Montag: Nach dem Kanji-Unterricht (die Lehrerin ist Satan! Jeder, der´s nicht glaubt, muss mir erst mal das Gegenteil beweisen) habe ich Jens und Kerstin in Kokubunji vom Bahnhof abgeholt. Sehr langsam weil jeder Kieselstein fotografiert werden musste, sind wir zurück zur Uni gegangen wo ich den Campus grob gezeigt habe und wir dann zusammen lecker Mensa-Essen gegessen haben. Wieder in Slow Motion und im Foto-Modus ins Wohnheim, Zimmer vorgeführt. Von da aus dann nach Tachikawa wo wir Stunden im Loft, im Book Off Super Bazaar, bei g.u. und im 100yen Store verbracht haben. Tachikawa ist toll. Lang lebe West-Tokyo.:D
Dienstag: Grammatiklehrerin krank, kein Unterricht. Geil. Dank an Kiduck Kim der mir dies mitteilte. Leider bedeutet das auch, dass ich die Materialien aus den letzten beiden Stunden erst nächste Woche bekomme und entsprechend weniger Zeit zum lernen habe... Egal. Ich wollte ausschlafen, hat nicht funktioniert. Stattdessen verrotzt, müde und mit dickem Kopf Jens und Kerstin in Nakano gtroffen und dort Nerdkram angeschaut. Da Jens großer Godzilla-Fan ist hatte er einiges zu bestaunen.
Anschließend haben wir ein Café gesucht und nach einiger Mühe gefunden, Kuchen gegessen und nach Shinjuku gefahren. Ich bin ja kein Shinjuku-Fan, ich mag auch den Kiez daheim nicht (Reeperbahn und so...). Ist etwa das gleiche. Jens und Kerstin stromerten da so Touristen-selig herum und ich dachte nur: hoffentlich frißt uns die Yakuza nicht, hoffentlich spricht mich ein Host an, dem kotz ich ins Gesicht...
Wir haben dann noch Shabu-Shabu gegessen und dann bin ich in die Bahn gestiegen. Jens wollte unbedingt zu Fuß nach Harajuku laufen, also hoffe ich, dass sie das geschafft haben. (Haben sie...:D)
Danach nach Mitaka gefahren, mich anstarren lassen während ich auf Jens und Kerstin gewartet habe (so schlimm wars glaub ich echt noch nie... Als gäbs da nie Ausländer!) und dann sind wir zusammen zum Ghibli Museum gewandert. Das war super da. Leider darf man keine Fotos machen, also habe ich nur wenige.
Anschließend haben wir noch "My Cupnoodle" gemacht. Zutaten ausgewählt, Cup bemalt, Soße ausgesucht, einschweißen lassen. Großartig. Klar, das ist alles ne große Nissin Werbeshow, aber a) ich mag Nissin und b) es macht Spaß!
Ich genieße es ja Besuch zu haben, aber ich vermisse meinen Nachmittags/Mittagsschlaf, Me-Time, mein "Haushalt" (Wäsche, Lebensmittel, all so etwas) bleibt liegen... Aber ich will mich nicht beschweren! Ich will nur grundsätzlich das, was ich nicht haben kann!
Nach dem Unterricht bin ich nach Shibuya gefahren, habe eine Stunde vertrödelt, Kerstin und Jens getroffen und wir sind zu Smileland (wo Kerstin Sachen gefunden hat!) und zu Mandarake (wo Jens und ich Sachen gefunden haben). Um halb acht haben wir uns mit Yuriya in Shinjuku getroffen und haben versucht, etwas zu Essen zu finden. Ist ja immer nicht so einfach wie es erscheint. Zilliarden Restaurants, nirgendwo Platz auf einen Freitagabend. Schließlich haben wir doch noch Platz in einem sehr netten Okonomiyaki-Schuppen am Kabukicho gefunden. Takumi kam nach (obwohl er kein Deutsch spricht) und wir hatten einen schönen Abend.
Samstag: Flohmarkt in Harajuku/Yoyogi-Park. Ich nehme an, der ist im Sommer toller weil dann sicher mehr Menschen dort Zeug verkaufen. So fand ich den Markt an sich zwar nett, das Angebot aber enttäuschend. Auch weil es primär Klamotten gab. Ich will aber Zeug. Taschen! Schade. Danach waren wir beim quasi nebenan gelegenen Meiji-Jingu wo wir sagenhafte vier Hochzeitsgesellschaften sehen konnten. Das nenne ich Fließbandbetrieb! Aber es war nicht total rappelvoll, das Wetter war schön, was will man mehr. Ich mag auch einfach den Park in dem der Schrein steht, groß, grün, ganz friedlich und gefühlte Lichtjahre vom übermäßig regen Harajuku entfernt.
