Sunday, February 9, 2014

Manchester, England, England...

Sonntag
Kurz nach zehn mit Ayako getroffen und den rappelvollen Zug nach Manchester genommen.
 Manchester!
Look! Großstadt!
Dort zu allererst das Riesenrad bestiegen weil wir clevere kleine Dinger sind und nicht daran geglaubt haben, dass das Wetter so traumhaft bleibt, wie es da war. Super gruselig, so ein Riesenrad, und super cool.
 Riesenrad
Manchester von oben.
Dann sind wir zum Town Square gelaufen und haben versucht, die tanzenden Drachen zu sehen. Technisch unmöglich wegen großer Menschen, die kleine Menschen auf den Schultern  trugen. Ein paar Mal sah ich mal nen Kopf, aber sonst... Ayako, der Zwerg, hatte es deutlich schlechter.
 Innenstad (voller Lampions)
... und eine Drummer-Ratte
 Rathaus
Tanzender Drache.
Der Parade voraus sind wir nach Chinatown und haben uns dort durch die Menschenmengen gezwängt. Schnell nen Drachen gekauft und dann in die Mall was essen.
 Gedränge
Gedränge und Karussels.
Taco Belllll!!!!!
Leider war es dort sehr ungemütlich und uncool, voller unangenehmer Menschen.... Die Mall war aber gigantisch und an nicht-Wochenendtagen bestimmt auch ganz nett.
 Superhübsche Passage
Mehr Lampions
Wir sind stattdessen weiter zur nebenan gelegenen Cathedral und haben die bestaunt. Besonders nett: jemand spielte auf der Orgel, das war fein.
 Cathedral
 Fenster
Staubluft
Sakura!
Anschließend wollten wir einen der kostenlosen City Shuttle Busse nehmen und nach Castlefield weil es dort nett sein sollte. 
25 min auf den Bus gewartet der alle 10min fahren sollte. 
Im Schritttempo durch den slow motion Verkehr gefahren. Laufen wäre deutlich schneller gewesen. 
Der Karte entsprechend ausgestiegen und das Gefühl gehabt, im Nichts zu stehen.
Altes Lagerhaus voller Clubs und Bars am Kanal
Herumgelaufen. 
Fast vom Wind weggeweht worden. 
Beschlossen, die Hoffnung aufzugeben und heim zu fahren.
Schönes Licht
Zurück zum Bahnhof, Manchester Piccadilly gelaufen, Bahn bestiegen, heim. 
Manchester ist SO VIEL cooler als Leeds! 
Seufz.
 Mitbringsel A: Taco Bell Saucen
Mitbringsel B: Drache
Montag:
Das entspannte Wochenende rächt sich schrecklich. Hätte ich mir nämlich gar nicht leisten können. Muss so alles jetzt machen: die Übersetzung die ich morgen einreichen muss (eine Din4 Seite über Autos), die Übersetzung und Subtitulierung von zwei Clips EN-DE und DE-EN für Mittwoch und ca 40 Seiten lesen und vergleichen für Writing morgen...
Doof ist: Die Clips kann ich nur an der Uni subtiteln und die Räume, in denen entsprechend ausgerüstete Rechner stehen, sind ziemlich tight gebucht dieses Semester. Ganz toll...
Btw: Mein Stundenplan dieses Semester:
Mo: Nüscht
Di: 11-13 Computer and the Translator
     15-16 Writing for professional Purposes
Mi:  unregelmäßig 13-15 CAT
       unregelmäßig 15-17 Subtitling&Translation DE-EN-DE
Do: 10-11 M&A (wie letztes Semester)
       15-16 Writing
       16-18 Jap-En Translation
Fr: unregelmäßig Presentations
     unregelmäßig 15-17 CAT
ALPTRAUM!
Den halben Tag daheim übersetzt, dann genervt von Glenns Geschrei in die Uni und dort vier Stunden mit untertiteln verbracht.
Auf dem Weg zur Uni: 
Ein Schwein, ein Hai und ein Tiger liegen zusammengebunden im Park...
Dienstag:
Um halb acht aufgewacht. Was?
Unterricht war Spaß. Wir haben mit MemoQ gearbeitet, einem CAT Tool. Weil der Text den wir bearbeiten sollten Englisch war, habe ich in Deutsch übersetzt! Hahahaha!!! Ist das ein Spaß gewesen. Wie das floss! Ich saß da, hoch vergnügt, und habe alle verwirrt. Japanisch übersetzen ist soviel Arbeit und EN-DE hingegen so gar nicht. Ach, war das fein... Nichts, was ich ewig machen möchte, aber eine schöne Abwechslung.
Flavia, die Kuh. Überbleibsel vom Schweinehaitiger. Adoptiert von mir.
Anschließend zur Post gelatscht und das Paket abgeholt das ich mir selbst vor Weihnachten geschickt hatte. Eure Weihnachtsgeschenke Leute! Offenbar war ich zu dämlich, meine eigene Adresse korrekt zu schreiben. Zum Glück mach ich meinen Master und bin smart und all das... *hust* Geschenke gibts dann im April, ne?
Nachmittags noch Writing, das ist echt nicer Unterricht.
