
Endlich, nach einem sehr langen Tag, heim, nen Stündchen mit Ross geplaudert.
Briefe an Verlage verfasst um anzufragen ob ich deren Zeug übersetzen darf. Meh.
Endlich Bett.

Nächster Eintrag: Montag oder Dienstag, weil Schottland einen eigenen Eintrag verdient.