Natürlich hat mich die Tatsache, dass ich mich wie ausgekotzt fühlte, trotzdem nicht davon abgehalten, zur Nabe-Party zu gehen. Könnte ja meine letzte hier sein. Und es war, trotz rasender Kopfschmerzen, pochenden Ohren und allgemeiner Matschigkeit, echt witzig. Wieder neue Leute kennengelernt. Namentlich Mike aus Köln, Kenny aus Finnland, Hanae von der Hitosubashi Uni und Hiro von meiner Uni. Wie ich letzteren bisher nicht kennen konnte, ist mir ein Rätsel. Hot und nett... Und er hat nebenbei Johan noch schnell das Ohr gepierct. Kann er. Hat ne Lizenz und alles. Nice!
Wir haben zusammen Puris gemacht, das muss man einfach einmal gemacht haben wenn man in Japan ist.
Kuchen, bildschön
Random Tempel in Shinjuku (mit Kerstin)
Roboter Café Werbe-Trucks. Ohrwurm Werbesong inkl.
Shabu Shabu!
Speedy Gonzales in Nakano. Ann!!
Ich habe Bouya Harumichi gekauft!
Mittwoch: Cool Japan Referat überlebt. Hätte vielleicht meine zwei Woche alten Notizen vorm halten noch mal ansehen sollen... War nicht toll, aber nu is vorbei.Danach nach Mitaka gefahren, mich anstarren lassen während ich auf Jens und Kerstin gewartet habe (so schlimm wars glaub ich echt noch nie... Als gäbs da nie Ausländer!) und dann sind wir zusammen zum Ghibli Museum gewandert. Das war super da. Leider darf man keine Fotos machen, also habe ich nur wenige.
Nicht mehr weit!
Yay!
Kerstin und Totoro im Kassenhäuschen
Das Museum von Innen
Katzenbus zum bespielen. Natürlich wieder nur für Kinder...:(
Museum von Außen
La Puta Roboter auf dem Dach
Anschließend sind wir durch den Inokashira-Koen und Kichijoji gestromert und zum Abschluß noch Karaoke singen. Des war super!
Ich wollte alles kaufen! Stattdessen gabs das: Postkarte vom Totoro-Haus, Anstecker und Makkuro Kurosukeanhänger
In Kichijoji gefunden: Kiki Dose
Und Kumamon Alk
Donnerstag: Nach dem Kotounterricht nach Shibuya, dort Kerstin und Jens eingesammelt und nach Yokohama gefahren. Zuerst nach Minatomirai ins Cupnoodlemuseum. Da haben wir selber Chicken-Ramen gemacht, mit Teig kneten, ausrollen, frittieren (lassen), Packung bemalen, mitnehmen. Laut Infobroschüre ist das für Kinder bis zur 6. Klasse, lustigerweise war in unserer Gruppe nur ein Kind, und auch in den anderen Gruppen konnte ich keine sehen. Riesenspaß. Auch wenn die nur mäßig auf Ausländer eingestellt sind. Ich konnte ja übersetzen... Aber wenn ich die Sprache nicht spräche, hätte ichs vermutlich nicht gemacht. Anschließend haben wir noch "My Cupnoodle" gemacht. Zutaten ausgewählt, Cup bemalt, Soße ausgesucht, einschweißen lassen. Großartig. Klar, das ist alles ne große Nissin Werbeshow, aber a) ich mag Nissin und b) es macht Spaß!
Cupnoodles in Hülle und Fülle!
Nudeln machen. Die Bandanas mit dem attraktiven Küken durfte man behalten
Meine Verpackung...
Kerstins...
und Jens` ...
Ich war die Nr 9...
Lauter Erwachsene beim Cupnoodle Cups bemalen
Meine Cupnoodles
Danach sind wir nach China Town gefahren und haben uns das angesehen und etwas gegessen (abgesehen von einem Brötchen am Morgen mein erstes Essen). Und dann wurde ich gezwungen am Hafen rumzulatschen. Müde, fertig, nicht-im-Urlaub... Nicht intressant. Aber witzig. Lieber Leser, hiermit fordere ich Dich heraus, Dinge, die mit F anfangen zu nennen. Und dann: Lebensmittel die mit F anfangen. Ich genieße es ja Besuch zu haben, aber ich vermisse meinen Nachmittags/Mittagsschlaf, Me-Time, mein "Haushalt" (Wäsche, Lebensmittel, all so etwas) bleibt liegen... Aber ich will mich nicht beschweren! Ich will nur grundsätzlich das, was ich nicht haben kann!
