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hier durch
die Gegend, in der etwa 95% Studenten leben (keine Übertreibung), fährt
regelmäßig der Eiswagen durch. Tatsächlich mindestens zwei, einer mit normaler
Eis-Melodie, der andere mit ziemlich origineller Musik... Clevere
Geschäftsidee.
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Wir dachten,
kürzere Röcke als die japanischen Mädchen kann man gar nicht tragen? Oh doch.
Und Ausschnitte bis zum Bauchnabel noch dazu. Und zu viel Make-Up, Haarknoten
oben auf dem Kopf und Ohrenschützer/Stirnbänder aus Fell. Auch oft gesehen: Leggins durch die man Problemlos die Unnerbuxen sehen kann.
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Wie Briten
schlank bleiben ist mir schleierhaft. Das Brot ist Toastbrot, alles ist
frittiert...
Dienstag:
Abends nettes Gespräch mit den Mitbewohnern. Es ist deutlich netter,
wenn man die Leute länger als 3 Minuten am Stück gesehen hat. Wir werden
Internet bestellen, es wurde besprochen, wer Gas, Wasser uns Strom anmeldet,
all soetwas. Da ich das alles nicht in einem fremden Land erledigen möchte, machen
das die Jungs und ich putz initial das Bad. Drücken wir uns die Daumen, dass
das Internet schnell kommt. Und gut.
Sidenote: Wir spielen hier nicht "F.R.I.E.N.D.S." nach, wir sind Mitbewohner...
Mittwoch:
Freiiii.... Leider gilt das offenbar auch für die Roomies. Und Rob, der
direkt unter mir lebt, hat gern laut Musik an. Und es regnete in Strömen. Und
ich hab noch keinen Regenschirm gekauft. Also war auch Ausgehen nicht echt eine
Option. Als es schließlich nachließ und ich mich in der Lage sah, ohne Probleme
mit meiner einzigen Jacke und meinem Paar Schuhe zu bekommen, ist dann auch Rob
gegangen... Toll.
In der Stadt zuerst einen Regenschirm gekauft. Geregnet hat es den Rest
des Tages dann nicht mehr. Zeug wie Shampoo, Essen und Haargummis gekauft. Und
nen Handfeger.
Und Cookiemonster Hausschuhe. Hehe.
Als ich heimkam, verließen die Jungs zum Basketballspielen das Haus und
waren daraufhin nie wieder gesehen.
Die übelsten Kopfschmerzen seit Wochen entwickelt. Keine Migräne,
einfach Schmerzen.
Donnerstag:
Ich glaube, es hat nur einer Zuhause geschlafen. Auch gut. Etwas
gruselig so ganz allein im großen Haus, aber wenigstens zieht dann morgens um 5
keiner den Rotz aus der Lunge in die Nase und spuckt seine Seele im Bad aus...
Große Vorlesung mit allen Translation-Leuten. Vor der Tür Leute aus dem
Japo-Kurs getroffen. Und erfahren, dass genau der Kurs bewegt wurde. Nicht mehr
Freitagmorgen sondern Donnerstagnachmittag. Toll.
Heimgelatscht, Jisho geholt, an den Computer gesetzt, Mails
beantwortet, Hausaufgaben recherchiert, Tumblr gecheckt. Um drei dann mit
meiner Referatgruppe getroffen. Irgendeinen Sandra Bullock-Scheiß mit
Untertiteln geschaut. Es geht um die für Hörgeschädigte. Super ist: Im Language
Center kann man Filme etc ausleihen und anschauen. Und Comics. Nice.
Im Parkinson Building. Language Center ist im 3. Stock. Treppensteigen mit Kopfweh: Yeeaahh...
Ich musste aber, danke Stundenplan, früher los. Der Japanisch-Englisch
Übersetzungskurs hat 8 Teilnehmer. 3 Englisch, 1 ich, vier Japanerinnen. Heute
durften wir zu zweit einen Zeitungsartikel übersetzen, zur nächsten Woche macht
das dann jeder daheim für sich. Natürlich sind die Batterien im Jisho leer. :/
Schön wars trotzdem. Die anderen dürften deutlich besser Japanisch sprechen als
ich, zwei von denen waren je drei Jahre dort, aber ich hab mich nicht
vollkommen unterlegen gefühlt, ist doch schon mal etwas. Und Übersetzen macht
einfach Spaß! Soweit ist der Studiengang schon mal die richtige Entscheidung
gewesen.
Anschließend habe ich mich gezwungen zu socializing, auch wenn mir so
gar nicht danach ist und bin mit allen ins Pub etwas essen. Yay me!
Englisches Wetter: Nebel&Nieselregen
Freitag:
Jeder sollte mal die Erfahrung machen in einer fremden Stadt ohne
Freunde zu leben, ohne Internet. Ja, das ist Spaß! Ernsthaft, wie soll ich das
noch länger aushalten? Buhuuu... Und ich kann nicht herausfinden (auf dem
Handy), ob die Computerräume an der Uni auch am Woend offen sind. Habe mich
deshalb vorhin nach dem Unterricht mit DVDs eingedeckt. X-Files Staffel eins,
Constantine, Firefly und die erste Staffel Monty Python, alles zusammen
gebraucht für knapp 10 GBP. Nice.
Cheapppppp
Der Unterricht heut war interessant. Nennt sich Textanalysis, es geht
aber tatsächlich mehr so um Berufsfeld-Erkundung. Was kann man mit dem Abschluß
so machen, was wollen wir machen... Solche Sachen. Schön irgendwie, dass das an
der Uni jemanden interessiert, dass man am Ende auch lebensfähig sein soll. So
macht man das, Uni Hamburg! Und der Unterricht findet im Computerraum statt,
schön mit AdobeConnect, Interaktiv-Multimedial. Da weiß man, wo die
Studiengebühren hingehen. Aller Unterricht fühlte sich bisher gut an:
motivierte, nette Lehrer die Bock auf ihr Thema haben und auch, es zu
unterrichten, super Austattung in allen Räumen... Genau so sollte das sein.
(Hinweis, Uni HH!!!)
Was mache ich nur mit dem Wochenende? Hausaufgaben, klar. Was noch?
INNNNTERNNETTT, komm zu mir verdammt.
Weil ich die Jungs alle seit zwei Tagen nicht gesehen abe, weiß ich gar
nicht, was da stand der Dinge ist.
Oh: Hatte einen Zettel im Kasten, dass die Post mir etwas liefern
wollte (habe Sachen bei Amazon bestellt) und ich konnte sie per Internet
(während des Unterrichts) neu bestellen. Leider nicht wie in Japan am gleichen
Tag später, sondern für Montag, aber immerhin. Hatte keine Lust, die Post zu
suchen, irgendwo in Sheepscar...(wo auch immer das ist).
Ich wünschte, ich hätte mir ein paar PDF Comics gemacht... Hellblazer
wär jetzt nett. Bleach. Gin no Saji... Irgendetwas! ;_;
Yup, in den Bibliotheken kann man auch am Wochenend an die Rechner. Yay.




Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit in England: Mal wieder irgendwo verlaufen, dann irgendwo rein, weil es regnet ja irgendwie immer etwas. Nette Runde mit jungen Geschäftsleuten die auf einen AfterWorkDrink unterwegs waren, im Anzug und einer im SpidermanKostüm.....
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