Thursday, September 27, 2012

Nara, Kyoto, Fukuoka

Wo  hab ich aufgehört? Osaka...
Am 2. Tag in der Kansai-Gegend sind wir mit der zauberhaften Marina zusammen nach Nara gefahren. Sehr schönes kleines Städchen voller alter Tempel und Rehe. Die Rehe waren super. Überall, ganz zutraulich, lassen sich füttern und streicheln... Ich habe Rehe gestreichelt! Yay!
Supergruseliges Nara-Maskottchen...
 Nara-Pagode
 Nara-Bambi
 Schamloses Reh. Die haben übrigens weder gebissen noch geschubst, noch getreten, noch gestunken (Jens!)...
 Die Warnschilder deuten aber darauf hin, dass das anders sein kann...
 Eingang zum Todai-ji.
 Der Todai-Ji himself. Riesenroß. Innen war fotografieren verboten und Sarah und ich haben uns (als einzige dran gehalten. Die Buddahstatue darin ist aber einfach WOW! Seeehr beeindruckend!
 Mmmmh, Softeis!
Überall:  O-Mikuji
 Von Marinas Mama wurden wir in Abwesenheit zum Essen eingeladen "damit wir etwas gutes essen". Und das haben wir. Eingelegtes Gemüse, eine seltsame Art Käse, Super-Rind, Reis mit Bohnen...
 ... und diese zarte Brühe mit superweichem, nussigem, süßem Tofu. Göttlich!!! *_* 
Zum Nachtisch Grüner-Tee-Eis mit roten Bohnen. Man beachte die Reh-Waffel. Nara=Rehe!
 Anschließend sind wir zurück nach Osaka gefahren und haben uns das Osaka-Jo angesehen das Marina auch noch nie vom nahem gesehen hatte. Gut war: wir waren früh in Nara, da war es noch leer und dann spät in Osaka am Schloß, da war es schon zu und drumrum war es schon leer. Perfektes Timing.


Das Schloß ist ein Super-Modell. Und es ist so hübsch... Wir haben zilliarden Bilder gemacht.
Danach war aber auch Schluß.  Lustigerweise taten uns trotz des vielen Laufens beiden die Füße ausnahmsweise nicht weh. Wie sich zeigte, nur die Ruhe vor dem Sturm...
Am nächsten Tag sind wir mit der Ubahn  nach Kyoto gefahren. Ubahn Hurrah!Dort wurden wir von Daniela und Agi abgeholt, haben unsere Koffer in deren Wohnheim untergestellt, haben Yoshi (einen unserer heimgekehrten Austauschstudenten) und eine supersüße taiwanesische Freundin von Agi und Daniela zum essen getroffen und sind dann mit Daniela und Yoshi los zum Kiyomizu-dera.
 Yoshi das Supermodel beim Fotobombing vorm Eingang zum hübschen Viertel...
Japanischer Volksheld. Anna: Yoshi, wer ist das? Yoshi: Ein Samurai.... Der vielleicht beste Fremdenführer ever.
 Hier zu sehen v.l: Yoshi, Sarah, Daniela und Junichiro.
Wer ist Junichiro fragt sich der aufgeschlossene Leser. Vor Sakamotos Statue spricht ein junger Mann Yoshi an und fragt, ob ich wohl Anna sei... Alter Schwede! Junichiro, ein Bursche von meiner zukünftigen Uni den ich im August in Hamburg traf bei einem von der Uni organisierten Treffen das ca 1 Stunde ging...  Wir haben ihn kurzerhand eingeladen mit uns zu gehen. War sehr lustig!
 Hübsche Häuschen.
 Kyoto vom Tempel aus.
 Da steht: Kiyo Mizu Dera. Wer hätte es gedacht?
 O- mikuji
 Kyoto mit Tempel.
 Superedle Restaurantstraße.