Mittwoch:
Das erste Mal De-En-De Subtitling. Unsere Tutorin, Lydia, ist ganz nice, aber irgendwie... Ich weiß nicht. Ich bin auch noch nicht davon überzeugt, dass der Unterricht so wahnsinning viel Sinn macht. Aber schaun wir mal. Was habe ich gelernt? Dass "The Good Wife" untertiteln ein Alptraum ist weil alle superschnell und durcheinander sprechen und das superschnell geschnitten ist. Ich wette, es geht sogar noch deutlich schlimmer.
Anschließend durch den Regen in die Stadt in der Hoffnung, dass die Bank noch offen hat damit ich Geld einzahlen kann. Natürlich nicht. Ich dachte bis sechs, die Bank meint, bis fünf reicht. Meh.
Yakiudon gemacht. Mmhhh.
Donnerstag:
Methods&Approaches geschwänzt. Ich brauchte den Schlaf. Stattdessen in die Stadt zur Bank. Miete will ja überwiesen werden. Natürlich funktionierte da der Automat nicht. Also, angestellt, persönlich eingezahlt. Ich bin ein bißchen begeistert von der Freundlichkeit und dem Service der Bank hier... Haspa, take note!
Anschließend noch zur Post, Briefmarken gekauft, dann einkaufen, dann zum Unterricht (Writing).
Es ist bezaubernd wie begeistert Ryoko und Mariko No2 von meinem Japanisch sind. Ich nehme an, die treffen sonst niemanden der ihre Sprache beherrscht. Machen beide Interkulturelle Studien und ich höre, dort sind nur zwei Briten und sonst nur Ausländer. Goldig, auf jeden Fall. ^^
Donnerstags bedeutet immer laufen von Unterricht A zu Unterricht B. Es gibt quasi kein festgelegtes Intervall zwischen den Stunden, nur die "Leeds-Hour". Das bedeutet, dass der Unterricht irgendwann zwischen voller Stunde und 5 nach beginnt und zwischen 5 vor und voller Stunde aufhört. Klingt super, bedeutet aber, dass wenn man zwei Kurse hintereinander hat, man hoffen muss, dass der zweite spät anfängt.
Bei Heimkehr das Haus für mich gehabt. Das ist so schön.
Freitag:
Locker zehn Stunden geschlafen! Auch beim Aufstehen noch allein. Herrlich. Glenn kam gegen Mittag und schreit seitdem seine Verwandten an. Ist die Verbindung wohl immer schlecht? Sind alle schwerhörig? Schreien alle Phillipinos? Das mag ich nicht glauben und Christopher schreit gar nicht...
Weil heute nix ansteht, rumgeschlonzt. Mir angeschaut, was noch zu übersetzen ist. Der Belegplan von ERIC und dem Phonetics-Lab, unseren Computerräumen mit entsprechender Software, sagt mir, dass ich heute nicht mal an die Uni arbeiten gehen kann, also Simpsons schauen und vielleicht mal... was kreatives tun? *Gasp*
Kreativ sein hat nicht geklappt.
Motivation: check. Zeit: check. Ideen: Meh.
Ich hab den Tag also größtenteils mit Unikram und Simpsons verbracht. Super.
Fast annehmbarer Ersatz für Brötchen.
Abends war ich aber noch bei Carrie die immer noch ans Haus gefesselt ist und langsam durchdreht. Wir haben eine Wagenladung sehr gutes chinesisches Essen geordert, uns vollgestopft, uns hervorragend unterhalten (wie immer), und gehofft, beobachten zu können, wie Ihre Tarantel Hilary die ihm gebotenen Crickets frisst (nicht passiert). Ich möchte sagen, dass ich die Spinne nicht so schlimm finde, wie angenommen. Dicke Freunde werden wir nicht, aber ich kann ihn mal ansehen. Ein Superabend! ^^
Eine Kiste Essen.
Samstag:
Ach, ist das herrlich aufzuwachen und allein im Haus zu sein. Weiter so, Jungs!
Sturm in Leeds. Herrenlose Coladosen treiben geräuschvoll durch die Straße. Es regnet noch nicht. Ein herrlicher Tag.
Bad geputzt, geduscht, dann auf in Stadt und Uni.
Gute vier Stunden allein im eiskalten ERIC gehockt und übersetzt, untertitelt und transkribiert. Nicht sehr aufregend, aber immerhin effizient.
Arbeiten mit MemoQ (Übersetzen)
 Einstellungen für Swift (Untertiteln)
Ja, jeder Reiter will eingestellt werden. Jedes Mal.
Ein BBC Clip über Satelliten.
In der Stadt nicht nur Wasser und Nudeln, sondern auch einen neuen Duschvorhang gekauft. Wehe, den lassen die Jungs auch schimmeln! >_<
Beim Verlassen des Supermarktes hat's dann auch endlich wieder geregnet.
Was läuft hier nur falsch mit dem Wetter? Meine Recherche-Aufgabe für Sonntag. 

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