Auch in Yokohama gefunden: Schicker Hut, rot
Freitag: Uni. Wie immer. Ich konnte endlich Erisa wiedertreffen, die hatte ich zuletzt um Weihnachten rum gesehen. Das war toll. Wir haben zwei kleine Absätze ins Englische übersetzt, das war richtig viel Arbeit, aber auch richtig viel Spaß. Übersetzen mag ich einfach.Nach dem Unterricht bin ich nach Shibuya gefahren, habe eine Stunde vertrödelt, Kerstin und Jens getroffen und wir sind zu Smileland (wo Kerstin Sachen gefunden hat!) und zu Mandarake (wo Jens und ich Sachen gefunden haben). Um halb acht haben wir uns mit Yuriya in Shinjuku getroffen und haben versucht, etwas zu Essen zu finden. Ist ja immer nicht so einfach wie es erscheint. Zilliarden Restaurants, nirgendwo Platz auf einen Freitagabend. Schließlich haben wir doch noch Platz in einem sehr netten Okonomiyaki-Schuppen am Kabukicho gefunden. Takumi kam nach (obwohl er kein Deutsch spricht) und wir hatten einen schönen Abend.
Samstag: Flohmarkt in Harajuku/Yoyogi-Park. Ich nehme an, der ist im Sommer toller weil dann sicher mehr Menschen dort Zeug verkaufen. So fand ich den Markt an sich zwar nett, das Angebot aber enttäuschend. Auch weil es primär Klamotten gab. Ich will aber Zeug. Taschen! Schade. Danach waren wir beim quasi nebenan gelegenen Meiji-Jingu wo wir sagenhafte vier Hochzeitsgesellschaften sehen konnten. Das nenne ich Fließbandbetrieb! Aber es war nicht total rappelvoll, das Wetter war schön, was will man mehr. Ich mag auch einfach den Park in dem der Schrein steht, groß, grün, ganz friedlich und gefühlte Lichtjahre vom übermäßig regen Harajuku entfernt.
Flohmarkt
Meiji Jingu
Hochzeit Nr 2
Das Taxi mit der Klappe für die Haube steht bereit...
...für Hochzeit Nr 4 (1 und 3 hab ich nicht fotografiert...)
Wir sind dann noch in den Takeshitadori weil ich Kerstin einen Laden versprochen hatte und haben ein Crepe gegessen. Die sind einfach zu gut hier. Und dann bin ich auch schon heim. Muss ja Kanji lernen. Dummerweise hat mich da etwas gepackt und ich habe es kaum heim geschafft, so schwächlich fühlte ich mich plötzlich. Ohrenschmerzen, Kopfweh... An lernen war gar nicht zu denken. Stattdessen geschlafen. Wehe, ich werd jetzt krank. Dann wiederum: Es ist Klausurenzeit, da werd ich doch immer krank!?Natürlich hat mich die Tatsache, dass ich mich wie ausgekotzt fühlte, trotzdem nicht davon abgehalten, zur Nabe-Party zu gehen. Könnte ja meine letzte hier sein. Und es war, trotz rasender Kopfschmerzen, pochenden Ohren und allgemeiner Matschigkeit, echt witzig. Wieder neue Leute kennengelernt. Namentlich Mike aus Köln, Kenny aus Finnland, Hanae von der Hitosubashi Uni und Hiro von meiner Uni. Wie ich letzteren bisher nicht kennen konnte, ist mir ein Rätsel. Hot und nett... Und er hat nebenbei Johan noch schnell das Ohr gepierct. Kann er. Hat ne Lizenz und alles. Nice!
Mein Partner-Llama. Ich nenne es Takiya Genji.
Alles bereit für the Partay
Sonntag: Mit Jens und Kerstin in Akihabara getroffen. Da sollte Wochenends der Flohmarkt stattfinden den ich dareinst mit TJ gefunden hatte, aber da war nix. Stattdessen waren die Straßen gesperrt (sind sie in Shinjuku Sonntags auch, das ist super) und wir haben uns umgesehen. Soviele Läden mit Spielzeug, Anime, Manga und Game Krams, dass selbst Jens sagte, dass er langsam genug davon hätte! Wow!Wir haben zusammen Puris gemacht, das muss man einfach einmal gemacht haben wenn man in Japan ist.
Autofreies Akiba
Fund des Tages: Jikô Keisatsu Puppen!!! Und ich habe weder einen Container zum heimtragen noch alles Geld der Welt... Ich fühle mich betrogen!
Puris. Einige undekoriert weil plötzlich die Zeit um war.
























