 Der Fluß. Pärchen en masse.
 Fluß und Berge.
 Andere Seite: Fluß und Stadt.
 Wir haben dann versucht Takoyaki zu kaufen. Im Kansai-Raum sollte das einfach sein. Aber: der erste Laden der ganz toll sein sollte laut Agathes Schwiegermutter: zu. 70 Kilometer umsonst gelaufen. Dank der tollen Begleitung aber lustig. 
Der 2. Laden, ein Tipp von Yoshi: Zu.  Hä? Takoyaki-Knappheit? Paniiikkk!!! 
Wir haben dann noch noch welche gefunden, uns mit Agi und Onji (der taiwanesischen Freundin) getroffen, gegessen (bis ich fast kotzen musste)...
 ... und sind dann nachts mit dem Bus nach Fukuoka gefahren. Erste Impressionen:
 Friedhof zwischen Wohnhäusern.
 Hafen
 Das Innere eines Getränkeautomaten!!! Interessasaaaasnnnt!!!
 Random Statue am Straßenrand im Einkaufsviertel Tenjin.
Es ist tagsüber heiß und sehr feucht und irgendwie hatten wir in der Zeit nach unserer Ankunft gegen halb 9 Uhr bis zum einchecken im Hostel gegen 15 Uhr zu wenig Schatten (jeder der mich kennt, weiß, wie ich daran verzweifeln kann) und wir sind die komplette Zeit gelatscht gefühlte 56 Kilometer. 
Das Hostel ist aber sehr nice. Schönes Bett, größeres Zimmer als in Tokyo, Klimaanlage läuft. Zufrieden.
Nach dem einchecken gabs ne wohlverdiente und dringend benötigte Dusche für uns und eine Mütze voll Schlaf, danach sind wir zum Kanal und einem Riesen Einkaufszentrum namens Canal City und noch ein bißchen... richtig, rumgelaufen. Gegessen haben wir, deutlich zuviel. Morgen mehr.
Zum ersten Mal habe ich mir etwas gekauft:
 Mein Rücken dankt mir diesen hübschen kleinen Rucksack. Er hat nur ca. 5 Euro gekostet und beinhaltet jetzt meine Kamera (A-Hörnchen) , Geld, Lippenbalsam und eine Karte von Fukuoka.
Außerdem hab ich mir zwei Paar Söckchen (meine sind im großen Koffer, ich Genie...) und ein neues Gesichts-Abwisch-Handtuch im 100Yen Store (1 Euro Shop) gegönnt und einen großartigen MuccXGacchapin Kalender. Woohoo!
Witzig ist: Fukuoka hat eine ganz andere Atmosphäre als Tokyo oder Osaka oder Kyoto. Es sieht bautechnisch gleich aus (nicht wie Berlin das einen mit Nazibauten umhaut während München mit bayrischem Charme verwirrt...) und ist doch ganz anders. Mehr Fotos morgen.
Fakten zu Japan:
- Japanische Frauen tragen oft zu große Schuhe. Keiner weiß warum.
- In Kyoto trifft man ständig irgendwen. Professor Vogelsang (Sinologie Prof in HH), Junichiro, etc...
- Japanische Bahnhöfe sind Einkaufszentren.
- Japanische Obdachlose sind auch besoffen, riechen streng und haben keine Zähne.
- Japanische Spinnen sind riesig!
- Getränkeautomaten und Konbinis überall sind super.

Nur noch 4 Tage. Plötzlich geht die Reise schnell ihrem Ende zu. Der Ernst des Lebens, a.k.a. die Uni naht.

Gute Nacht.

Hinweis: Die unterstrichenen, andersfarbigen Wörter sind Links. Ich bin zu faul alles zu erklären und überlasse das Wikipedia.

1 comment:

  1. Gacchapin rules!

    Und mit den rehen hattest Du nur Glück. Wahrscheinlich hatte kurz vorher eine schwerbewaffnete TaskForce oder die wilden Sieben mit schwerer Artillerie die ganzen mordlüsternen MutantenRehe ausgerottet... gut für Euch!

    ach ja... coole Fotos :)

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